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Dienstag den 5. Februar
Nr. 16
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.Untrrhallmigsblatt ?um Meßenrr Anpigrr (General-Anzeiger).
Herzenswege.
Novelle von F. Stöckert.
(Nachdruck verboten.)
Grau und trübe wölbte sich der Himmel über der wild- bewegten See, ein farblos düsteres Bild und doch voll Leben und Bewegung. Die Wellen fangen ihre wilden Sturmes« lieber, das klang etwas ander«, als wenn auf dem Festlande der Herbststurm durch die Wälder braust, das klang wie Lieder von Titanen, von Weltstürmen, die da Alles aus den Fugen bringen möchten; aber so hoch die Wellen sich auch auithürm« ten, immer wieder sanken sie zurück in ihr unermeßliches Element. Ein Bild des Lebens, der tausend und abertausend ohnmächtigen Menschen, die da kämpfen und ringen, das Schicksal zwingen wollen und doch einem Willen sich fügen müssen, der sie, wenn sie noch so hoch gestiegen, spurlos wieder versinken läßt in bas Meer der Vergessenheit- Eine solche Kämpferin, die da mit des Geschicke» Mächten schon zu hadern und zu rechten begonnen und wohl auch vermeinte, ihr Ge« sch,ck zwingen zu können, blickte an diesem trüben Herbstmorgen mit ruhelosen Augen hinan» auf da» wilde Naturschauspiel. Ihre weißen schlanken Finger blätterten in einem in violetten Sammt gebundenen Buch, dessen Seiten von zierlicher Damen« Hand eng beschrieben waren.
„Welch' ein Contrast, die wilde, stürmende See da draußen, mit diesen Schilderungen des Glücks erster Liebe hier in mei« nem Tagebuch," sagte sie, indem sie wieder zu lesen begann.
„Freilich, die Stürme folgten sehr bald! — Hier der 6. Januar, welche Fülle von Glück kündet dieser eine Tag, und bann der 10. Februar, biefe Verzweiflung! O, wer sich rächen könnte! Aber wie? Vielleicht durch Emmy? Ihr Schwager und Fritz sind Freunde, eine Begegnung wäre leicht möglich. Ob ich ihr Alles erzähle? Oder wäre es nicht besser, diese ganze Vergangenheit aus meinem Leben zu tilgen, das Tagebuch mit feinen hochtrabenden Phrasen in's Feuer zu werfen?"
. Sie trat an den kleinen eisernen Ofen, in welchem ein helles Feuer brannte, heran, sinnend blickte sie in das Spiel ber Flammen und bann, wie von einem plötzlichen Entschluß getrieben, riß sie ein paar Blätter ans ihrem Tagebuch und
warf sie in's Feuer. In diesem Moment wurde die Thür ihres Zimmers leise geöffnet und ein junges Mädchen im lichtblauen Morgenkleide trat über die Schwelle-
Sie mußte soeben dem Meere entstiegen sein; ihr aufgelöstes blondes Haar war noch feucht von den Wellen, die sich darüber ergossen, und da» junge Gesicht blühte in jener köstlichen Frische, die nur das Meer verleiht.
Vorwurfsvoll blickte die Bewohnerin des Zimmers sie an.
„Doch gebadet heute, Emmy! Wie kann man so mit den höchsten Gütern, Leben und Gesundheit, spielen!"
„Es war das letzte Mal, Sidonie," erwiderte Emmy traurig. „Mein gestrenger Herr Schwager hat beschlossen, morgen zu reisen; verzweiflungsvoll stürzte ich mich deshalb noch einmal in die geliebten Wogen. Aber was thust Du hier am Ofen? Es riecht nach verbranntem Papier, was für ein Autodafö hast Du hier angestellt?"
„Ich verbrenne meine Jugend, den kurzen Inhalt eine« verfehlten Lebens."
„Du willst Dein Tagebuch verbrennen? O, thue da« nicht, Sidonie I Verdiene ich nicht endlich Dein ganzes Vertrauen? Du hast mir schon öfters Andeutungen gemacht von Deiner Liebe zu jenem jungen Doctor, dessen Namen Du nie verräthst und ber so schlecht an Dir gehandelt. Bitte, erzähle mir heute einmal Alles. Es ist so traulich hier beim flackern« den Feuer, während draußen das Meer braust, so recht geeignet zum Plaudern."
Sie hatte sich bei diesen Worten einen niedrigen Sessel an den Ofen gerückt und das hübsche Köpfchen schmeichlerisch auf den Schooß Sidoniens gelegt.
„Sieh', wenn Du mir Alles erzählst," fuhr sie fort, „bann kann ich Dich vielleicht einmal rächen an dem schlechten Menschen, ich bin jung und kräftig."
„Und ich bin alt und häßlich," fiel Sidonie ein.
Es war ein böser, neidischer Blick, mit welchem sie auf die Freundin herabschaute und plötzlich sah sie, wie ein Zukunftsbild, neben Emmys glühendem Gesicht den interessanten Kopf des einst so geliebten Mannes. — Wenn sie sich fänden, sich liebten ? O, warum sollte sie es nicht versuchen, mit geschickter Hand die Minen zu legen, die ihnen Beiden Verderben bringen mußten- Sie war bann wenigsten» gerächt an ihm und Emmy» leichtlebige», fröhliche« Herz würde auch nicht ge-


