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HntechaUungsblatt?um Gießener Anzeiger (General Anzeiger).
1895.
n
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Sturmfluth.
Roman von Em. Heinrichs.
(Fortsetzung.)
Die Mutter schwieg eine Weile, sie dachte daran, daß dieser Mann ihr einziges Kind, woran ihr banges Herz hing, über's Weltmeer entführen würde, in eine weite Ferne hinaus, vielleicht auf Nimmerwiedersehen. Durfte sie es nicht für ein besonderes Glück halten, daß es so gekommen und daß der Amerikaner, in seiner Eitelkeit, seinem übermäßigen Mannes« stolz verletzt, sich sofort von ihrem schöben Kinde abgewandt und zur Abreise entschloffen hatte? Sie lächelte bitter bei dem Gedanken, daß der reiche Genußmensch seine „Siebe" für das umworbenste Mädchen der Stadt in Paris begraben wollte und schauderte unwillkürlich vor dem Scheinglück einer solchen Ehe zurück.
„Ich habe diesen Augenblick vorausgesehen und ihn im Stillen gefürchtet, mein armes Kind!" begann sie endlich weich und zärtlich. „Es war ein schrecklicher Gedanke für mich, Dich vielleicht einem wildfremden Manne hingeben zu müssen, obwohl ich das Mißtrauen, das ungerechtfertigte Vorurtheil Deines Vaters gegen Hamson nie geteilt habe. Wenn Du ihm heute auf sein erstes offenes Werben hin nicht sofort in bie Arme gesunken bist, wie er es in seinem amerikanischen Millionenstolz von der Tochter des armen deutschen Professors —"
„Aber Papa ist doch nicht arm!" unterbrach Leonore sie gereizt, sich stolz aufrichtend.
„In seinen Augen ist er's gewiß," fuhr die Mutter in ihrer ruhigen Weise fort, „wie er es also sicherlich von Dir ^wartet hat, so mußte er, falls seine Liebe von der rechten Art ist, in Betracht ziehen, daß Du keine emancipirte Ameri« mnerin bist. Er mußte daran erkennen, daß nur jungfräuliche Schüchternheit, nicht die Berechnung weiblicher Koketterie, Dich beherrscht hat. Anstatt dessen gibt er Dich sofort auf, spricht von unerträ fltcher Langweile und beschließt, in Paris nachzuholen, was er hier versäumt und eingebüßt hat."
Mama, Du bist grausam," flüsterte Leonore mit erstickter Stimme.
„Nein, mein Herzenskind, nur aufrichtig wahr gegen Dich, wie die Mutterpflicht es mir vorschreibt. Du mußt die Dinge sehen, wie sie wirklich sind und schließlich zur Ueberzeugung gelangen, daß der Himmel es vielleicht sehr gut mit Dir gemeint hat, als er Dich heute vor einem übereilten Schritte, einem verhängnißvollen Jrrthume bewahrte. Eine unglückliche Ehe ist das schwerste Unglück des Lebens, das zwei Menschen, welche nicht für einander passen, zur Hölle verdammt. In diesem Falle wärst Du die Unglücklichste, da der eiserne Ring, welcher Dich mit einem selbstsüchtigen Manne zusammengeschmiedet, schwer, ja kaum gewaltsam zu brechen ist, dessen Splitter auch nur einzig die Frau verletzen. — Raffe Deinen Stolz zusammen, Leonore, vermeide es, ihm auch nur einen Schritt entgegenzukommen und warte ab, ob er zurückkehrt, ob seine Liebe mächtig genug ist, seinen Hochmuth zu bändigen und auf's Neue um Dich zu werben. Dann — auch nur bann, mein Kind, kann ich, von Deinem Glücke überzeugt, Dich über's Weltmeer ziehen lassen und meinen Schmerz, Dich zu verlieren, überwinden."
Leonore hatte mit gesenktem Haupte den Worten der Mutter gelauscht. Jetzt richtete sie sich hoch auf, ihre Thränen waren versiegt, aus den braunen Augen flammte eine stolze Entschlossenheit.
„Ich danke Dir, mein Mütterchen," sagte sie, die treue Beratherin innig küssend, „Du hast mich wieder in's rechte Gleichgewicht gebracht und mir die grausame Wahrheit durch einen Hoffnungsstrahl versüßt. — Gott sei gelobt, daß ich noch eine Mutter besitze."
„So ist's recht. Wir Frauen haben zwei sichere Waffen gegen solche Kämpfe: unsere Selbstbeherrschung und unfern Stolz; laß sie Dir nicht entwinden, mein geliebtes Kind, und Du wirst in allen Fällen siegen, zuletzt auch über Dein rebellisches Herz."
Sie ließ Leonore jetzt allein, um ihr die nöthige Muße zum Nachdenken zu lassen, überzeugt, daß sie den Brief an Hamson nicht schreiben werde. Das junge Mädchen beeilte sich in der That auch, den Briefbogen hervorzuziehen und sofort zu vernichten. Schwer, sehr schwer aber fiel es ihr doch, mit dem gewaltsam heraufbeschworenen Stolze das rebellische Herz niederzukämpfen und ihre äußere Fassung ss


