Ausgabe 
22.10.1895
 
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adelfticheri,

t und von itt sie ein i Schatten der Fluß, orgen für fallen, sie «ch? Die angen, ihr irt. Was ! verschie« Dams zu sie nichts llonat ent« sie ihren uen habe, iruder zur Demüthi-

>lich Gott

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legen sich > Unwetter sich und r auch im orgen und ierhältnisse itg, wollte freudiger glicht, daß Betheilig» Schweigen mfalls der Hien seine inheim ge» . Er war fand mehr Auf seine freundlich en bevor»

Mühe und , sie sollte ; Gebirgs» i Gretchen rer Eltern ihnen zu igung der »eruhigung i Ersatz in n für alle eben, war fchied von c, ging sie ileitet den Weg, der iott werde

So weit Adel ab« ulein von klasse oer-

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Eine mittlere Provinzialstadt, im Gebirge gelegen, mit etwas altmodischen Häusern, höchstens ein oder zwei Stoa hoch, ward wenig genannt trotz des Gewerbesieißes lein®r Bewohner, bis der nie ruhende Menschsngetst es ermög- n 6fluen- Es war ein schwieriges rLe n enges Thal, bald machte es sich nöchig, erne Brücke zu schlagen, sodann durch Felsen mitten hindurch. sEe Gegend wieder von Spreng' schüffen, bis nach saurer Arbeit der Weg tief in de/Erde

S AM nrrT ^9^, sie an des Bräu«

te ^"?bn Weg zurück vom Elternhaus zu der mit. Blumen geschmückten Dorfkirche. Die Dorfbewohner hatten dem von Allen geliebten Töchterchen des S2rr"(Xen r?8 reS mit ben Insten Sommerblumen m äer von Gästen folgte dem jungen Paare. Das Kleid von weißem Seidenstoff schien beinah xu Ker für dis schlanke Gestalt der Braut Den kostbaren Schmuck zu tragen bedrückte sie. Eitelkeit lag ihr allzufern es galt, des Bräutigams Wunsch zu erfüllen Die siltenen Brillanten, von Alters her ein Schmuck in seiner Familie, trugen die Bestimmung, an hohen Ehrentagen von MriUÄ. Tlft i« w-rd-n; s° blteb i^r nichts übrig, als sich feiner Biite zu fügen. Als erM-nch dunkette, führte der junge Ehemann seine Gemahlin n das stolze Schloß seiner Väter. Durch Ehrenpforten ae- langte man in den Hof. Bunte Laternen leuchteten, bengalische Flammen verbreiteten Tageshelle, in die Musik mischte sich Zubel der Dienerschaft und der Dorfbewohne^ Alll d>.r? rlunae Rettin zu begrüßen, welche

durch ihr freundliches Wesen sich schnell alle Herzen gewann. ?bnn - was ihren schönen Festtag trübte, so war es das Löm-n?« . ihrer lieben Elisabeth, ebenso Rittmeister von Löwens tiefer Ernst und seins Ablehnung, sobald sie die

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>« nämlelLblL®etaÄ 'U 58t? f* lmai müff-n, 6aw?'erMtR» 6lÄ b?le'!= »°l>

u k" hochfliegenden Plänen im fürstlichen ble welte «Ä1Ä41 *S» STWSS Vrimesll??s"^nachricht gelesen:Der Aufenthalt der Prinzessin Lora hat nach einem Besuch ihres hoben Gemabl« einen überraschend schnellen Abschluß gefunden. Das Rädere entztsht sich der Oeffentlichkeit. Die hohe Dame ist für togere Zeit nach ihrer Heimath zum Besuch ihrer erlauchten Verwandten gereist. Herr Hofmarschall von Feldern und seine Gemahlin, die Oberhofmeisterin der Prinzessin, haben bei ihrer Heimkehr die huldvollste Begrüßung von Seiten des mSl?« ?n Kunden. Ein ihnen dringend angebotenes ander- wertes Hofamt anzunehmen, haben sie aber abgelehnt, um sich au hre Güter zurückzuziehen. Graf Bretow ist öhüe jede Abforderung in den activen Militärstand zurückgekehrt."

