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X Tu r.,-c, „ MfÄ w„ dem Leben dort kein lustiges sein wird, was man so nennt, aber Scheffler drehte sich schnell um. Als er sein Gesicht toerbe einmal versuchen, ob es mir auf die Dauer nicht
vor ihm Stehenden wieder zuwandte.schimmertees n ch . bietet tt[6 das alte, das doch zuweilen recht langweilig seinem Auge. Er reichte ihm zum Abschied die Hand, „so, 9 j_ roQr. @ie aI§ mein alter Freund haben grüßen Sie Ihre Frau und bestellen Sie ihr, siesolle Mcht Recht, zu fragen, wie mir über Nacht diese Weis«
behalten. Morgen — oder es ist wohl schon heule, der Tag ^kommen ist • aber ich bitte Sie, erlaflen Sie mir die dämmert schon - also Nachmittags vier Uhr erwarte ich gt J&umn W, ««W «g,
Ihre Wohnung brauche ich nicht Z» wissen. Sie werden doch Mein lieber Herr Scheffler, mein Rath steht Ihnen, so lieber sehen, wenn ich Sie dort nicht aufsuche. Nun, leien ftet6 Jur Verfügung. Ich darf Ihnen auch
Sie wohl! h dffnete ste sagen, wie sehr erfreut ich bin, daß Sie auf meine Vorschläge
Er geleitete feinen Gast zur Hausthur und öffnete re. eingehen wollen. Sie werden auf Tannenhof eine
Als Müller hinausglng, ergriff er die Hand seines Reiters und ^bensaufaabe finden und - verzeihen Sie - die hat Ihnen derselbe konnte es nicht verhindern, daß ein heißer Kuß darauf dahin vielleicht gefehlt. — Ich war ja ein Freund schon gedrückt wurde. Bis Jener um die Ecke verschwunden war, vis vaymmeueiougqeg11 g* « rebe„ oor Allem
sah er ihm aus dem Fenster durch den dämmernden Morgen Ihres Herrn V^ rs, da^ darf iy^woyi t° nach. Dann setzte er sich wieder aus seinen alten Platz und I gx^ct drückte ihm bewegt die Hand und nickte zustim« versank in tiefes Sinnen. 2 , a menb. „So behüte Sie Gott! Sie gefallen mir heute aus-
Wie trefflich hatte er Jenem doch die Feigheit vorhalten nebtnenb unb Sie wissen, Ihnen gehört nicht blos mein Rath, können, welche ihn in den Tod getrieben haben wurde, wenn r’bein aul meine Hilfe, wenn sie nöthig sein sollte, war ich er nicht dazwischen getreten wäre- Und doch war dieser Ver« qtaube.»
zweifelte sein Lebensretter ebensowohl gewesen. Hatte er doch | Scheffler reichte ihm die Hand. „Sie haben durchaus vor derselben That gestanden und läge jetzt entseelt da, wenn And nun lassen Sie mich zur Sache kommen. Nach ihm nicht Jener andere Wege angewiesen hätte. Und was Ueußerung gestern steht es mit meinem Verwalter nicht war's, das ihn zu jenem Entschluß brachte? Halte er mehr ba6 iä) ibm unbedingt trauen kann. Ohne irgend welche Recht dazu, als der verzweifelte Familienvater, welcher das @runMaqen mird Ihr Verdacht nicht sein, sonst würden Sie
Hungern der Seinen nicht mehr ansehen mochte? — Tiefe ni(jbt baben [QUt morden laffen. Da wäre es sehr wünschens« Scham vor sich selber ergriff ihn. ^ertB wenn ich einen Sachverständigen zur Seite hätte —
Er hatte nicht arbeiten, sich nicht aus der Lage, in welche aIfo einen Landmann, der die Bücher prüfte und in der Wirth« er zum großen Theil durch eigene Schuld gerathen war, herauf« dqft nachsähe, ob Alles in Ordnung ist. Nicht wahr? arbeiten mögen- Mit welchem Wehe hatte Müller von seinem • „Gewiß, es würde sich nur darum handeln, die geeignetste früheren Glück gesprochen! Und doch war's auch damals eine Persönlichkeit zu finden. Das ist immer nicht so ganz leicht, arbeitsreiche Zeit für ihn gewesen, ein kümmerliches Glück von gubem wäre es gut, wenn der Betreffende nicht gleich als Ihr außen angesehen. Er selber hatte nie in seinem Leben für Beirath aufträte, da dann leicht der Verdacht bei dem jetzigen Andere gearbeitet, nur für sich, für sein Vergnügen gesorgt- Verwalter aufkommen könnte, er solle eontrollirt werden und Er hatte gedankenlos geschwelgt und für Nichtigkeiten Summen er bann seine Vorkehrungen trifft. Denn nach dem, war ich weggegeben, mit betten Jener ein wohlhabender Mann zu sein roie ich meine — aus guter Quelle hörte, sind die Verun« geglaubt haben würbe, burch die feine Roth auf einmal ein treuungen sehr schlimmer Natur." .
