Ausgabe 
28.2.1895
 
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Litevavisches

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Er weiß Hilfe. Fräulein: »Herr Doctor! ich bst reich, aber mein Herz fühlt sich unglücklich; wiflen Sie mst einen Rath?" Doctor:Einen Rath nicht, aber einen mir befreundeten Aff es fori"

Gemeinnütziges. I

*ttt Butter- und Margarinefrage. DerRü^ I gang der Butterpreis- hat einen erheblichen Minderverbrauch der Margarine zur Folge gehabt , der wiederum eine P I ermäßiaung der Margarine bewirkt hat- Da immer meyr i neue Molkereien in denjenigen senden Deutschlands ent- I stehen, wo die Molkereien noch nicht eingesührt waren, und | ferner auch in vielen Landwirthschaften eine Vermehrung der I Milchkühe eingetreten ist, so ist zu hoffen, daß durch d | Lieferung vreiswerther guter Butter die im Grund genommen I wenig bettedte und auch minderwerthige Kunstbutter oder I Margarine in ihre Schranken zurückgetrieben wird. In dem I Kampf zwischen echter Butter und Kunstbutter (Magarine) I kommt übrigens der ersteren der größere Nährwerth und die I leichtere Verdaulichkeit zu Hülfe- Dre Frage, w e sich die Verdaulichkeit der Margarine gegenüber der^ Butter stellt, I veranlaßte A- Mayer in Wageningen Ernährungsversuche I mit zwei Männern anzustellen, die neben dm ^eren be- stimmten Nahrungsmitteln abwechselnd bestimmte Mengen 1 reiner Naturbutter und Margarine aus einer holländischen I Fabrik verzehren mußten. Es wurde dabei festgestellt, daß I von der Margarine int Mittel ungefähr 2 Procent weniger I verdaut werden, als von Butter. *

Neues Verfahren, Rindfleisch zu räuchern. I Da es manchen Landwirthen erwünscht sein dürfte.zuwiffen I tote man Rindfleisch räuchert und als Rauchfleisch aufhebt, I io fei folgendes bewährte Verfahren erwähnt- Man bringt da« Rindsieisch von frisch geschlachtetem Vieh, wenn es noch I warm ist, in eine Mischung von einem Theil gepulvertem I Salpeter und 32 Theilen Kochsalz, durcharbeitet die Mischung I Sbötig mit dem Fleische und bestreut schließlich das Fleisch I mit soviel Roggenkleie, als daran hängen bleibt- Hierauf I Kgt man das Fleisch entweder ohne oder mit Papierumfchlag I in den Rauch. Die Kleie hält die brenzlichen Bestandtheile I des R°uch?s ab und mäßigt so die zu starke Austrocknung des Fleisches, wodurch dasselbe einen guten, reinen Geschma | und das Ansehen stark geräucherten Lachses enthält.

nm den Häringsgeruch an den Messer« zu | beseitige«, rühre man einen dünnen Brei aus Lauge und I Holzasche, reibe mit diesem und einem wollenen Tuche die Messer I Md Gabeln ab, und spülest lauwarmem Master nach.

Alte Handschuhe lasten sich folgendermaßen ver» 1 wenden: MM schneidet sie in Streifen von 3 Ctm. Länge Md VI, Ctm. Breite und schnürt dieselben an einen festen Bindfaden, indem man die Streifen einmal in der Mitte durchsticht- Nun drückt man das Ganze in einen länglich runden Schwamm zusammen, welchen man zum Reinigen der Thüren, Möbel und Möbe^ vortrefflich verwenden kann.

itm Schuhe recht haltbar und wafferdicht zu mL7n, re?be man die Sohlen 3 bis 4 Mal gründlich mit warmem Leinöl und das Oberleder einmal mit etme Salatöl ein- Hierauf laste man sie trocknen und bte Schuhe find gegen jedes Master unempfänglich.

Nove« der Bügeleise« zu verhüte«. Nach dem Gebrauch wüsten die Bügeleisen in einem mäßig warmen Raum langsam erkalten. Wenn sie ganz kalt find, »W man sie mit einem trockenen Tuch ab und HM sie bi« zu späterem Gebrauch in ein mit Oel getränktes Stück Flanell.