Das Schicksal hatte sie freundlicher geleitet, als sie ae« do?t mnbn^°nL f$?re Demüthigungen blieben ihr erspart, dort, wo sie von Triumphen geträumt hatte. Som^r^^^bhr machten die heißen Sonnenstrahlen des

i«Me»en, tomüdte sich Ihi, beföeibene Freundin Gretchen von Lossnitz als Braut.

Dahin flog der Zug durch das stäche Land. Woaende s ---------

S?6ateSL8^^feren 5äupter °uf weiten Strecken für 9etbe begraben?

^°ubes, Wiesen prangten in bunter Blumenpracht, ^^böume ne gten ihre Früchte in der Ueberfülle. Run fuhr man durch dichten Wald, ein enges Thal entlang, an der l1.6 be8 rauschenden^ Flusses. Die Gegend ward gebirgig, qSu iUM er!ri^te bie erhitzten Reisenden, mühsam keuchte die Locomotive bergan, bald auf schmalem Pfade bald Knäben r$UtnneI'cy bis ^infterni6 veranlaßte einen kleinen ?"Qbe" lautem Jammergeschrei, welches erst durch einige fü/KST'keht-.Werrf ihres Bruders zur Erfrischung für Elisabeth, beruhigt ward. ' 0

schon hatte die Mittagsstunde geschlagen war i ' c 2 ""7. «i --«eg ner in oer Erde

Seife? 3äp @U?enb " Elisabeth ihre Bück? umher« dem Berkebr eröffn^ M * unb hitziger Hände KöroeifenSie werden an der Station abgeholt," stand in | bem Verkehr eröffnet.

u ^künftigen Herrin; sie hatte gehofft, ein _ Nun ging ein neues Leben auf an dem weltfremd-» ÄL re bete t ^^en, vergebens war ihr Suchen. Die Ort. Man erbaute Fabriken, auswärtige Geldl?ute roaen ?i» /roed uS äL roahtf n ?lrfone,t verfolgten alle andere ste beschäftigten die müßigen Hände. Feine Gasthä/ser ent« ih? nur Übri? >u Dünsten. Es blieb standen, die Vergnügungsreisenden fanden daß man von hier

Geväckträ/?nn?M Bahnarbeiter aufzufordern, daß er als 6u8 herrliche Gebirgspartien unternehmen konnte. Villen selbst vermn^?s^ 8^?er mit ihr gehe. Von der Stadt erstanden außerhalb der Stadt, theils von wohlhabenden Be? w nia M r» entdecken und erschrack nicht wohnern erbaut, welche in den engen Straßen nur "hr? Ge'

Be?g'btnan? beschrieb steil den nächsten Msräume behielten, für ihre Farmlien aber sowie für sich

Löbe h/i ihm h! i? ?e$en Qnber Seite liege auf selber I stlbst nach gethaner Arbeit den Aufenthalt in der schönen entferntMem ^"bleHaus, außerhalb der Stadt anderen Natur, in frischer Luft dem Stadtleben vorzogen Auch er"

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ersten die Ersteigung des Beraes der folck-r ginftrpmunn I 8^ß/n Veranda, sogar einem Thurms, dessen Fenster Ungewohnten. Hatten doch einst^ stets bei der Pcmreistn di? I bJtem ?Iaa zusammengefügt waren, ganz ab«

angenehmsten Mittel zur Versüauna aestanden »m I ^sondert von allen andern. Rings war es von einem fora-

ßer Weise das Ziel zu erreichen ^T ^pflegten Garten umgeben. Daran stieß an be? Rück«

stsiel. Und jetzt? Keine Hilfsmittel aab ! ?le ein lang sich ausdehnender Park; zwischen den verschte-

Füßen vorwärts, ob^^auch d^Schweißt iht LB-umgruppen schlängelten sich 'verMdene W?ae hin r°un, hieß es nur vorwätts. War dies ein B ld ÄL*«? S** fa"b »/r Spaziergänger jederzeit auch an heißesten kunft und ihr Leben nur ein Wandern in bvpnnpnh/ I Sommertagen, erfrischende Kühle, während der Springbrunnen

? ®°6 68 nlr8enb8ein schattiges J'X? RoseWs

%nem Gutdünken. 0 8 ? na* vom dunkelsten Roth und Gelb bis zum zartesten Weiß, nur

um so mehr hervor. Man pflegte an dem Ort noch die alte