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bis fünf Stunden ohne Hinterlassung irgend welcher Spur

verschwunden.

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so sehr zu Herzen, wenn ich mir nicht etwas pumpen ?" *

Ein Finanzgenie.

aber mit den Finanzen faul

wir ferner die vermeintliche Billigkeit, so hat wohl Jeder schon in gelegentlichen amtlichen Veröffentlichungen gelesen, daß vor irgend einem Geheimmittel gewarnt wird, da dessen genaue chemische Untersuchung ergeben hat, daß es kaum den 50. Theil des verlangten Preises Werth ist. Wie oft ergibt sich, daß ein Schlaukopf einige ganz gleichgültige Stoffe zu­sammenmengt, ihnen durch ein wenig bekanntes Mittel einen recht starken Geruch oder Geschmack und kräftige Färbung verleiht, denn beides erhöht den Glauben an die Kraft des Trankes erheblich und dasunfehlbare Mittel" gegen die unmöglichsten Krankheiten ist fertig. Wenn auch der Käufer hierbei in Wirklichkeit gehörig geprellt wird, so ist doch diese Art der Geheimmittel noch verhältnißmäßig harm­los. Viel gefährlicher sind diejenigen, welche irgend einen stark wirkenden Arzneistoff, vielleicht gar ein Pflanzengift, das ja dem Kenner immer zugänglich ist, enthalten und dem Käufer ohne Kenntniß von dessen Constitution, der Beschaffen­heit seiner Organe, ja nur der wirklichen Natur seiner Krank­heit in die Hand gegeben werden. Hierdurch ist schon viel Schaden gestiftet worden- Jedem werden Fälle bekannt sein, in denen gerichtlich gegen einen Kurpfuscher wegen fahrlässiger Tödtung vorgegangen werden mußte der Todte wird da­durch nicht wieder ins Leben zurückgerufen. Mancher meiner verehrten Leser wird mir dagegen diesen oder jenen Fall seiner persönlichen Erfahrung anführen können, in dem ein Geheim­mittel einen eklatanten Erfolg gehabt hat. Ich weise ihn nur auf die uneontrolirbaren Wendungen hin, welche manche Krankheiten ohne fremdes Zuthun nehmen und gebe selbst für eine ganz geringe Anzahl von Fällen zu, daß das Geheimmittel ein zweckentsprechendes Medieament für die betreffende Krank­heit darstellte. Dann hätte aber der Patient dasselbe auch von einem Arzt nur für geringeren Preis erhalten, denn es gibt kaum in der Natur nur einzelne bekannte Pflanzen­stoffe, die die Wissenschaft nicht auch kennte. Allein der Kranke setzt an ein angepriesenes Geheimmittel eben einen höheren Glauben, unddas Wunder ist des Glaubens liebstes Kind."

Die vorstehenden Zeilen werden den Geheimmittelhumbug Nicht lahmlegen, vielleicht aber enthalten sie für Manchen doch eine nützliche Warnung oder setzen ihn in den Stand, wenn er sich dem Wunderglauben an die Kraft der Geheimmittel in die Arme wirft, wenigstens den gröbsten Täuschungen zu entgehen. Gewiß ist es begreiflich, wenn ein Kranker, dessen Leiden aller Kunst der Aerzte trotzt, in seiner Rathlosigkeit nach jedem andern Hoffnungsschimmer greift, der sich ihm bietet, wie der Ertrinkende nach dem Strohhalm. Dann soll er aber nicht blindlings in jede Falle gehen, die ihm Gewissen­losigkeit und Geldgier in verführerischen Reclamen stellen, sonst erntet er statt der erhofften Heilung leicht schweren Schaden und Spott obendrein.

