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1897. — Nr. 18. Ä Samstag de« 18. Februar.
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^Nram um Dinge, die nicht abzuwenden, Höhlt, statt zu heilen, unfern Busen aus.
E Shakespeare.
Zwei Dinge sind schädlich für Jeden, Der die Stufen des Glücks will ersteigen: Schweigen, wenn Zeit ist, zu reden, Und reden, wenn Zeit ist, zu schweigen.
Badenstedt.
Das Haus der Schatten.
Montan von Robert Kohlrausch.
(Fortsetzung.)
Als er den Ton ihrer Stimme vernahm, aus der mühsam unterdrückte Thränen hevorklangen, als er ihr nun in die Augen sah, die feucht und schmerzlich auf ihn gerichtet waren, da schwanden ihm Zorn und Kraft. Er sank neben ihr auf die Bank, ergriff ihre Hand, die er weinend küßte, und sagte mit bebender, gebrochener Stimme: „Es ist ja nicht anders möglich! Der Geist, der Dir gestern erschienen ist, hat Dich den Weg der Pflicht nicht wiederfinden lassen, so muß ich ihn Dir zeigen. Sieh, es ist das Glück meines Lebens, auf das ich in Dir verzichte, es sind alle meine Hoffnungen und Wünsche. In Dir standen sie verkörpert vor mir, und ich selbst muß sie nun von mir weisen. Du hast mich vorhin schwach und feige genannt, — vergieb mir, wenn ich heftig geworden bin. Ich kann Dir sagen, ich habe noch niemals mehr Muth und Stärke bewiesen als heute, wo ich mich von Dir scheide. Mein Herz wird Dir gehören, meine Seele, alle meine Gedanken immer und immer, — aber ich kann und darf es nicht dulden, daß Du eine Schuld auf Dein Gewissen lädst um meinetwillen."
Sie machte eine Bewegung, als wollte sie ihn unterbrechen, er aber hielt und preßte ihre Hand, um ihr Schweigen zu gebieten. „Es wäre eine Schuld, an der wir Beide zu tragen hätten unser Leben lang. Auf solchem Grunde darf man kein Haus bauen wollen. Du hast es gesagt, wir müssen uns trennen, müssen versuchen, wie wir ohne einander leben können. Ich weiß nicht, etoie es möglich sein wird, aber ich weiß, daß es geschehen muß. Und nun —"
Er verstummte, und tiefes Schweigen entstand um die
Beiden her. Man hörte das leise Hüpfen der schon ermüdeten Vögel in den Zweigen, der Klang einer fernen Glocke drang gedämpft herüber, fast wie der Schatten eines Tones.
„Und was sollnungeschehen?" fragte Frau Ina endlich.
Er hatte von einer der Tannen, die neben der Bank stand, einen kleinen, im Winter verdorrten Zweig abgebrochen und zerdrückte ihn zwischen den Fingern, daß der Staub zur Erde niederrieselte. „Ich möchte fort von hier," gab er zur Antwort, ohne sie anzusehen. Die Spannung war wieder aus seinen Zügen und seiner Gestalt gewichen, eine lastende Müdigkeit lag von Neuem aus ihm.
„Fort? Wie meinst Du das?"
„Ich glaube, ich möchte reisen."
Frau Inas Augen erhellten sich plötzlich; sie meinte bei seinen Worten einen fernen, schwachen Hoffnungsstrahl aufleuchten zu sehen. „Reisen?" wiederholte sie voll Eifer. „Ja, ich glaube, das ist ein guter Gedanke. Ich habe selbst schon erfahren, daß eine Reise eine vortreffliche Medicin für die Seele ist. Als ich damals an der Riviera war, habe ich zum ersten Male nach dem Tode meines Mannes wieder etwas wie Lebensmuth und Lebensfreude gefühlt. Man kommt sich kleiner vor in dem großen Treiben unter den fremden Menschen, und zugleich besinnt man sich in der Einsamkeit und beim Anblick einer mächtigen Natur am leichtesten auf sich selbst. Und nun weiß ich auch, wohin Du reisen mußt: an die Rieviera, nach Mentone! Ich sage Dir Alles, was nöthig ist, und Du hast nicht erst die Mühe des Fragens und Suchens."
„Du bist so gut," sagte er leise.
„Weil ich Dich von mir forttreibe, freiwillig zur Trennung dränge, meinst Du? Doch nicht so sehr. Man läßt einen geliebten Kranken ja gern für eine Zeit in die Ferne gehen, wenn man hoffen kann, ihn dadurch gesund zu machen. Sei mir nicht böse, aber in meinen Augen bist Du jetzt krank. Die grauen Winter hier machen uns Allen zu schweres Blut. Und nun ist dies noch dazu gekommen, diese ganze Zeit, — wir wollen nicht wieder davon anfangen. Fahr' Du dem Frühling entgegen, mach' Dich gesund und frei, und dann erst entscheide über unser zukünftiges Leben. Laß' uns zu vergessen suchen, was wir vorhin gesprochen haben, und laß' e§/z — sie beugte sich nahe zu ihm heran, so daß er ihren warmen Athem auf seinem Gesichte fühlte — „laß' es keine Trennung für immer sein."
Er vermochte ihr die Bitte nicht zu bejahen, vermochte sie nicht zu verneinen. So nahm er nun wieder ihre Hand,


