Ausgabe 
23.11.1895
 
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Redaction: A. Scheyda. - Druck und B«lag der Brühl'schen UniverfiMs-Bnch- und Steindruckerei (Pietsch & Gcheyda) in Gießen.

, t »E« fängt bereits an zu dunkeln, vorwärts, Wolfgang I" , _ .

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| Erboten, so starken Thee zu trinken." Student:Aber, I Mamachen, ich verdünne ihn doch^erst gehörig mit Cognac!"

Gefälschten Rothwein erkennt man leicht, wenn I Zehnmarkstücke stark abnutzen oder nidjL schreibt uns ein

em Pröbchen des Weines in einer auf heißem Wasser | Eingeweihter:Wie sehr sich vie Zehnmarkstücke abnutzen

schwimmenden Porzellanschale ruhig stehend verdampft wird. | geradezu unglaublich! Noch vor acht Tagen hatte ich Gefärbter Rothwein läßt dabei einen schönen, rothen Rand | drei Zehnmarkstücke in meinem Portemonnai. Innerhalb dieser

°uf dem Ge äße zurück; ächtfarbiger dagegen gibt dunkle, | Frist muß sich die goldene Hülle vollständig abgerieben haben,

bräunliche Ränder. . , | denn heute finde ich nur noch drei.Fünfzig.Pfennigstücke vor."

Um zu strengen frischen Tabak milder und zum I . ® Heirathsgesuch. Eine höchst sonder- Rauchen angenehmer zu machen, lege man die Blätter eine I 2*2 befindet sich in einem Blatte der Reichshaupt, viertel bis eine halbe Stunde ins Wasser, damit sie durch- I , Sie lautet:Lebensgefährtin gesucht, am liebsten ein­weichen und presse sie dann stark aus. Dadurch wird ihnen N^ten unter M. 465." - Wahrscheinlich bedarf

ein großer Theil des nikotinhaltigen Oeles genommen und | Ler Heirathslustige eine Lebensgefährtin, die immer - ein

der Tabak verliert an Stärke. Wenn man die Blätter vor | äU0e ^drückt.

dem Gebrauche längere Zeit liegen läßt, verflüchtigt sich das | , * * *

Oel ebenfalls wesentlich. I Lakonisch. Der bekannte Musikhall-Sänger Mr. Che-

* * I voller in London theilt in seiner eben erschienenen Autobio-

Neue Blumentöpfe. Alle Zierpflanzen, welche in | b unter andern guten Dingen folgenden kurzen, aber Töpfe gesetzt werden, leiden, wenn da» Gefäß neu war und I ^^"^n Brief mit, den ein berühmter Theaterdirector ohne Weiteres verwendet wurde. Der gebrannte Thon zieht I Verfasser eines sehr schlechten Stückes richtete:Mein das Wasser aus der Erde an sich und bildet rings um sie I ^T" $$ habe Ihr Stück gelesen. O, mein lieber einen leeren Raum, indem dieselbe schwindet. Das Wasser i $err ergebener John Clayton." dringt dann beim Begießen nicht in den Wurzelballen, sondern I Qr . . , * *

läuft zwischen der Erde und dem Topfrande durch, die Pflanze I °er Schule. Der Lehrer erklärt da« Sprüch-

vertrocknet und stirbt ab. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, ^rannte Kind fürchtet dar Feuer." - Zum

legt man jeden Topf vor dem Pflanzen in frischer Wasser, I m ^"t er die Schüler auf, einen ähnlichen Satz zu wodurch derselbe, abgelöscht, kein Wasser mehr anziehen kann. I Sre"; einer langen stummen Pause meldet sich Kobi.

