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„Wirklich, Onkel? Du bist zu sonderbar!" erwiderte sie und versuchte, sich zum Lächeln zu zwingen. „Natürlich habe ich sofort zum Arzt geschickt, sobald Du mir von dem Unglück sagtest und ich glaube, ich höre soeben seinen Wagen."
„Nicht doch! Da» ist ein Milchkarren," erwiderte Sir Fulke kühl. „Aber wenn der Arzt kommt, Helene, so hoffe ich, Du läßt ihn etwas für diese junge Dame verschreiben. Wenn sie nicht gewesen wäre, hättest Du mehr mit dem Leichenbestatter al» mit dem Arzte zu thun gehabt."
Jetzt wandte Frau Digby sich zu Cora-
„Ich kann Ihnen gar nicht dankbar genug sein und ich hoffe, daß Sie nicht wirklich darunter gelitten haben," sagte sie, „nur müssen Sie mich entschuldigen, wenn ich augenblick
lich nur Sinn für meine Tochter und ihr Befinden habe."
„Bitte, sorgen Sie sich nicht um mich," bemerkte Cora kalt. „Ich hätte gar nicht mit Herkommen sollen, man gab aber nicht nach, bis ich mich dazu bereit erklärte."
„Und Sie werden uns nicht eher verlassen, Fräulein, bis wir überzeugt sind, daß Sie nicht Schaden gelitten haben," warf Sir Fulke ein. „Helene, es wäre besser, Miß Cora legte sich auch zu Bett und bliebe liegen, bis der Arzt kommt."
„Nein, nein ... bas thue ich nicht! Das wäre lächerlich- Mir ist nur ein wenig kalt unb schwindlig ... bas ist vorüber, sobald ich meine nassen Kleider mit trockenen vertauscht habe," rief Cora rasch.
„So dürfen Sie keine Zeit verlieren," fuhr der eigensinnige alte Baron fort. „Helene, diese junge Dame hat ungefähr Trissas Größe ... sie kann einstweilen Kleider von ihr anziehen . . . inzwischen wird der Arzt kommen und uns sagen, wie es mit der kleinen, beinahe ertrunkenen Nichte
Die Dame zog an der Klingel und in einer kleinen Weile wurden des Barons Vorschläge ausgeführt. Triffa wurde ausgekleidet und in ein warmes Bett gebracht, und Cora zog sich das vielleicht einfachste Kleid der einzigen und verzogenen Tochter von Frau Digby an. Die Jungfer aber, die das Kleid gebracht hatte, gestand sich im Stillen, daß es die fremde junge Dame viel besser kleidete, als Miß Trissa. Und Doctor James theilte ihre Meinung, als er kam, um den zwei jungen Patientinnen etwas zu verschreiben.
„Wer sie auch fein mag, sie muß eine feine Erziehung genossen haben," dachte der sachverständige Arzt und als Sir Fulke ihm einen kurzen Bericht von dem Vorfall gegeben hatte, lag eine fast väterliche Freundlichkeit in der Art, wie er sie anredete: „Das ist Alles recht schön, meine Liebe, aber Sie sind nicht so kräftig, wie Sie vorgeben! Sie müssen sich heute sehr ruhig verhalten und die Arznei nehmen, die ich Ihnen verschreiben werde, es. könnten sich sonst Fiebersymptome von gar nicht so unbedenklicher Art zeigen. Frau Digby, wenn die beiden jungen Damen versprechen, nicht miteinander reden zu wollen und sich dadurch vom Schlafe abzuhalten, würde ich zu einem dunklen Zimmer für Beide rathen."
Frau Digby bemerkte wohl nicht, daß der schlaue Doctor James dadurch erreichen wollte, daß seinen beiden Patientinnen eine gleiche Sorgfalt zu Theil würde. (Fortsetzung folgt.)
Madame Sans Göne.
Roman nach Victorien Sardou und F. Morr«««.
Deutsch von Adel« Brrtzrr.
(Fortsetzung.)
