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Aber was soll aus dem schönen Landhause werden?"
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Mi- e» geschah, Wissen Sie oder können Sie M doch denken- Mit der Summe, die Sie mir großmüthig überließen, erstattete ich mehr, als ich genommen, an Luisens Vermögen zurück und übergab heute Morgen deren Vermögensverwaltung dem geachteten Notar Nicolo. Zwanzigtausend Francs gab ich einer armen Gemeinde der Umgebung und der Rest ist testamentarisch Ihnen vermacht. Ich poche nicht auf diese That, Herr Baron, sondern frage Sie als Mann: Können Sir mir als künftiger Gatte Luisens verzeihen, was ich fehlte?"
„Von Herzen, mein lieber del Baffo," erwiderte Eggons. berg gerührt, „wir sollen ja als Christen selbst unseren Feinden verzeihen und Sie waren ja mein Freund, mein Retter, mein Glücksstifteri Und ich kann ja auch kein strenger Richter über Sie sein, da ich selbst sehr leichtsinnig war und mir gestern früh selbst beinahe eine Kugel vor den Kopf gsschoffen hätte, wenn mich nicht ein guter Engel behütet hätte, lieber« die» haben Sie Ihren Fehler ja längst wieder gut gemacht."
„Ich danke für diese Großmuth, lieber Baron! Gott und Sie sind die Zeugen, vor denen ich diese Beichte ablegte. Danken wir Gott, daß er uns kein Opfer des Spiels werden ließ! Ich habe gelobt, nie wieder Hazard zu spielen und werde sobald als möglich Monaco und seine Umgebung »er«
Der König der Mode.
Hebet den Ende vor. Monats in Paris gestorbenen „Kleiderdichter" Worth und fein Geschäft bringen Pariser Blätter ausführliche Mittheilungen, von denen hier noch Einiges wieder- gegeben sei: Ein Vorwurf hat Worth oft getroffen — man
ftug Eggonsberg.
„Das gehört Luisen und kann jeder Zeit bequem verkauft werden. Aber jetzt wollen wir uns in das Haus begeben. Die Damen erwarten uns und die Verlobung kann proclamirt werden."
„So geschehe es in Gottes Namen I Mein alter Vater wirb, wenn er sieht, welches Glück sein einziger Sohn gemacht hat, wohl seinen Segen bazu geben."
„Noch eins, lieber Baron!" sagte noch del Baffo. „Nicht wahr, Sie spielen trotz aller Verlockungen boch auch nie roieber Hazarb? Verzeihen Sie, baß ich biefe Frage an Sie richte," fuhr bei Baffo, als er Eggonsberg erstaunte« Gesicht sah, erregt fort, „verzeihen Sie gütigst diese überflüssige Frage, aber wie ich vorhin erfuhr, hat sich wieder ein ruiutrter Spieler im Park von Monaco heute Nachmittag erschaffen, mein Diener meldete es mir."
„Entsetzlich!" rief Baron Eggonsberg und hielt die Hand vor die Stirn. „Auf welchen Abgründen haben wir uns bewegt! Wie leicht konnte auch einer von uns Beiden an der Stelle dieses Unglücklichen fein und als Selbstmörder enden! Großer Gott, Du warst uns gnädig!"
„Wissen Sie, wie der Unglückliche, der sich heute Nachmittag etfchoß, heißt?" sagte dann del Baffo.
„Wer ist es?" frug Eggonsberg betroffen und eine bange Ahnung stieg in feiner Seele auf.
„Der Rittmeister von Raben ist es, der sich heute Nachmittag erschoß," berichtete bei Baffo. „Offenbar hat er die Summe, die Sie ihm gestern großmüthig gegeben, abermals verspielt."
Erschüttert stand Baron Eggonsberg da und es kostete längere Zeit, ehe er seine Selbstbeherrschung wieder fand.
„Es ist die Nemesis," sagte er dann leise. „Raben ließ sich nicht warnen. Ich werde ihn anständig beerdigen lassen, denn von seinen wenigen Angehörigen in Deutschland wird sich wohl schwerlich Jemand um seine Leiche kümmern, denn Raben war schon seit Jahren etwa» anrüchig."
