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tv, und thörichte, ib, mache es wie eichen Mann er- ißt man es auch iresstrand, neigte inn ging ich mit , die mir meine uf großem Fuß, itte mir schließvergöttert ; was
ieden. War das Zritz Schmit mit dieser Liebe zu
' fragte sie jetzt, viderte die junge : und wenn Du ch ja begleiten, ß Du eine der- ’n!" rin kleiner, dicker ) nichtssagenden rmer und wurde t.
i sie in Emmys le Frage stand: ne Jugendideale vollständig ihre sie in dem Lan-
>u, die im Lan- rmerische Freun- als Gesellschaf-
ener jetzt. „Er setzte er mit
Zesicht verfärbte zd dann stürmte mit strahlenden
eganten Salons, n zu bemerken. !N.
gefunden!" rief cat Deine Woh- lück konnte mir Du gewandert, er verschwinden, mt," wendete er a al« er letztere erregte« Gesicht, t gestorben vor haupten wollte? lädig Absolution Emmy an- klärung bitten!" täte mit seinen
Art und Weise, -chmit seine an- was frappirt. ; Liebescoinödie,
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Wie aber, wenn die Eltern oder deren Stellvertreter "icht °m Arbeitsorte wohnen, die Beschaffenheit der Arbeits- Verhältnisse also gar nicht beurteilen, die Gründe, welche für ,°,bet 9e8e” einen Wechsel der Stellung sprechen, gar nicht auf ihre Richtigkeit controlliren können? Für junge Leute dieser Kategorie muß in jeder Gemeinde eine Vermittelungsinstanz urschen chnen und ihren Eitern oder Vormündern geschaffen werden. Neben den Armenpflegern müssen I n g e n d p f l e g e r thätlg fein. Bei diesen hat sich jeder in die Gemeinde ziehende junge Mar.n, rede« anziehende junge Mädchen zu melden. Der Jugendpfleger hat alle junge Leute, deren Eltern und Vormünder nicht in der Gemeinde wohnen, im Auge zu be» galten unb ihr sittliches Verhalten durch Verbindung mit ihren Hausvorständen zu beobachten, lieber Zugang und Ab- gang, sowie über die Gründe des letzteren hat er eine genaue
Was braucht unsere Heranwachsende Jugend?
^/^t A ietzt wohl allseitig anerkannter schwerer Schaden lSI.6 Bolksleben«, daß es unserem Heranwachsenden Ge« Mechte, besonders soweit es mit dem 14. Lebensjahre die iSr11 Q ran ber. Erziehung fehlt. An denen, welche 5* das 14. Lebensjahr hinaus noch die Schule ober sonst ^.nieMQUarbl»beu«e 2ln^a[t besuchen, arbeiten ja noch sittliche Fac.oren, Autoritäten, welche bie jungen Leute zu refpectiren 9ejtoungen finb. Jfür biejenigen aber, welche mit bem 14. Lebensjahre in irgenb ein Arbeitsverhältniß treten, hört so gut wie ganz auf. Werden auch bie Lehr- ber Sri ?,a in einer gewissen Disciplin gehalten, £ Fabrikarbeiter ober bie Fabrikarbeiterin wie
sobald si?tu- oder die 14jährige Magd betrachten sich, wbald ,te die von der Schule noch mitgebrachte natürliche melftVS ären ^'toriläten abgelegt haben, und das geht ffefrnns als völlig freie Leute, bie sich von Nieman- e« iS“8 S9 iu ia^n brauchen. Unb wie Wenige wagen er, ihnen bie gegentheiüge Wahrheit klar zu machen! So
den ber große Weltenordner da droben hierher verlegte “ erwiderte dieser, „Fräulein Sidonie —"
meine Gemahlin, Frau Bankier Ferna»," fiel der glückliche Gatte ein.
„Ah, um so besser, die gnädige Frau wird Ihnen gewiß gern die gewünschte Aufklärung geben. Ich bitte noch einmal um Verzeihung." Er griff nach seinem Hut. „Sie begleiten mich doch, gnädiges Fräulein?" wandte er sich dann an Emmy, jetzt erst die richtige Anrede ihr gegenüber findend.
„Aber Sie werden doch nicht so wieder fortstürmen wollen, wie Sie gekommen sind, Herr Doctor!" nahm Frau Sidonie jetzt das Wort. „Ich bitte sehr, daß Sie und Emmy das Diner bei uns einnehmen; beim Sect können wir ja meinem Gatten die Geschichte in aller Gemüthlickkeit er» zahlen und nachher machen wir vielleicht eine Spazierfahrt im Landauer." v
Wie sie es verstand, die reiche, vornehme Dame zu spielen, als wäre sie ausgewachsen in solchem Luxus, wie er sie hier umgab, als hätte sie nie einen dürftig ausgestatteten Salon verblichenen grünen Möbelbezügen bewohnt. Natürlich wollte sie dem einstigen Geliebten imponiren, ihm zeigen, was aus ihr geworden, wie klug sie mit ihren paar Pfunden ge- wuchert. Es war wirklich zu beklagen, daß dieser so gar ?inge jetzt hatte. Er empfand nur, e,r esmSxe hier nicht mehr zu athmen vermochte, u, wie Emmy und er nicht hierher gehörten
m diese Welt des Luxus, des Reichthums und der inneren
Als sie gegangen, da sah sich Frau Sidonie betroffen in tßrem Salon um, wie öde, wie nüchtern erschien ihr derselbe ÄS* seiner Pracht, etwas fehlte darin, was diese beiden Glücklichen, hinter denen sich soeben die Thüren schlossen, überall hin trugen, mochte ihr Lebensweg über Klippen und Abgründe oder blumige Pfade führen, die Poesie des Daseins. °
Noch betroffener war Herr Fernau. „Das ist ja eine sonderbare Geschichte! ' meinte er. „Warum bleiben solche ^ute nicht hier, wenn man sie zum Diner einladtt, das möchte ich wissen I Uebrigen« werde ich den Wagen nun bestellen, ich Essen" mr bnnen "vH eine Spazierfahrt machen vor dem "HmSSjÄL3?? herablassend ihre Zustimmung und manch' hiS lv1 1° 9 £ hncn, 0 8 sie in dem eleganten Landauer durch die Straßen fuhren.
