Ausgabe 
10.6.1897
 
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Maie" aus- chland so hoch- s darin seinen cünen Schmuck s vom baum­ln Jedenfalls miergott, dem sonders heilig.

die heidnische ) für sich be- örden srüherer d Verfügungen i. Man hielt

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en finden wir che Frauenwelt sich alle feder- verden wollen, fahrung sollen angeben und nhweudige uw- cnke Hinweisen, anten Salon- ttingen (Werth se anschließen^ ..Bon Haus zu Adolf Mahns i versandt wird.

i) in Gicß-n.

Das Kind der Tänzerin.

Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann.

(Fortsetzung.)

Sobald ich es wagen durfte, eilte ich nach der Alleh zurück. Kurz ehe ich diese erreichte, erblickte ich eine Frau, die langsam auf dem Trottoir nach dem Eingang zur Gasse hin schritt/ sie hatte das Aussehen einer auf der Lauer stehenden Person/ ein dichter Schleier verhüllte ihr dunkles Gesicht.

Dennoch erkannte ich die Fremde auf der Stelle, und ich bin überzeugt, daß aueh sie mich wieder erkannte. Durch den Schleier hindurch hefteten sich ihre schwarzen Augen auf mich, und es schien, als ob sie mich anreden wollte/ sie unteiließ es indessen, wandte sich um und schritt rasch und geräuschlos davon. Ich flog durch die Gassen nach dem alten Haus und eilte die Treppe hinauf.Nan! Nair!" schrie in aus vollem Halse.

Oh welche Freude! Es war ihre zarte Stimme, die mir antwortete.

/'Ist Jemand hier gewesen, Nan?" fragte ich, als ich oben angekommen war,und wo ist die Großmutter?"

Es ist Niemand hier gewesen," antwortete sie zu meiner großen Beruhigung,und die Großmutter ist krank/ st- liegt auf dem Bett."

Ich verstand, was das zu bedeuten hatte. In dem Eckschrank befanden sich erbettelte Speiseüberreste/ Nan und lch begaben uns auf die Treppe hinaus, um unser Abendbrod einzunehmen, denn der Gin-Geruch in der Stube war fast belaubend/ ich gab Nan den schönen Apfel, den die Obst- verkäuferui an der Straßenecke mir geschenkt hatte.

Wie gut Da gegen mich bist, liebe, liebe Polly!" sagte die Kleine, indem sie sich dicht an mich schmiegte und ihre zarten Arme um meinen Hals schlang.

Lange Zeit saßen wir in stummer Umarmung auf der Treppe. In dem Corridor unter uns war wie gewöhnlich

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Strauchbesen ihres inneren ( »gerechte und keineFrucht sagte einmal: en, nun aber bäum." Wer i, der ist nach i den Wasser-

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LoimerStaß 6tl 10. Juni.

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ähige Mädchen rfetzten Besen, zu verhindern nswandel an. ! in Uhlands

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hüte die Gedankn, die Du hast,

Zuletzt ein ganzes Menschenglück gebrochen.

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O/Jf Ein leichtes Wort, das achtlos ausgesprochen, Es wächst oft bis es mit Lawinenlast

E. Scherenberg.

ein Streit ausgebrochen, Männer und Weiber schimpften einander in fremden Sprachen. Allmälig brach die Dunkel­heit herein. Der Leierkastenmann, welcher die anstoßende Dachstube inne hatte, kam staubbedeckt und müde die wackelige Treppe hinauf, hinter ihm Pietro, der einen Affen in rother Jacke und Mütze trug. Ich zwickte meinen Feind, als er vorüberging, boshaft ins Bein, was ihm einen lauten Schmerzensruf entlockte.

In einem Zimmer weit unter uns wurde lustig gegeigt/ ich achtete indessen nur wenig darauf, sondern dachte beständig an die braune, dicke Frau und fragte mich, ob sie wohl noch immer draußen auf der Lauer stehe. Nan wurde endlich schläfrig/ ihr kleines Lockenköpfchen lehnte sich schwer an meine Schulter.

Komm, laß uns hineingehen," sagte ich, worauf wir uns in die Stube zurückbegaben, wo die Alte noch immer in trunkenem Schlummer auf dem Haufen Lumpen lag, dec ihr als Bett diente. Nan und ich streckten uns auf den harten Dielen unter demSkylight" aus, blickten durch die zer­sprungenen Glasscheiben zum nächtlichen Himmel empor und suchten die Sterne an dem tiefblauen Firmament zu zählen, bis wir endlich Beide einschliefen.

Am folgenden Morgen geschah, was ich am meisten fürchtete/ Großmutter Serag schickte mich wiederum allein zum Betteln aus.

Nan bat weinend, mich begleiten zu dürfen, und noch jetzt denke ich mit Entsetzen daran, wie die Alte mit ihrem Stocke zwischen uns fuhr und mich so heftig zur Thür hinausstieß, daß ich die Hälfte der Treppe hinabfiel. Als ich mich wieder erhoben hatte, blickte ich zurück und sah Nans kleines, liebliches Gesicht von Thränen benetzt an der Thür der Dachstube.

Adieu, Polly liebe, gute Polly!" rief sie schluchzend. Ihre goldenen Locken wall-en um ihr kleines Gesicht/ ihr zerlumptes Kleidchen flatterte in dem Luftzug. Noch ein letztes Kußhändchen warf sie mir zu, bann zog das wider­wärtige Weib sie unsanft in das Zimmer zurück. Oh Gott, ich hatte Nan zum letzten Male gesehen!

An diesem Morgen lief ich in der ganzen Nachbarschaft der Alley umher und spätste allerwärts nach der braunen Frau/ ich fürchtete, sie möchte irgendwo in der Nähe lauern. Zu meiner großen Beruhigung aber war keine Spur von ihr zu entdecken/ ich fing beccits an zu hoffen, daß ihre Nachforschungen nach Nan erfolglos geblieben seien, trieb mich trotzdem beständig in der Nähe der Gaffe und des Hauses umher, obschon ich wohl wußte, daß ich wegen dieser