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Die Tochter des Meeres.
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XXXV.
In dem Häuschen am Meere hatte stch nur wenig verändert, seit Cora die Heimath ihrer Kindheit verlaffen hatte. Frau Falkner bewahrte ihre matronenhafte Ruhe und ihre gewohnte Lebensweise, obwohl ihre Züge vielleicht weniger heiter waren und fle mürrischer und gereizter schien als in den Tagen, wo fle vermittelnd zwischen der leidenschaftlichen Cora und ihrer vorstchtigeren, aber weniger großmüthigen Nichte stand. Adele ging ruhelos und erbittert ihren Pflichten nach, indem sie jeden Morgen von Neuem auf die Rückkehr ihres Vetters Rupert hoffte und jeden Abend bitter enttäuscht über seine lange Abwesenheit war.
«Mein liebe« Kind, Du wirst all' Deine Schönheit ver- lieren, wenn Du Dich in dieser Weise sorgst und abhärmst," stellte Frau Falkner ihr eine« Abends vor, als sie die Fensterläden vor dem kalten Winde und dem trüben Himmel schloffen und sich dann dem Feuer zuwandten, das munter im Kamin flackerte.
„Und warum sollte ich mich nicht härmen?" sagte Adele gereizt. „Ist e« nicht zum Krankärgern, in dieser Weise be- handelt zu werden? Tante, als das räthselhafte Mädchen uns verließ, sagtest Du, nun würde Rupert seinen Pflichten gegen mich sicherlich nachkommen; nun siehst Du das Ende davon. Seitdem sie von uns fort ist, wandert er fast unaufhörlich « s?mxnb daß er die ganzen langen Wochen
nah ihr sucht. Ich wünschte, Du hättest sie gar nicht fortgelaffen, denn so lange sie hier war, wußte ich doch Ätt' Eging und Du konntest über ihn wachen. U ist sie vielleicht mit ihm auf und davon gegangen, ohne nSd!» bÄe,LHu» kannst. Sie ist nur zu meinem Unglück auf der Welt.
„ "Still, still, Kind! Du redest über etwas, das Du nicht verstehst, wies die ältere Dame sie zurecht. „Ich kann Rupert, En mir fern Wesen nicht gefällt, in einer Weise strafen, von der er keine Ahnung hat. Ich habe ihm, bevor er uns
verließ, genug gesagt, um ihn vor einer solchen Thorheit zu warnen. Nur unter dieser Bedingung nannte ich Lord Faro- Namen. Und Rupert hat sein Wort noch nie gebrochen ... nie, auch als kleines Kind nicht!"
„Er ist nicht dazu verführt worden," lautete die mürrische Antwort. „Du hast mir immer gesagt, ich sollte Rupert« Frau werden. Deine Schuld ist er, wenn er sein Wort bricht und ich unglücklich werde."
„Ich habe mehr Macht, ihn zu zwingen, als Du ahnst, Adele," sagte Frau Falkner tröstend. „Kind, Du bist die einzige Blutsverwandte, die ich in dieser Welt besitze und meine Pläne für Dich sollen nicht vereitelt werden. Du sollst noch eine vornehme Dame werden, meine Adele, wenn Du nur Geduld und Vertrauen zu mir haben willst."
Dar Mädchen blickte sie verwundert an.
„Eine vornehme Dame? Was meinst Du denn damit, Tante?"
„Ich meine, daß Rupert Glück haben und seine Frau eine vornehme Dame werden wird, und Du sollst seine Frau werden."
„Aber angenommen, daß . . Hub sie zweifelnd an. Heftiges Klingeln an der Haurthür unterbrach sie. „Vielleicht ist es Rupert!" rief Adele freudig erregt.
Aber als sie die Thür öffnete, umdüsterte sich ihre Stirn wieder und unwillkürlich schrack sie zurück.
Auf der Thürschwelle stand ein Fremder und obgleich das Licht nur ungenügend auf ihn fiel, so sah sie doch sofort, daß es nicht ihr sehnlichst erwarteter Vetter war.
„Wohnt Frau Falkner hier?" fragte er höflich.
Adele wandte sich fragend ihrer Tante zu, bevor sie eine Antwort gab.
„Gewiß! Sei offen, mein Kind! Warum zögerst Du?" sagte die alte Dame. „Es ist vielleicht Jemand, den Rupert schickt. Heiße ihn näher treten."
Und Adele trat bei Seite, um den Fremden in das kleine Zimmer eintreten zu lassen.
„Wer sind Sie, mein Herr?" fragte die ältere Dame. „Meine Nichte und ich wohnen allein hier und wir halten keinen Gasthof, wo jeder Fremdling freien Zutritt hat."
„Seien Sie unbesorgt, meine liebe Dame," entgegnete der Fremde. „Ich bin nicht in böser Absicht hier. Ich bin nur


