Ausgabe 
16.2.1895
 
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Gsmstag den 16. Februar

1895

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Roman von P. Ollevetio.

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Von Paul

jtigkeit ist eine icher Weise Be- - giebt. Wenn st, so sollte e8 md Familienan- t: Wir können »Iliche Saus« oe und Kranke. ,erGesundheit, jährlich 60 Pfg. Böhm, Leipzig, liste Nr. 33 »),

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Fanny, e« wird mir niemals einfallen, mich lächerlichen Vor« »"heilen zu fügen. Hier zu Lande wie Oskar erst gestern bemerkte ist es das Beste, mit den Nachbarsleuten Freund« schäft zu halten, und wenn mich Fräulein Ausbach auffordert, heute Abend den Thee mit ihnen zu trinken, so bleibe ich."

Fanny entgegnete nichts darauf, sie fühlte sich von Ger­trauds rücksichtsloser Bemerkung sichtlich verletzt.

Gleichzeitig rief auch Oskar uns zu, wir sollten uns be« eilen, und so wurde kein Wort weiter mit Fanny gewechselt, als ein hastigesAdieu".

. 34 glaube, Gertraud sah zu Pferde nicht so hübsch aus wie sonst. Sie saß nicht gerade im Sattel und ihre Figur M; zu schmächtig, um sich im Reitkleid vortheilhaft zu zeigen. Hell- Mousselinkleider oder was sonst die Farbe ihre» Haares und ihrer Augen hob, standen ihr am besten. Vielleicht wußte sie das und war deshalb so schlechter Stimmung während unseres Rittes.

, .Doch als wir Fernyhurst - so hieß der Fleck, wo Aus« bachs wohnten, - erreicht hatten, war sie wieder ganz sie selbst. Bevor rott bis an das Haus gelangten, deutete sie mit der Gerte nach einer blau gekleideten Gestalt, die durch den Garten ging, und meinte, sie glaube sicher, das sei Mag« dalene Ausbach.

3. Capitel.

Gertraud hatte sich nicht getäuscht. Auch Fräulein Aus­bach hatte uns bemerkt und kam uns an der Gartenthüre entgegen.

Sie empfing uns außerordentlich liebenswürdig und nach­dem die ersten Begrüßungen vorüber waren, legte sich Ger« ttauds Arm in den ihrigen und zog sie mit sichert in den Garten.

Oskar und ich traten in da» Haus, um Herrn Ausbach zu begrüßen, der im Wohnzimmer auf dem Sopha lag, seine Crgarre rauchte und Zeitungen las..

Bei unserem Hsretntreten sprang er auf, warf das Blatt auf den Tisch und die Cigarre in's Feuer, worauf er sich mit einer Entschuldigung an mich wendete. Störte mich der Cigarrenrauch? Wäre es mir angenehm, wenn er das Fenster öffnete? Oder zöge ich es vor, auf der Veranda zu sitzen?

Ich lehnte beide Anerbietungen ab und folgte seiner Auf­forderung, vor dem Kamin in dem behaglichen Lehnstuhl Platz

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(Fortsetzung.)

Fanny war kleiner al» Gertraud und hätte fast unter« setzt genannt werden können. Sie hatte dunkles Haar und e n blasses Gesicht mit so mildem, freundlichem Ausdruck, daß ein Jeder sie beim ersten Anblick lieb gewann. Oskar war blond, ziemlich mager und äußerst gutmüthig.

Und ich? Wenn ich in den Spiegel blickte, sah ich ein schmales, kleines, farbloses Gesicht, dunkleres Haar als dasjenige Gertrauds und eine Gestalt, welche Gertraud für zu plump erklärte, als daß sie hätte elegant fein können.

Das wären also unsere Familienporträts.

Gertraud und ich ritten häufig spazieren, gewöhnlich mit OSkar, zuweilen auch ohne ihn, und eines Tages machten wir UN» Ausbachs Haus zum Ziel, um den Besuch der Geschwister bat uns, sie zu entschuldigen, da sie sich nicht kräftig genug fühle, uns zu begleiten.

n?t lange dort," sagte sie, in das Zimmer ro r, u8 lUr den Ritt bereit machten.Und werdet nicht zu intim mit Magdalene Ausbach. Mir hat ihr Wesen durchaus nicht gefallen, und es machte mir neulich den wollt^ok/, ihre Gesellschaft mehr schenken

wollte, als uns lieb sein kann.

n^ktAefctraui) lud)te in ihrer Schublade nach ein paar Reit- Schwägerin °"^gnete nichts auf diese Bemerkung unserer Wir werben sehr brave Kinder sein und zeitig zurück-

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fein '&'<$ ^int mir ein durchaus feiner Mann zu ubr h'"b SchMster aber nichts weniger als eine feine Dame" föÄ stch selbst als zu uns

* Gertraud wendete sich um, das Gesicht geröthet von der h* widerspenstiger Knopf an ihrem Handschuh bereitet hatte und sagte:Das versichere ich Dir,

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