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bringen^Sie mir mal einen säuern Hering!
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Pfund Mehl wird in einem SL3?!*5 abgequirlt und dann gekocht. Man läßt es schließlich bei gelindem Feuer noch etwas aufkochen. Trägt ®Ien.?uf' f° thut man Zucker, Zimmet und braune Butter darüber.
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Warmbier. In ein Liter Bier, was nicht zu bitter Ja.« jx' man ein Stückchen Citronenschale, ein kleines Stückchen Vanille, etwas klaren Zimmet und Nelken, einige Körner Salz und 100 Gramm Zucker, setzt es dann an das Feuer und läßt es recht durchkochen; dann wird es mit einer M l"cker 'üßer Sahne, 2 bi» 3 Eidottern und einem Löffel Weizenmehl abgequirlt.
Literarisches
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Gemeinnützig«-. < Leb«. m«, m« »m,
------ I Sehnen befreit, in fingerdicke Scheibe» ge-
Schmutzflecken aus Kilztzüteu entkernt man hm-» I « Z n umgekehrt und offen in gelber Butter und eine Mischung au« 5 Eßlöffeln Salmiakgeist 5 i e toa.10 3^<"uten a“f beiden Seiten gebraten. Dann
. * I stedend gemacht, dann unter beständigem Rühren Eigelb dazu
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sun a bann abwäscht, trocknet und nun eine« Teig aus I
J“n Cyankaliumlösung (ein zu vier) austrägt; nach! t>»**ti*te«*1**AÄ
?°lben Stunde ist der Fleck verschwunden;!
andernfalls muß man die Procedur wiederholen. I ------
m Professor: »Ich vergaß wohl gestern
Ein einfaches Verfahren, um Teppiche und Möbel- | .end. Ihnen meine Zeche zu bezahlen, Jean; was habe ich nÄÖÖne besteht darin, daß man eine | o~ ^aneJ?: "§err Professor hatten aurnahm».
Ochsengalle t« heißem Wasser auflöstt, und dann den Teppich, Ä r«ölf Krug!" Professor: .Alle Wetter, zwölf Krug! resp-, Möbelüberzug mit dieser Flüssigkeit mittelst einer Bürste | ?? "'"ß 4 l« einen regelrechten Katzenjammer haben . . . abreibt. Der dadurch entstandene Schaum wird wieder ent- " Ä 1
sbrnt, wenn man mit reinem Wasser nachbürstet.
. ♦ ’ । , Der höfliche Sträfling. Durchlaucht befindet fich
Uebrig gebliebene Kartoffeln nutzbar zu I 6U',el™r Jnspsctionsreise und besucht ein Gefangenhaur. Al« machen. Bei jeder Mahlzeit pflegen immer mehr oder j rVn bte S.e®e ebt*« schweren Verbrechers tritt, springt bet» htpn^LÄat f?e n übti9Ju bleiben. Um nun dieselben für 5' Pritsche und spricht: .Darf ich Ihnen
dre Folge nutzbar zu machen verwandelt man sie mit etwas | meinen Platz anbieten?«
Wasser in einen Brei, welchem man auf 1 Pfund Kartoffeln I * * *
Y4 Pslmd Mehl zusetzt. Au» dieser Masse bereitet man | m och er ner Spartaner. Schwiegermutter
,^rn ste en Teig, formt denselben zu Kuchen, schneidet letzteren I ^^„^"'^gersohn in der Sommerfrische besuchend): „Nun, in Streifen, legt diese auf Papier und trocknet sie auf dem I u”b ben,e einige Zeit hier zu bleiben. Aber ich
Ofen. So zubereitet läßt fich dieser Nahrungsstoff lange auf- SÄ' « r bekommen Regen, die Sonne verdunkelt sich..." bewahren und gibt, mit Milch, Fleischbrühe, Wei« oder Bier | Schwiegersohn: „So werden wir im Schatten kämpfen!« gekocht, eine wohlschmeckende Suppe. I * ,
* „ * j Ein feinfühliger Spitzbube. Richter: Siegeben
»b^ockfisch gekocht. Der gewässerte Stockfisch wird | in dieser Dame einen Braten' gestohlen zu & Atem Flußwasser und Salz langsam bi» zum Kochen j l“ben? ~ SnfleMöfltet: „Jawohl, aber ich habe der jungen gebracht, dann heraurgenommen und ausgegrätet in Sauce | ”rau nur elne Blamage bei ihrem Manne ersparen wollen!" oder Gemüse gegeben; am besten schmeckt er zu jungen Schoten, ! v e . *
mo man ihn in kleine Stücke geschnitten mit dem fertigen | ,7,nfa2?* <?£r<.rible- Junger Dichter. „Sie haben
Gemüse vermengt. den kleinen Band Gedichte, den ich mir erlaubte, Ihnen zu
a z Ä . • | ^den, wohl empfangen?« — Dame: „Ja allerdings, sie
Härings-Salat. Zwei abgewaschene, abgezogene | ,rn,b re^enb> habe ich ihn doch gleich hingelegt?« — Der und gegrätete H^inge wiegt man fein, nimmt einen Teller I Karl: „Unter den Tisch, Mama, damit er nicht so voll ungekochtes Sauerkraut, drückt es rein aus, vermengt • wackelt!« w ' ti mit den Häringen nebst 4 Eßlöffeln feinem Del, einer Taffe gewiegten Capern und dem gehörigen Essig.