2861,196 ?öse ^Eiter konnte man in der Abenddämmerung Ätuno LÄe" Menschen fröhlichen Schrittes in ber klein s BünÄ ST t9e6en fr ?°rZan einem Stocke ein S? Wäsche trug und in der Tracht ber National- Wt' D^ser junge Mann tnelbete sich, in Sm kaum angelangt, bei der Mairie und ließ sich unter dem Namen Ren«e Marcel, Sohu des Müllers Marcel in
Surgesres, als Freiwilliger bei dem Bataillon von Mayenne- et-Loire anwerben.
Der junge Freiwillge hatte hinzugefügt, baß er in bas- selbe Corps eintreten wolle, wo fein älterer Bruder Marcel bereits als Asistenzarzt biente.
Dar junge Mädchen wurde ohne jede Schwierigkeit eingereiht, Niemand ahnte ihr Geschlecht. Diese Anwerbung von Frauen in Männerkleidern und unter angenommenen Namen sand in dieser Epoche der Verwirrung und Aufopferung jeder Art mehrmals statt, und die Bataillone der Revolution erhielten auf diese Weise eine Anzahl weiblicher Rekruten.
Noch heute werden in dem goldenen Buch ber militärischen, Annalen der Republik die obscuren Namen und glorreichen Dienstlisten dieser heroischen Kriegerinnen aufbewahrt.
In dem Bataillon Mayenne-et-Loire, wo Reuse sehr rasch die Sergeantenlitzen und den Beinamen „ber hübsche Sergeant" erwarb, erwartete sie balb eine grausame Enttäuschung.
Sie sollte nicht lange in ber Nähe Desjenigen bleiben, bem sie gefolgt war, ein höherer Befehl versetzte den Assistenzarzt Marcel zum 4. Artillerie-Regiment in Valencia, wo es an Aerzten fehlte, und das in aller Eile nach Toulon abgehen sollte.
Die Trennung war grausam, und der Zwang, ihren Schmerz zu beherrschen und ihre Thränen zu verbergen, denn man beobachtete die beiden jungen Leute, und zu große Erregung hätte sie verrathen, erhöhte da» Abschieds- weh.
Als sie sich den letzten Kuß gaben, kamen sie überein, daß Jeder alle Anstrenguungen machen würde, um sich mit dem Andern zu vereinigen, und durch die Schritte, die der hübsche Sergeant bei dem Kapitän Bonaparte unternahm, hat man gesehen, wie sehr sie sich bemühte, mit dem Geliebten wieder vereinigt zu fein.
Dank der Protektion des jüngeren Robespierre, dessen Freund Bonaparte war, wurde die gewünschte Versetzung erlangt, und unter den Befehlen des Commanbanten Beaure- paire, bes helbenmüthigen Vertheibigers von Verdun, trafen sich Röne von der Liebe angeworben, unb Marcel, ber menschenfreundliche Philosoph, ber Schüler Jean Jacques, bes Apostel bes Friebens und .ber allgemeinen Brüderlichkeit, gegen seinen Willen angeworben.
XI.
Die Schuldforderung der Madame Sans-Gsne.
Nach der Entfernung des hübschen Sergeanten hatte sich Bonaparte wieder an seine Arbeit gemacht. Er entwarf vor der Karte große Pläne für die Vertheidiguna der Mittelmeerküsten und warf ehrgeizige Blicke über die Berge, die Frankreich von Piemont, dem Schlüssel von Italien, trennen.
Mitten in feinen strategischen Berechnungen ließ ihn ein Klopsen an der Thür den Kops heben.
„Wer kommt da?" dachte er, über die Störung ärgerlich. „Das scheint ja heute ein Tag ber Besuche zu fein! Wer da?" rief er laut.
»Nbin's," antwortete eine Frauenstimme. „Catherine, die Wäscherin."
„Herein!" brummte er.
Catherine erschien, ein wenig verlegen, den Korb am Arm.
„Stören Sie sich nicht, Kapitän schüchtern. „Ich bringe Ihnen Ihre dachte, daß Sie sie brauchen werden."
," sagte sie beinahe Wäsche zurück — ich
DHn° die Augen aufzuschlagen, brummte Bonaparte. „Die Wäsche? Schön. Legen Sie sie aufs Bett."
Catherine blieb ganz bestürzt stehen.
Ihren Korb in ber Hand, wagte sie meber vorzutreten nodj sich zu rühren. „Ich muß wie eine dumme Gans aus-