, Doctor Schmit hingegen folgte kein ein.
z 0er solcher Blicke, als sie Arm in Arm nach dem Thiergarten eilten, um dort auf irgend einem lauschigen Plätzchen sich immer wieder von neuem zu versichern, daß sie sich liebten, immer geliebt hätten und nie aufhören würden, sich zu lieben.
überhand* S8etn’ö^rfö*un0 unsere» Heranwachsenden Geschlechtes ,„r. Was ist zu thun und auch unter unseren heutigen Ver- hältnissen noch zu thun möglich, um hier helfend einzugreifen? Aller noch so rührige Vereinswesen kann allein l itten wesent- lichen Wandel schaffen.
Zunächst ist aus den noch schulpflichtigen Kindern der Gedanke zu bannen, daß sie in dem Maße, in dem sie selbst für ihre Existenzmittel sorgen lernen, der Autorität ihrer Eltern entwachsen. Dieser Gedanke wird jetzt dadurch genährt, daß man den Kindern die von ihnen verdienten Tage- und Halbtagelöhne selbst auszahlt und sich nicht darum kümmert was sie damit thun. Darüber ist schon oft und mit Recht Klage geführt. Das von den Kindern verdiente Geld gekört den Eltern und darum auch ausschließlich in deren Hände. Sind die Kinder verwaist, so gehören die von ihnen erworbenen Söhne in die Hand des Vormundes ober, wenn dieser mdjt am Orte wohnt, in die Hand des Waisenrathes. Nach 8 53 ber Vormundschaftsordnung vom 5. Juli 1875 hat der Waisenrath auch „die Aufsicht über das persönliche Wohl des Mündels und über dessen Erziehung zu führen". Wir be« fesseln nach unserer Erfahrung, daß dies allen Waisenräthen be,ra"r!t ist- Man sollte sie zu dieser ihrer stttlichen Arbeit anleiten. Waisenroth und Vormund sind ja gesetzlich dann zu gewissenhafter Anlegung des Geldes verpflichtet. Unter den ©Itern kann es allerdings solche geben, die dazu nicht hin« neigen; indessen nach Ausnahmen kann man keine Gesetze machen. Mag man dann seitens der sittlichen Faetoren der Gemeinde solchen Eltern da« Gewissen schärfen. Aus alle Fälle ist der Gedanke durchzudrücken: Die Kinder gehören mit Allem, was sie sind und haben, bezw. erwerben, den Eltern ""d die Eltern sind für ihre Erziehung verantwortlich. Darum ?Ecksi e " Gesetz, welches die Auszahlung von Löhnen an schulpflrchtige Kinder verbietet.
., t bie Erziehung auch bei Denen noch
dicht' die mit 14 J'hren aus der Schule entlassen werden. Wer w'll das bestreiten! Es hört für sie allerdings nun die ?,r schule auf, aber um fo nothwendiger ist es, daß ihnen die Autorität der Eltern ober bereu Stellvertreter galten bleibt. So gebührt zunächst den Eltern bie Bestimmung des Arbeitsverhältniffes ihrer Kinber; bei Waisen muß wMnShS™ h8 V berc Bestimmung haben; ist ber Vor« munb die Mutter, so muß dem Gegenvormund oder dem Waisenrath das Recht ber Mitbestimmung zustehen. Im Handwerk mürbe man sich das auch noch nicht bieten lassen, d°« der Lehrling ganz nach eigenem Wunsch einen Lehrcontract schließen oder lösen bars; baß aber in ben sonstigen Arbeit«« Verhältnissen bie jungen, unreifen Leute ganz selbstänbia ihre Bestimmungen treffen, babei findet man merkwürdiger Weise gar nicht«. Nein, mindestens bis zum 18. Lebensjahre, besser b 8 Mündigkeit, sollte ein jugendlicher Arbeiter, eine jugenbli^e Arbeiterin bie Arbeitsstelle, den Dienst nicht ohne Zustimmung hrer Eltern ober bereu Stellvertreter wechseln tönnen. Wohl wirb bannt biefer Dienstwechsel erschwert, aber da» wird von allen Seiten bald als eine Wohlthat empfunden werben. Aus was für Gründen wechseln jetzt viele junge Leute ihre Arbeitsstellen! 1 u