* . * I ir-"flobi llreudig):Dar gewaschene Kind

Blumen zu düngen. Es ist immer gewagt, bei $* b

Blumen in Töpfen ein Düngmittel anzuwenden, da es leicht zu stark wirkt und man das Gegentheil, statt des gewünschten Erfolges erzielt. Eine sehr erprobte Art aber, den Blumen im Zimmer zum Wachsthum zu verhelfen, ist, wenn man in die Kanne, mit der man dieselben täglich begießt, ein Stück gewöhnlichen Leim legt und diesen darin läßt, bis er sich langsam auflöst, war ziemich lange Zeit dauert. Man gibt stets frisches Wasser darauf, da« man dann am nächsten Tag, für die Blumen verbraucht. So werden diese langsam und doch genügend gedüngt und gedeihen wunderschön dabei.

*

Die Topfnelken muß man im Winter in» Haus bringen, jedoch so spät als möglich. Im Hause stellt man sie in ein ziemlich frostfreies Zimmer, wo man ihnen zu- weilen frische Luft geben kann- Sie dürfen im Zimmer nur selten und dann nur wenig begossen werden; es ist besser etwas Schnee aufzulegen, als sie mit Wasser zu begießen. Um die im Freien stehenden Nelkenstöcke legt man bei großer Kälte etwas Moos, Laub- oder Fichtennadeln und hält zu viel Nässe durch ein Dach ab, weil sie sonst faulen.

Fleisch mürbe zu machen. Fleisch von alten Thieren, welches, wenn es noch so lange gekocht wird, doch meistens zähe bleibt, läßt sich dadurch mürbe machen, daß man es Abends vorher nach dem Aus wässern in ein Tuch | schlägt und es an einen warmen Ort legt (etwa in einen I halb abgekühlten Back- oder Kochofen). Dadurch wird es 1 beim Kochen am anderen Tage mürbe und saftig sein. 1

Literarisches Conversations Lexikon für jedermann Practisches Hand und Nachschlagebuch zur schnellen und sicheren Orien- ~etun8 1!ber ?? Romane und Novellen aller Kulturvölker von "^b'szur Gegenwart. NebstFingerzeigenüberpassendeJugend- lecture. Von Dr E. Mensch. 306 Seiten gr. Octav. Preis Mk. 4 Schwabacher sche Verlagsbuchhandlung in Stuttgart. Es ist nach- gerade keine leichte Aufgabe geworden, sich in der Fluth von Romanen r?b «.indischer Production zurechtzufinden, k- literarisch hochgebildeten Leser, wie viel mehr ?'b..?°""sthät,gkeit nur das Verdaungsstündchen für Me schone Literatur übrig läßt. Ein Buch, das jeder Erscheinung und ledem Amor gerecht wird, und das ermöglicht, sich über jeden beliebigen sch?iststelle"e ^"v'chen oder ausländischen Unterhaltunqs-

pbTiWk1!? ^ni> J.elne S?e5fe ^"sch und sicher zu orientieren und sich V'Ä »/ Silben, ist seither nicht vorhanden gewesen. In diese Lucke tritt das soeben erschienene Literarische Conversatio ns- hn/ VJ)r" o ^enrö- Es leistet dem Orientierungsbedürfniß, l'ch Zecken Kreisen des lesenden und sich für Literatur interes- ,su't der Zeit immer empfindlicher bemerkbar machte, UpVrrrfr' (un®nt6el^rItc6ften Sienfte. Nicht nur hat in der für schnelle Ueberstcht so bequemen lexikalischen Anordnung jeder einzelne Odbrift^ außerd7m °sin?'auch Tm? (£tfprec^enbe Schilderung erfahren, sondern bandelt wie - R I 3 ,®tuWel\tn scharfen Characteristiken be- en® Romaiiliteratur der Franzosen, Engländer, Russen, Polen, Italiener, Spanier, Lckandmavter; ferner der Berliner Dorf- und^Bearisse^mie w"? R°uberroman u. s. w. Markante Strömungen und Begriffe, wie Naturalismus, Zolaismus, Fin de siede, Decadence, u. a. werden in be,anderen Artikeln fesselnd erklärt und erörtert

Er kennt sich. Professor (auf der Hochzeitsreise): ,,«m, hm, wo ist denn nur meine Frau sollte ich die unterwegs irgendwo stehen gelassen haben?"

Literarisches.