Stockflecke aus buutgefürbten Stoffen lassen sich leider nicht entfernen, ohne daß die Farben zerstört werden. Aus schwarzen oder weißen Stoffen dagegen, wie z. B. Atlas, vertreibt man sie, indem man die Flecke mit einer Mischung von Spiritus und Krauseminzethee zu gleichen Theilen mit einer weichen Bürste vorsichtig bürstet. Aus Glacehandschuhen entfernt man die garstigen Flecke am besten, wenn man die Handschuhe in Seidenpapier einschlägt, sie in eine gut ver­schließbare Blechbüchse thut CaeaobÜchsen sind für diesen Zweck sehr wohl verwendbar, in die man vorher einige Stückchen Hirschhornsalz geworfen hat. Will man die Flecke auf eine raschere Art vertilgen, so hängt man die Handschuhe in einen vollständig lustdicht verschließbaren Kasten, in den man ein flaches Schüsselchen mit Salmiakgeist gestellt hat. Die Flecke sind bei dieser Art der Behandlung meist in vier

Reform der Frauenkleidung. Aus Berlin wird berichtet: ImVerein für Verbesserung der Frauenkleidung" fand dieser Tage wieder eine sehr zahlreich besuchte Sitzung statt. Es wurde den Anwesenden bekannt gemacht, daß der Verein vom 11. bis 24. April eine Ausstellung von verbesserter Kleidung veranstaltet, zu welcher Ober- und Unterkleidung jeder Art zugelassen wird, die genau nach den Grundsätzen des Vereins hergestellt ist. Weil starke Frauen sich schwerer entschließen, die verbesserte Kleidung anzunehmen, als schlanke, erläßt der Verein ein Preisausschreiben für ein Frühjahrskleid für eine starke Dame im Alter von 30 bis 50 Jahren, welches möglichst ohne Fischbein-Einlagen mit fußfreiem Rock und auf verbesierter Unterkleidung (kein steifes Corset) gearbeitet sein muß. Das beste Kleid erhält einen Ehrenpreis von 100 Mk., das zweitbeste einen solchen von 50 Mk., weitere gute Arbeiten werden mit ehrenvoller Anerkennung ausgezeichnet. Die preisgekrönten Kleider kommen zur Ausstellung und werden in derModenwelt" veröffent­licht. Die gegebenen Maße und andere nähere Angaben macht der Verein in seinenMittheilungen"- auch liegt das Preisausschreiben bei den Vorstandsmitgliedern und in den Arbeitssitzungen aus.

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Eifenffecke lassen sich leicht aus Leinewand entfernen, wenn man den Stoff mit Schwefelkali einreibt, dann den Fleck in Citronensaft oder Citronensäure einweicht und nach­her auf's Sorgfältigste in Wasser auswäscht.

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Flecken von Milch und Kaffee werden'aus wollenen und seidenen Zeugen dadurch entfernt, daß man die fleckige Stelle mit reinem Glycerin bestreicht, mit lauwarmem Wasser durchwäscht und sie auf der linken Seite, ehe sie trocken wird, glättet. Das Glycerin hat die Eigenschaft, den Gerbstoff des Kaffees sowie die Fettigkeit der Milch aufzunehmen und greift selbst die zartesten Farben nicht im Mindesten an.

Redaction: K. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in

hälter mehr jezahlt werden."Det is noch jar nickt so schlimm. Wenn ick Sultan wäre, ick wüßte mir schon Rath. Und wat würdste machen?"Einfach det joldene

Gut angeknüpft. Erster Student:Weshalb macht denn Dein Freund Schluck so eine Jammermiene?" Zweiter Student:Ach, der arme Kerl, dem geht es immer ' kein Geld hab' kannst Da

Horn versilbern."

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Disciplin muß sein. Unteroffizier:Warumstehen Sie nicht still, Einjähriger?"Eine Fliege krabbelt aus meiner Nase."Die hat mit stille zu stehen, verstanden rl

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Erl eichterungs maßregel. Rebekka:Vaterleben, steck Dir Geld ein, daß Du kannst auf dem Standesamt " bischen klimpern damit meinem Isidor das3«' leichte wird."

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Gute Kinder. Dichterling:Was sagen Sie zu den Kindern meiner Muse?" Kritiker:Es stnd 9 Kinder! Sie werden immer wieder zu ihrem Vater zur» kehren!"