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Wir zermarterten uns mit leeren Bermuthungsn, bis Oscar uns wieder verlaffen mußte.
„Verzagt nicht," sagte er, bevor er ging, „ich glaube nicht, daß Gertraud tobt ist und denke auch, die Polizei glaubt es nicht. Die Beamten betrachteten das Medaillon mit sehr nachdenklicher Miene und baten, es vorläufig behalten zu dürfen."
Spät am Abend wurde uns die beruhigende Mittheilung, daß man weder in der Bucht selbst, noch in deren Nähe etwas gefunden hatte, und so ging der zweite Tag nach Gertrauds Verschwinden zu Ende.
Die Zeit verstrich. Die Sonne ging oftmals auf und nieder, ohne daß ein Lichtstrahl in das Dunkel gefallen wäre, welches Gertraud umhüllte.
Ueber den Tod des Ertrunkenen wurden Nachforschungen angestellt, er wurde begraben und dann versank Alles in ruhiges Schweigen. Wenn die Polizei irgend eine Spur entdeckt hatte, so zog sie uns doch nicht in das Vertrauen.
Fanny, glaube ich, hegte von uns Allen dis wenigste Hoffnung. Sie schlug mir eines Tages vor, Trauer anzulegen, Oscar aber, der es hörte, untersagte es uns entschieden; so wurde davon nichts wieder erwähnt.
Ich für meinen Theil hatte das sichere Gefühl, als könnte Gertraud unmöglich tobt fein. Mein alter Traum kehrte mir in wenig veränberter Form wieder und wieder. Immer stand ich im Walde und immer war da eine verschleierte Gestalt, deren Züge ich nicht sehen konnte. Da war Waffer, da war Mondenschein, da waren Bäume ringsum, und immer hatte ich dasselbe furchtbare, ungewiffe Gefühl, ob die im Waffer treibende Gestalt Getraud sei oder nicht.
Mein kleiner Neffe war mir in jener Zeit ein großer Trost. Der kleine Bursche wurde kräftig, gesund und klug und war mehr als je der Liebling des ganzen Hauses. Es schien, als ob wir seit der in unserem Familienkreise entstandenen Lücke noch enger zusammenhielten, um diese weniger zu empfinden.
Hugo Bergen betrachteten wir fast wie zu uns gehörig. Er durchstreifte die ganze Umgegend und kam in seiner Verzweiflung schließlich zu mir, um mir zu sagen, daß er diesen Zustand nicht mehr zu ertragen vermochte- Er müßte fort. Sein Bruder wollte nach seinen Geschäften sehen und er wollte den Winter in Melbourne zubringen.
„Vielleicht habe ich es im Frühjahre, wenn ich zurückkomme, ein wenig überwunden," meinte er mit einem trostlosen Blick auf Gertrauds Bild, welches an der Wand hing.
Er that mir unendlich leid und ich hielt es auch für das Beste, wenn er eine Zeit lang fort ging.
Er schüttelte uns Allen herzlich die Hand, fragte, ob er in Melbourne etwas für uns besorgen könne, und reiste wenige Tage darauf ab.
Alle unsere guten Freunde verließen uns. Was wohl aus Ausbachs geworden sein mochte? Wir hatten nichts wieder von ihnen gehört-
Von Fernyhurst wurden uns regelmäßig die prächtigsten Blumen und Früchte geschickt. „So hat es Herr Ausbach befohlen, ehe er abreiste," sagte man Oscar; und gleichzeitig hatte er auch angeordnet, daß alle neuen Bücher und Zeitschriften, welche für ihn einlaufen würden, mir sofort zugestellt werden.
Zu wiederholten Malen fühlte ich mich stark versucht, an Arthur zu schreiben und ihm mitzutheilen, welch' schwerer Kummer uns befallen hatte, aber ich hatte 'keine Ahnung, wohin ich den Brief hätte adresstren können und unsere Bekannten, von denen sicher dieser oder jener es gewußt hätte, fragen, das wollte ich nicht. Durste ich außerdem nach dem, was zwischen uns vorgefallen war, ihm so entgegenkommen und damit einen Wink geben, daß er zurückkehren möge?
Der Winter stellte sich zeitig ein- Die Berge legten ihr weißes Gewand an. Das Riesenmädchen wurde zur Alabasterstatue auf mächtigem Grabe.