Enbe gefunben hätte- Und wenn er jetzt, wie er’s vorgehabt, Scheffler saß sinnenb ba. Dann schien ihm plötzlich em seinem Leben selbstwillig ein Ziel gesetzt hätte, wie würde er Gedanke zu kommen. „Vielleicht habe ich doch schon den Mann,
vor dem ewigen Richter bestanden haben? Wunderbar, daß der ber mit fehlt. Ich bin gestern Abend durch Zufall mit einem
Gedanke ihm jetzt kam. Er war ihm lange nicht durch's Herz früheren Jnspector zusammengetroffen. Der Mann ist durch
gegangen. Aber nun vermochte er nicht, ihn wieder los zu Unglück ganz verarmt und würde jede Stellung annehmen,
werden. Vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben faßte er ! Was meinen Sie, könnte ich ihn nicht verwenden? Er ist mir ihn mit ganzer Wucht. Es war eine schwere Stunde, welche bur(ib Hilfeleistung meinerseits bereits in etwas verpflichtet,
er durchlebte. Tief sank sein Haupt ihm in die Hände und I Der Bankier machte ein bedenkliches Gesicht. »Möglich, als er es hob und der erste Sonnenstrahl sein Antlitz traf, b(t^ ber gjtami brauchbar ist, aber viel Hoffnung habe ich nicht- da war Ernst Scheffler ein Anderer geworden- Er hatte mit Heruntergekommene Existenzen sind immer zweifelhafte Leute, seinem Herrgott ernste Zwiegespräche gehalten- Hinter ihm lag mentt man sie wieder heben will. Zunächst würde es gelten, ein nutzlos verbrachtes Leben, ein neues sollte beginnen, ein fe{ne Zeugnisse einzusehen und sich womöglich hinter seinem Leben der Arbeit, der Arbeit an sich und für Andere. Rücken bei den früheren Prinzipalen nach ihm zu erkundigen-
Er trat in fein Schlafzimmer. Ja, da hing er über fei« Ist ber Mann aber tüchtig, so bürfen Sie bann vielleicht ihn nem Lager, ber Revolver, welcher ihm ben Tod hatte bringen unbebenklich nehmen unb möglich, baß die Verpflichtung Jynen sollen. Er nahm ihn unb hielt ihn lange in ber Hand- „Er gegenüber, bie Dankbarkeit gegen Sie ihn durchaus brauchbar hat mir bas Leben gerettet unb so oft mich Kleinmuth befallen | macht. Aber wie denken Sie benn, ihn zunächst zu verwenden« will, werde ich ihn ansehen, baß er mich an eine böse Stunde ‘ „Ja, darüber denke ich gerade nach, denn geholfen muy erinnere unb mich vor einer zweiten bewahre!" dem armen Kerl werben. Er hungert mit Weib unv Kmo.
Bald verkündeten seine tiefen Athemzüge, baß er einge« Aber wie helfen?
frhfafcn mar unb ben Diener muß ich boch entlaffeu, sie würden auch Wwei
Er schlief noch, als ber Diener ihn weckte, weil ein An« lich viel Vergnügen an meinem Ausenthalt in Tannenhof finden.
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„Ich bebaute, daß Sie sich zu mir bemüht haben; ich wie so meine Mittel für Bedienung wohl „nicht reichen, habe doch meine Pläne in etwas geändert und werde noch ein« könnte auf feinem Posten genug beobachten. q Qttlfic mal mit Herrn Schneider persönlich verhandeln müffen. Wenn »Ja, wenn er der Mann danach ist, aus s Z Sie ober mit mir frühstücken wollen, so können wir unern wirb’s zunächst ankommen. Im Uebrigen wäre der Plan ni^ Weg gemeinsam machen." I übel, nur laffen Sie sich von einem warmen Herzen nicht zu


