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SmStag öm 15. Juni
Nr. 70
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HMrWWgsdlatt zum Gießener Anzeiger (Oeneml-AuMger).
I
Die Tochter des Meeres.
Roman von A. Steel«.
(Fortsetzung.) *
Lord Treville überlegte einige Augenblicke.
„Unter der Bedingung, daß meine Schwester und Nichte sich den Regeln meines Hauses fügen und mich in meinen alten Gewohnheiten lasten, will ich dem letzten Wunsche meines Bruders nachkommen. Und, nicht wahr, Herr Meynard, Sie vergeffen nicht, in meinem Namen der Geheimpolizei eine Belohnung von hundert Pfund Sterling zu versprechen, wenn man bald das Mädchen findet. Durch sie kann man der Sache am leichtesten auf den Grund kommen."
Noch während der Graf sprach, zog er an der Klingel.
„Sie müssen mich entschuldigen, Herr Meynard," sagte er, „aber ich bin so kränklich, daß mir wohl eine Ausnahme von den allgemeinen Regeln der Gastfreundschaft gestattet ist. Wenn Sie gütigst die Aufmerksamkeit meines Dieners an- nehmen wollen, der seit so vielen Jahren bei mir und wahr» lich kein schlechter Stellvertreter ist, werde ich mich glücklich schätzen, Sie, so lange es Ihnen beliebt, als Gast unter meinem Dache zu wissen."
„Ich danke Ihnen, Mylord! Ich werde nur für eine Nacht von Ihrer Güte Gebrauch machen," entgegnete der Gast kalt. „Da ich morgen wahrscheinlich schon sehr früh auf« breche, so will ich mich gleich jetzt von Ihnen verabschieden."
Wenn Graf Treville auch kränklich war, so war das doch kein Grund dafür, daß seine Hand brennend heiß war, als er die Hand seines Gastes berührte.
„Er empfindet doch mehr für seinen Bruder, als ich Mubte," sprach Herr Meynard leise für sich hin, als der Diener ihn in das Speisezimmer führte.
Aber die ersten Worte, die Graf Treville sprach, sodald er sich allein sah, entsprachen wohl kaum dieser Schlußfolgerung.
„Falkner? Falkner?" rief er mit Entsetzen. „Der Himmel erbarme sich meiner! Ist es denn möglich, daß die Tobten wieder lebendig geworden sind?"
XXIV.
®orct erkannte auf der Flucht die Gefahr zur Rettung
des verfolgten Lord zuerst in ihrem vollen Umfange, als sie des Wächters rasche Fußtritte vernahm.
Sie faßte Lord Belforts Arm und zog ihn hastig hinter einen Haufen Steine, die zum Bau neuer Stallungen angefahren worden waren.
Der Wächter lief an ihnen vorüber, ohne sie zu bemerken, und der Weg nach der Küste war für den Verfolgten frei. Cora forderte denselben auf, ihr so rasch al» möglich zu folgen, und Beide liefen in der entgegengesetzten Richtung weiter.
Nach kurzem Laufe kamen sie an das Privatthor, durch welches sie mittelst Lady Marians Hauptschlüssel hinausgelangten.
Nachdem sie dort einen Augenblick geruht und Athem geschöpft hatten, führte Cora ihren Gefährten einen steilen Weg hinauf.
„Wohin führen Sie mich? Was soll das Ende dieser wilden Flucht sein, Cora?" srug Lord Belfort, denn seine Kräfte waren erschöpft.
„Nach dem Steinbruch!" flüsterte sie. „Dort sind Sie einige Zeit sicher."
Dieser Plan war aber rascher gefaßt als ausgeführt, denn die Finsterniß und der tiefe Abgrund auf der einen Seite ihres Weges, der jeden Schritt bedenklich machte, und die beständige Furcht, hinter jedem Strauch oder Stein könnte ein Verfolger hervortreten, vermehrten die Gefahr dieses nächtlichen Ganges.
Aber endlich ging der Mond auf und beleuchtete die weiße Oberfläche des Steinbruchs.
Er hätte eine Armee bergen können, so groß war er, und Lord Belfort schauderte, als sein Auge auf diesen dunklen, einsamen Zufluchtsort fiel, der einem großen Grabe glich.
„Es ist unmöglich! Wir können nicht sicher da hinunter gelangen," sagte er zurückweichend.
„Wir müssen! Es- ist unsere einzige Hoffnung!" erwiderte sie. «Es können Leute hier vorbeikommen, die, von der auf Ihre Ergreifung ausgesetzten Belohnung angezogen, sofort auf die Beschreibung Ihres Aeußern aufmerksam werden. Erst in jener Höhle dort unten sind wir sicher."
Er konnte nicht feige zurückweichen, wenn ein junges, zartes Mädchen ihm auf dem gefährlichen Wege voranging.