Mit dem ersten Frost kam auch, Allen völlig unerwartet, Hugo Bergen zurück. Er war nur vier Wochen in Melbourne
geblieben und nahm sein altes Leben, feine regelmäßige Thätig« feit fo ruhig wieder auf, als ob er sie nie verlaffen hätte. Ob er Gertraud nach all' der Verzweiflung fo schnell vergessen hatte?
Wir hätten es glauben können, wenn er nicht Zeichen vom Gegeutheil gegeben hätte. Doch Eins machte uns stutzig, — er kam nie zu uns. Wir hatten ihn Alle lieb gewonnen und durch das Band gemeinsamen Schmerzes verknüpft, würden wir ihn stets als unfern Bruder betrachtet und ihm jederzeit ein herzliches Willkommen entgegengebracht haben. Aber, wie gesagt, er hielt sich so fern von uns wie möglich. Mehr noch, Oscar versicherte uns, daß er ihn zufällig zwei oder drei Mal auf der Straße getroffen habe und Bergen ihm absichtlich ausgewichen fei, ja sogar den Kopf zur Seite gewandt habe, um den Gruß zu umgehen.
Das schien doch sonderbar. Fanny und ich fühlten uns anfangs von der offen kundgegebeuen Kälte verletzt, bann aber sagten wir uns, daß der arme Hugo sehr viel gelitten haben mochte und wir ihn jedenfalls zu schmerzlich an früher verlebte glückliche Tage erinnerten, als daß ihm unsere Gesellschaft angenehm gewesen wäre und bald dachten wir überhaupt nicht mehr an die Sache, da es für unsere Gedanken eine Menge andere und aufregende Nahrung gab.
Eines Tages lenkte ich meine Schritts nach Fernyhurst hinüber. Durch dis Wiesen war der Weg dorthin nur zwei englische Meilen weit, also fast nur halb so lang, wie über die Landstraße; von Fernyhurst aber ober selbst ber Lanbstraße war von unseren Fenstern aus nichts zu sehen, da ein dazwischen liegender Hügel die Aussicht verhinderte-
Seit Arthurs Abreise war Niemand von uns nach Fernyhurst gekommen und wir hielten es endlich für unsere Pflicht, Mrs- Barton, der Frau, welche mit ihrem Manne für Haus und Garten sorgte, sür die Freundlichkeit zu danken, mit der sie Ausbachs Auftrag aussührte und uns regelmäßig die schönsten Blumen und Früchte schickte-
Es war für den Spaziergang ein köstlicher Tag und fast auf dem ganzen Wege sah ich die Berge vor mir liegen. Ich fühlte mich in meiner kurzen Pelzjacke äußerst warm und behaglich und auch mit dem Schuh werk hatte ich mich vorgesehen, denn es hatte in der Nacht geregnet und der Boden war feucht und schlüpfrig.
Durch ein kleines Seitenpförtchen, welches mir bekannt war, trat ich in den Garten, um durch diesen in das Haus zu gehen. Als ich im Begriff war, das Pförtchen hinter mir zu fchließen, sah ich unter einem Laurestinur dicht neben mir ein Stück Papier liegen, als ob ber Wind es dahin geweht hätte Ich würde es jedenfalls nicht weiter beachtet haben, wenn das Papier nicht die eigenthümlich rosige Farbe gehabt hätte, welche Gertraud so liebte und von dem sie sich aus ber Heimath einen großen Vorrath mit herübergebracht hatte.
Die Farbe zog mich bermaßen an, daß ich dem Verlangen nicht widerstehen konnte und das zerknitterte Papier aufhob. Ja, kein Zweifel, das war ein Stück von Gertrauds Briefpapier und noch mehr, es standen Worte von ber Hand meiner Schwester darauf geschrieben-
11. Capitel.
Ich kann nicht beschreiben, welch' seltsames Gefühl mich beschlich, als ich das Stück Papier in ber Hand hielt- Es war mir, als hätte ich endlich seit Gertrauds Verschwinden die erste Spur von ihr gefunden.
Die erste Frage war nun: Wann war dieser Brief geschrieben ?
Das Papier war feucht vom Regen und kreuzweise durchrissen, die Worte darauf ließen sich noch deutlich entziffern. Augenscheinlich war es die Hälfte eines Briefes, den man zu vernichten glaubte und weggeworfen hatte; und ber betreffen» ben Person, mochte es sein, wer es wollte, war biese Absicht nicht gelungen.
Ich setzte mich unter ben Gummibäumen nleber, welche in jenem Theil des Gartens bicht beisammen stauben und begann, vor jebem beobachtenben Auge sicher, bas kostbare Dokument