Um Trinkgläser, »Wasserflasche« re. z« reinige«, setze man dem Master etwas Salzsäure z - Die Salzsäure löst den kohlensauren Kalk auf, welcher sich aus dem Brunnenwaffer abscheidet. Mit reinem Master muß dann nachgespült werden.

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Md»- I Scheda. - Druck und ««lag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in Äi-Heu.

Di« Universal-Anzeiger für Briefmarkensammler,

des Universal-Briefmarken-Albums Baumbach & Co. Lerpzig. 1895 enthält: Was wird daS neue Jahr bringen? Su|Ia>A« »tw Umschläge. - Neues aus allen Weltthellen. - Der Postanweisung verkehr im König!. Sächsischen Postbezirk. - Mschung-N. - S m m «, aus Sammlerkreisen. - James I, Fürst von Trmtdad. - Bnefkastm. Nicht unbemerkt wollen wir lassen, daß folgende drei ^"blätter Post" kostenlos beiliegen:Vereinsnachnchten ,Die phllatel. Litteratu unddie Briefmarken-Börse." - Die Reichhaltigkeit und ZuveE leit des Inhalts sind so in die Augen springend, daß kem Samm« versäumen sollte, auf diese vorzügliche Briefmarkenzeitung zu ab ° nm «en Die in derselben enthaltenen Zeichnungen stnd sehr correctausgh Auch ist im Briefkasten sehr eingehende Beantwortung der e,ng °u -n Anfragen zu eonstatieren. Dem Blatte wird eventuell em illusttiert- Nachtragsblatt beigegeben, welches leben Sammler in den Stan st? sein Album fortlaufend auf der Höhe der Zeit zu halten. Der t, 9

Preis 24 Hefte pro Jahr kosten nur 75 Pfg. m geder duchh«" oder Postanstait (exel. Bestellgeld) - ermöglicht es ;edem « M sich dieses Blatt zu halten. Probe-Nummer versenden bte Verleg

VevnrisehteW.

Antwort ausHäu-tichkeit".

(Siehe No. 24 der Famtlienblätter.)

Noch gibt's im deutschen Vaterland Manch' Mägdlein, jung und frisch, Das emsig schafft mit fleiß'ger Hand Für Küche, Haus und Tisch, Das ellenlange Strümpfe strickt, Und nähen kann gar fein!

Ja, wer ihm nah', nennt es gewiß Des Hauses Sonnenschein.

O, wär' ich da ein ganzer Mann, Mein Erstes wäre das:

Um Herz und Hand hielt schnell ,ch «n, Doch was geschieht wohl? Was?

Man zuckt die Achsel leicht und schweigt, Ob auch das Herz schlägt warm; Gern hätt' ich mich ihr zugenergt, Wär' sie nur nicht so arm! Darum, Ihr lieben Männer, wißt: Nicht Kochen, Stricken, Waschen ist, WaS Euch so wohl gefällt; Das ist, damit Ihr es nur wißt, Allein das liebe Geld!

Verschnappt. Gust:Der Goulasch war gut, Jean!" Kellner:Na, sehen Sie; wie der Goulasch diesen Morgen noch Braten war, haben Sie ihn stehen kaffen!"

VerunglückteSchmeichelei. Hausfrau (hocherfreut) *. Nein, daß Sie sich meines Geburtstages erinnert h^en, Herr Doctor!" Doctor (der nach mehrjähriger Reife wieder heimgekehrt ist):O, ich besitze ein ausgezeichnet« Gedächtniß, selbst sür nebensächliche Dinge-

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Zweierlei. Student A.:Nimm mir's nicht übel, lieber Commiliione, aber Du scheinst in letzter Zeit wenig Werth auf Dein Aeußere« zu legen; denke nur daran, daß die 'Kleider Leute machen!" Student B-:Das schon, aber für mich machen biejßeute keine Kleider mehr!

FeierlicherMoment- Freund (ins Zimmer tretend): Wie, eine Flasche Wein bei der Arbeit . - - Hast Du ®t- burtstag?" Schriftsteller:Das nicht - aber die Heldin i meines Romans verlobt sich eben!"