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UH, sicher'zu sein, daß Miß Cora mehr für mich empfindet, als ein freundliches Mitleid, obgleich sie sich in so edler Weise meiner Rettung geopfert hat. Unmöglich kennen Sie sie auch nur im Geringsten, wenn Sie wagen, solche Beschuldigungen auf sie zu schleudern; und wenn ich auf gleichem Fuß mit Ihnen stände, würde ich wissen, wo ich dieselbe an Ihnen strafte."
„So ziehen Sie Vortheil aus Ihrem Titel und meiner niedrigen gesellschaftlichen Stellung?" entgegnete Rupert düster.
Lord Belfort lachte.
„Wenn Sie nicht blind sind, müssen Sie sehen, daß ich sowohl durch mein Unglück als meine klägliche Lage Ihnen nur als Opfer Ihrer Barmherzigkeit gegenübertreten könnte," versetzte er mit einem Blick auf seinen kranken Fuß, „und ich sage Ihnen offen, ich hätte kein Wort von Ihnen mit an« gehört, das Sie wagten, an dieses edle Mädchen zu richten, wenn ich nicht machtlos Ihnen gegenüberstände."
Rupert Falkner schwieg einen Augenblick. Die Gegenwart Coras und die Verachtung, die er in ihren Mienen zu lesen glaubte, reizte ihn.
„Mylord, Sie sagten soeben," erwiderte er, „daß Sie weder mich noch meine Beziehungen zu Miß Cora kennen. Wenn ich Ihnen nun sage, daß ich ihr Retter, ihr Vormund bin und ein entschiedenes Recht habe, über ihr Betragen und ihre Handlungsweise zu wachen, was dann?"
„Ist dem so, Cora? Sie haben sicherlich keine solche Verpflichtung? Sie waren Lord Faros Mündel," sagte Lord Belfort bittend.
_ "Nein!" erwiderte sie stolz. „Nein, es ist nicht wahr! Jedes Recht, das Herr Falkner jemals über mich hatte, ist erloschen. Ich bin frei und meine eigene Herrin in all' meinem Thun. Ich erkenne kein solches Band mehr an."
„Und auch keine Verpflichtung, Cora?" fragte der junge Mann innig.
„Nein! Ihre Mutter trieb mich aus Ihrem Hause, indem sie sagte, daß meine Entfernung der größte Dienst sei, den ich Ihnen erweisen könne, und Sie selbst haben mich be- leidigt und sich einer anderen Macht ergeben," erwiderte sie •W, ".^beklage mich nicht, Herr Falkner, ich erkenne aber auch kein Band zwischen uns an. Ich wende mich an Ihre edleren Gefühle und beschwöre Sie bei Allem, war Ihnen
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verlor jedoch ihre Geistesgegenwart nicht.
. Hastig trat sie einen Schritt vor und zwischen die beiden jungen Männer, die einander voll Haß und Eifersucht und mit Blicken ansahen, die beredter waren, als alle Worte.
„Rupert, Sie sind von Sinnen ... sind ungerecht so- wohl gegen mich wie gegen Lord Belfort. Er ist frei von der Schuld, die Sie ihm beimessen."
„Wagen Sie, gegen den Beweis meiner eigenen Augen hA6re£enJL entgegnete Rupert bitter. „Wagen Sie zu leugnen, daß er Sie soeben küßte, wie ein ehrenwerther Mann nur ÄÄVbe£ Verlobte küßt? Cora, Sie sprechen die Unwahrheit und Sie wissen es."
-'N/ede die Wahrheit, Rupert .... Gott ist mein
Kgte sie fest. „Wenn Sie nicht für jedes gute, edle ÄS«* T8 einfi an Ihnen so hoch schätzte, Jhtt^GrausEkeftE^" totirbe * Ungerechtigkeit, 'M Sie wollen mich glauben machen, daß dieser Mann Sie nicht liebt, daß er sich Ihre schwache, eitle Thorheit nicht zu Nutze gemacht hat, sich zu retten?" unterbrach sie der junge Mann, wüthend vor Zorn und Leidenschaft.
S.,5at <HOri Belfort rasch hinzu, obwohl seine Lippen SmÄÄ' " * iN b°> i-d--
Ma n'N kenne Sie zwar nicht, noch weiß ich, welches Röcht ®?.e Faben, zwischen Miß Cora und mich zu treten," sprach er Ed» Miene schuldloser Würde, „aber ich habe,' wo es sie m-2^keine Geheimnisse und ich bekenne offen und voll Stolz
Dankbarkeit gegen sie, ja und auch meine We $e bie friste bei Weitem zu über- mi «Ä sagen Sie mir in's Gesicht! Sie wagen, mir das Kuverts« "SS?«' ® u biefes Mädchen gesagt hat," rief Blick!" a“6' bo$ s'hnn mit etwas weniger zornigem Ton und «Ja," versetzte Belfort ruhig, „denn ich bin.nicht so glück-


