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Gießen.
Ihr Vermächtniß.
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Heyd fuhr nach einer kleinen Weile fort: „Mag Ihr Neffe nun ruhig seine Wege gehen, die Wege, die zur Er« kenntniß führen. Böse Tage werden schnell kommen und er wird dar Leben von einer Seite kennen lernen, von der man ihm an seiner Wiege nichts gesungen hat.
Wenn ein Mensch, der etwas gelernt hat und der die Welt versteht, sein ganzes Vermögen verliert, so wird er nicht so leicht untergehen.
Wenn aber ein Mensch aus Ihre« Neffen Kreis von der Höhe fällt und ohne Mittel dasteht, so wird es ihm doppelt schwer, denn er fängt von vorn an, als hätte er eben erst die Schule verlassen und so wird es Ihrem Neffen nun wohl auch ergehen. Aber nach vielen Kämpfen und bitteren Erfahrungen kann er siegreich hervorgehen, denn die Nothwendig- feit stellt sich zwingend Allen in den Weg, die nicht in den Abgrund stürzen wollen; und nach überstandenem Ringen wird ihm dann die Welt eine andere Erscheinung fein.
So traurig nun auch dieser Vorfall für Sie und Ihre Fräulein Tochter ist, so müssen Sie sich zu trösten suchen, Herr Oberförster. Blicken Sie nicht so trauernd hinüber nach dem Walde, denken Sie daran, daß geschehene Dinge sich nicht ändern lassen und daß Ihr Schmerz noch viel größer hätte sein können, als er ohnehin schon ist."
Allmälig lenkte nun der Baumeister das Gespräch in andere Bahnen, um den Oberförster wieder ruhiger zu stimmen.
Heyd überbrachte ihm die Grüße des Bauraths Wiebe, der sich gern bereit erklärte, des Oberförster» Einladung zur Jagd im kommenden Herbst wieder anzunehmen.
Fünf Jahre lang hatte der Baurath diese Einladung stet» ablehnen müssen wegen Rheumatismus, den er sich bei einer Entenjagd im Graudenzer Revier geholt haben will.
Von dem großen Zimmer herauf ertönte Clavierfpiel. Hertha spielte ihr gewohntes Lied und heute sang sie auch.
Bald stiegen die Männer hinab und Hertha eilte ihnen entgegen.
Donnerstag dm 3. Oktober.
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HntechaMlgMM zum Gießener Anzeiger (General-Anzeiger).
Mit Befriedigung sah sie die trüben Wolken von ihre» Vater» Stirn gewichen; dankerfüllt blickte sie auf Heyd.
Um den gedeckten Tisch standen schon drei Stühle und Hertha brachte alsbald das Abendessen.
Tante Doctor hatte sich schon zur Ruhe begeben, sie fühlte sich angegriffen, denn der Verlust ihres Geldes hatte sie schmerzlich berührt. Auch aller Zuspruch von Seiten ihres Vetters, daß er immer für sie sorgen würde, hatte nichts gefruchtet.
Bei Tisch drehte sich die Unterhaltung um die Verlobung auf Wildenau.
„Das war uns mal eine recht freudige Ueberraschung," sagte der Oberförster.
„Und wie vergnügt es herging," ergänzte Hertha.
„Da hätten Sie nur den alten Thielemann sehen müssen, wie ausgelassen er noch getanzt hat, in seinem Alter mögen es nur noch wenige fertig bringen," bemerkte bet Oberförster. „Aber Sie, Herr Baumeister, wurden schmerzlich vermißt," sagte Hertha und eine Röthe flog über ihr ernste» Gesicht.
„Wie gern wäre ich auch dort gewesen," erwiderte Heyd, „aber ich mußte schon der Einladung meine» Vorgesetzten folgen."
„Und was für ein Paar I Wenn der Himmel jemals zwei Menschen für einander bestimmt hat, so isi es wohl hier der Fall. Bei Beiden das gleiche heitere Temperament, als wäre ewig klarer Himmel und froher Sonnenschein."
„Das ist auch meine Meinung, Fräulein Steuer."
Er unterhielt dann Vater und Tochter auf das Beste und war bestrebt, auch die letzten Schatten von ihnen zu nehmen, er wollte diese Menschen wieder heiterer sehen und zufrieden verlassen. Verdankte er ihnen doch sein Leben und ohnehin waren die Stunden gezählt, die er noch bei ihnen verweilen konnte. Er blickte auf Hertha, die ihm in ihrer Trauerkleidung mit diesem ernsten Gesicht besonders schön erschien und ihm zu denken Anlaß gab: Wohl dasselbe Bild, wenn ich in jener glücklichen Zeit dahingegangen wäre. — Er sah auf den Oberförster, der in den wenigen Tagen merklich gealtert hatte; dann stand Heyd auf, schritt zu dem geöffneten Clavier und spielte ein norwegisches Volkslied und „Alpenros und Edelweiß".
Der Oberförster fetzte sich in die Sopha-Ecke, feine lange Pfeife rauchend, die ihm Hertha gebracht und die er anfangs