„Gott sei ihm gnädig," sagte del Baffo, und seinem jungen Freunde den Arm bietend, traten sie tief ergriffen in da» Haus. —
sagt, die Kundinnen seien ihm gleichgiltig, wenn sie nicht gleich für viele Tausende bestellen ober von hocharistokratischem Titel unb Namen sind. Aber was hatte Worth auch auszu- stehen, welche Wünsche, Klagen, Ausstellungen hatte er nicht anzuhören I Litt die Dame an allzu viel Farbe, an schlechtem Teint, sah das rechte Auge etwas widerspänstig nach dem linken Ellenbogen, verrieth die Nase zu viel bourbonische Majestät, ober überschritt der Mund die klassischen Linien, — Worth, der Mann des sublimen Geschmacks, mußte durch seinen Rath und seine Hilfe Alles verschönern. Eine dicke Figur sollte er schlank machen, eine magere Üppig, Größe sollte reduzirt, Kleinheit vergrößert erscheinen, und Worth fand Rath und That für Alle, seine Clientel betete ihn an. In der Rue de la Paix, wo Mr. Worth sich etablirte, befinden sich seine Salons noch heute in dem großen, fünf Stock hohen Gebäude. Jede Piece hat ihr Atelier, da gibt e» besondere ArbeilSstuben für Taillen, Aermel, Röcke, Schleppen, Draperien, Westen — Staaten im Staat. August, der Friseur und Modist, hat das Entresol inne, auch er ist eine Schöpfung des Herrn Worth, denn nicht nur baß Worth in feinem Königreich diktatorische unb absolute Macht besaß, auch seine Rivalen — so sonderbar es klingt, ist es dennoch wahr — beugten sich vor ihm. Commercielle Kreise und Geschäftsleute jeden Genres sprachen mit Anerkennung von feiner Fähigkeit und Ueberlegenheit und bestätigten, daß er stets zu leben und leben zu lassen verstand. Er nahm unb bezahlte da« Talent, wo er e« fand, und er bezahlte es, wie man ein Talent bezahlt. Dagegen waren seine Preise exorbitant. — Galigmani's „Messenger" in Pari« veröffentlicht ein Interview mit Worth. Hier einige der Eröffnungen de« „König« der Damenschneider." Jene Damen sind am klügsten, die Schnitt und Arrangement der Toiletten ganz un« überlassen. Merkwürdig genug huldigen Persönlichkeiten dieser Maxime, von denen sie glauben könnten, daß ihr Geschmack am schwersten zu befriedigen ist. So z. B. erhielten wir eine» Tage« von der vormaligen Kaiserin von Rußland ein lakonisches Telegramm: „Senden Sie mir eine Diner- Toilette". Weiter nichts. Material, Stil, Schnitt, Alle« blieb un« überlassen. Au« Madrid haben wir einmal während eine« Fasching« etwa 20 telegraphische Bestellungen auf Ballkleider erhalten, die wir ganz nach unferm Gutdünken an- fertigten. Natürlich bietet e« einige Schwierigkeiten, bei so zahlreichen Bestellungen dafür zu sorgen, daß die einzelnen Toiletten einander nicht gleichen. Ich erinnere mich, daß wir von zwei Damen der New Yorker Gesellschaft vorwurfsvolle Briefe erhielten, weil es sich traf, baß wir ihnen für dieselbe Festlichkeit ganz gleiche Roben gesendet hatten. Es war das ein Ball, bei dem vielleicht 600 Damen anwesend waren, und von deren Toiletten stammten mindesten« sechzig au« unseren Atelier«. Ist e» da ein Wunder, daß zwei Damen miteinander übereinstimmten? — Wie lange wir brauchen, um die telegraphischen Bestellungen szu effectuiren? In der Regel brauchen wir eine Woche für ein Costüm, ist e« aber dringend, dann können wir e» auch in 24 Stunden fertig bringen. Nicht selten tanzen Pariser Damen am Abend in Roben, zu denen ihnen am Morgen desselben Tage« da« Maß genommen worden ist. Ich erinnere mich, daß wir einmal eine Toilette für die Kaiserin Engenie in dreieinhalb Stunden fertig stellten. Freilich kann die höchste Vollkommenheit bei folcher Rapldltät nicht erzielt werden. Braucht es ja erst Wochen zur Anfertigung gestickter Roben. Zur Krönung der gewesenen Kaiserin von Rußland arbeitete eine Anzahl Mädchen während sechs Wochen Tag und Nacht in unserem Atelier an einer Galarobe für die Kaiserin, deren Schleppe allein» reichlich mit echtem Silber bestickt, 25,000 Francs kostete. Die kostbare Schleppe wird im russichen Staatsmuseum als eine historische Merkwürdigkeit ausbewahrt. Wenn man mit echten Goldfäden, mit Juwelenausputz und ähnlichem Schmuck zu arbeiten beginnt, bann gibt es kaum eine Grenze für die Kosten. Vor einigen Jahren erst bezahlte eine reiche Erbin au« Peru für ein einziges Kleid 120 000 Franc». Die Spitzen allein kosteten 118,000 Franc». Vor. wenigen Wochen erst


