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aus und

den Wald Stimmen

Herzen besiegelt, laß uns thun, als ständen wir uns noch s u..„ 4.

ebenso gegenüber wie vor einer Stunde, als wir das Zimmer B mein Her» aebört verließen." g * ’ ö --

und dankbarem Herzen an der Hand Ihrer Tochter, welcher

. Arn gen ier stand der Oberförster und sah hinauf zu den Wipfeln seiner alten Vertrauten. Er war so feierlich ge«

„Wie Du willst, mein guter Arthur, ich werde mich be« I Freudmthränen.^ W Satet6 unb roeinte ^winßctt» Unb £3cibc tmtcn ein» 1 ($? füfttß fßiwp t«ji. r» j ,r

Der Oberförster schob das Kreisblatt, in dem er gelesen, I Himmelsdom und Thränen fielen in seinen weißen"Bart W den anderen Zeitungen, stand schweigend auf und strich I die ersten Thränen, die Hertha bei ihrem Vrter aeseben seinen langen weißen Bart. I Er führte fie zu Heyd, breitete seine Hände

Beide merkten nun, daß er etwas Besonderes vorhatte I ’Pt0$ - «Der Herr segne Euch und behüte Euch." und etwas sagen wollte, und Heyd wollte ihn hierin auch I Eine feierliche Stille herrschte im Zimmer,

nicht stören. 8 Hertha öffnete das Piano und weit hinaus in

Mit ernster Miene trat der Oberförster vor den Tisch I drang das Lied, das vier Hände spielten und zwei unb stand so einige Schritte den Anderen gegenüber, die am | sangen: Fenster und am Piano standen. | «Harre meine Seele, harre des Herrn,

„In dieser Stunde," begann der Oberförster, „die nun I 311168 if;m befehle, hilft er doch so gern."

gekommen ist, in welcher der Herr Baumeister Abschied von i Am Fenster stand der Oberförster und sah uns nehmen wird, möchte ich Dir, meine Tochter, eine Mit- I r""": "... .... *. Wlie - |Vlt„

theilung machen, die ich mir bis zu diesem Augenblicke erspart | stimmt, als stände er am Altar. Er pries den Himmel für habe: So lange Du lebst, mein Kind, war mein Sinnen und I die Stunden, die er ihm befchteden und dachte auch an sein Arbeiten darauf gerichtet, Dir Deine Zukunft möglichst sorgen« 8 Glück, das ihm nur kurze Zeit bescheert war.

frei zu gestalten. Blieb auch von dem Gehalt nicht allzuviel | Kaum waren die letzten Töne verklungen, so trat Tante

übrig, so waren doch die Erträgniffe aus der Wirthschaft in I Docior ein mit dem Postboten, der eine Depesche brachte,

manchen Jahren so ergiebig, daß es mir eine Freude war, I Der Wirth vom „Deutschen Hause" hatte sie gesandt,

am Schluffe des Jahres meine Rechnung zu machen. Aber I Heyd öffnete sie.

ich kann sterben und dis große Welt ist Dir noch ein fast I »Vom Baurath Wiebe," sagte er, die Depesche dem

unbekanntes Gebiet, auf dem Lug und Trug in breiter Spur I Oberförster überreichend.

ihre Wege gehen; und schon viele Menschen, die mit den I »Dem neuen Bauinspector sendet die herzlichsten Glück«

besten Vorsätzen das Elternhaus verließen, sind in ihrer Ver« | wünsche Ihr Wiebe," las der Oberförster vor und siegte sie

trauensfeligkett in's Verderben gestürzt. Aber auch dieses | °"f den Tisch. Heyd schrieb einige Zeilen auf ein Notizblatt,

bedarf es nicht einmal; denn auch auf dem rechten Wege | das er als Depesche zurückgab.

kannst Du Unglück haben, mein Kind, in Krankheit und I . Den Postboten aber lohnte er reichlich, der sich dankend

mancherlei Gefahr, die kein Mensch im Voraus sehen kann. I unb hocherfreut entfernte, nachdem er sich an Speise und Aber was auch kommen -nag, was auch Dir immer begegnen 1 Trank gestärkt.

mag im Leben, bewahre stets Deinen guten Glauben. Und I Als Tante Doctor von dem Glück erfuhr, das auf

wenn einst meine Augen nicht mehr sehen und meine Ohren | Lirdenheim so überraschend eingekehrt, war ihre Freude über« nicht mehr hören werden, so wende Dich in allen Stürmen, I groß und von Herzen kamen ihre Glückwünsche, die sie Jedem die Dir entgegen kommen, vertrauensvoll an diesen Mann, I brachte, die aber um so freudiger waren, als sie von dem der Dir zu jeder Zeit gern mit Rath und That zur Seite I großen Reichthum und der Herkunft des Baumeisters erfuhr, stehen wird. I „Dachte mir's doch gleich, mein Kind," sagte sie zu

Aber es ist noch eine andere Mitthsilung, die ich Dir I «"tha, ihr sanft die Wangen klopfend; „sein ganzes Wesen, machen muß. Dein Onkel Sandow, deffen Namen Du Dich I ’ein würdevolles, freundliches Auftreten verrieth es mir schon wohl kaum noch erinnerst, ist vor kurzer Zeit in eine andere \ ja, mich betrügt man nicht," meinte sie lächelnd mit Welt gegangen. Er hinterließ uns die Hälfte seines großen I vielsagender Miene und drohte mit dem Finger.

Vermögens - mehr denn eine halbe Million." I r

Freudig überrascht blickte sie zu Heyd, als wollte sie „ TZ ? 6apiteL

sagen: „Höre doch, höre doch nur, mein guter Arthur, wie I S Jahr ist seit jenem glücklichen Tage verfloffen

schnell sich das Schicksal ändert, wir sind reich geworden über I ? r J1? » fe^en wir die drei Menschen wieder

Nacht, fürwahr ein Sommernachtstraum." I 'n schönster Harmonie, in glücklicher Zufriedenheil.

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„Die anders Hälfte seines Vermögens hat Dein Onkel I rtlta S macht von der Bahnstation

jenem Herrn vermacht, den er ebenso liebte, wie wir ihn gern I fügsam bewegt sich nur das

haben — nämlich unserem werthen Herrn Baumeister — dem I Jattb^en ^ge, der an dem Waldessaum

Baron Dietrich Arthur von der Heyd, der h-ute von uns I t* ^glichen Forst entlang führt. Von Weitem sieht man Abschied nimmt." ' 9 ü°n UnS schon das Schloß auf der Anhöhe liegen. Eine halbe Meile

Lertba taumelte an'« . | ”oc demselben erhebt sich am Grabenrande der letzte Grenz«

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und diese Stätte ein theures Vaterhaus! Mit dieser Gewiß« j bis z^nächsten°Dorft"""^"^^ aIImäU9 bie W (affen@ie E Ihrer Schwelle ziehen mit freudigem । Alles, was unser Auge hier erblickt, zeugt von größter