wirklich r herig — een Loch
gekehrt): während c, Kerl, it, (nach
schlapp, iU Ende."
r Moden- le von auch bemüht, ebe ist es vornehmen :n. Dieser U*. Das cheint hier veimal im Weltdame mb Mutter ingt einen unter den währt den argestellten xpeditionS- -Preis der
schmackvolle rei, Appli- für Häkel-, c Art. - ier Arbeits- December- sür Weihastern und rdd ecken rc. : vor. Er nalmustern, rer Muster- ch gebunden :0 Pfg. in Tw'.etmeyer muar 1896 Handlungen
in. Eine : Solovor- :rt. Stutt- Großoctav. den jungen letflein zur [len, ist in von Hessen clamationen rprobte Ge- it. Da die jen Poesien prache, als dieser Bescher Perlen vielen auch Abtheilung auch jeder, ■an erfreuen ■clamations- s vereinigte n, in denen e Ausnahme chatzkästlein" ienheit nach
UntrchaUnngMatt ?um Me'ßenrr Anzeiger (Generat-AnMgrr)
GamsksH -e» t Leeemöer
■ — __ As
W
'-X •
Dichterfrühling.
-ist,rische Original-Novelle von Carl Lassau.
(Fortsetzung.)
«r,^°lzmann drückte Wolfgang die Hand. „Ja, mein »lcibiades, so soll er sein; auf die eine oder andere Weise müssen Sie mich mit dem guten Mädchen in Berührung bringen, daß ich urtheilen kann; er ist ja eine uralte Wahr, heit, daß vier Augen mehr sehen als zwei, besonders wenn diese vor Liebe blind find! — Nun heißt es aber, da» Reine- dium gegen alle Schmerzen in Anwendung bringen: das ist
«!^itl Ich hoffe, Sie recht oft im Hörsaal und in der Gesellschaft zu sehen, die Sie längst entbehrt haben!"
„Auch darin haben Sie Recht, Freund!" entgegnete Goethe. „Hier meine Hand darauf!"
Salzmann griff zum Hute. „Meine Stunde schlägt! Ade, mein Aleibiade»; ich gehe beruhigter, al» ich gekommen bin!
Wolfgang geleitete ihn hinaus und setzte sich dann in den Lehnstuhl, um — an Friederike zu denken.
Aus seinem Brüten störte ihn Herder, der hereinstürmte, auf und sagte: „Ich komme, ein Gesunder, und Sie, mein theurer Goethe, scheinen jetzt krank zu sein! — Wie, ein Liebesglück, welches Sie so lange in jenen stillen Winkel fesselte, macht Sie nicht fröhlicher?"
Goethe erröthete und gestand zögernd: „Sie hatten doch Recht, mein Freund, als Sie meinten, Liebelei verderbe uns den Lebensweg und man könne sich leicht über eine Meinung täuschen!"
„Eie haben doch nicht etwa Kiesel für Edelsteine ge- nommen?" fragte Herder voll Theilnahme.
„Das nun eben nicht," gab Goethe zurück. „Friederike «rion ist nicht unwissend und hat sich an mir gebildet; aber vv sie die Rechte ist, die mir den Blick in die Weite nicht dsengen würde, das ist mir zweifelhaft; und das ist mein ganze» Unglück!"
., Herder schüttelte den Kopf. „Das muß man eben prüfen!
habe diese Erfahrung allerdings nicht gemacht, denn ich mu* Ihnen bei dieser Gelegenheit gestehen, daß ich ebenfalls
gefesselt bin; meine Bräut heißt Caroline Flachsland und wohnt in Darmstadt!"
,,*£• da wünsche ich Ihnen Glück, mein lieber Freund!" schüttelte ihm Goethe warm die Hand. „D, warum wußte das nicht früher? Wie hätten Sie mich mit gutem Rath versehen können!" y
„Roch ist es nicht zu spät!" entgegnete Herder treuherzig- „Wenn ich jenes Mädchen nur einmal sehen und sprechen könnte!"
Wolfgang seufzte tief auf. „Sie und Salzmann sollen mir rathen! Sie Men sie sehen! Das Herz sagt ja, sie ist die Dir vom Schicksal Bestimmte; aber der kühle Verstand verneint e» und sagt, sie kann Dir auf die Dauer nicht ae- nügen!" *
Herber entgegnete: „Das ist das Schwanken de» Menschen gegen den Liebhaber! Mein Theurer, so lange Ersterer nicht ganz in den Letzteren aufgeht, kann von wahrer Liebe keine Rede sein! Glauben Sie mir: Echte Liebe ist der Gor- bische Knoten, den Keiner lösen, den auch ein Alexander nicht durchhauen kann! Doch nächstens mehr! Der Professor bat mich zu sich bestellt! Ade!" 9
. Er reichte Goethe die Hand und ging, Wolfgang aber dachte über den Gordischen Knoten der Seele nach.
Acht Tage später stürzte schon zur frühen Stunde Wolf- gang Goethe zu Salzmann herein und rief: „Sie kommen, sie kommen, mein Sokrates! Da lesen Sie!"
Ec zog einen Brief aus der Tasche und reichte ihn Salzmann, welcher las:
„Mein lieber Herr Goethe!
Da uns die Verwandtenpflicht in die Nähe Ihrer Stadt bringt, werden wir, das heißt meins Frau, Friederike und ich, Sie in den nächsten acht Tagen einmal heimsuchen! Wir bitten indeß, sich um unsertwillen nicht zu incommo- diren, da wir unser Unterkommen bereits bei Verwandten bestellt haben. Ich begrüße Sie freundlich und zeichne als Dero ergebener Diener
Johann Jacob Brion, Pfarrer." Salzmann blickte auf und fragte: „Run?"
Goethe versetzte: „Der Brief ist acht Tags alt, sie können
NicjzeN.


