Ausgabe 
29.11.1894
 
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äulein $iei, Jahrmarkt rd Richard­en Fräulein inder. Die ter Artisten- spielen und wenigstens Zierre bleibt nzelne schon Dienen'1, an >inder jeden gdleins von iensjahr er- rrKindcr- r dem Tisch ndig sagen, saft wörtlich gieße meine )ie er seine elallt. Die zählt schon tet sich auch seiner Bude Affen, der ine Charles, - er werden denn Dein h ist", zirpt ;tzt geht die ein kleines der Schul- die Anderen schleicht sich mit einem wahrschein- nückgehalten er und bald schon nach- :6en, fliegen mnefois hat Engelskopf hres kleinen halb Jahre!" ken auf dem Pantomime, rolle in der zurechtgelegt ihren Rollen n Studieren ine Blanche luftreten der ;on seit drei r Schulklasse t ein kleiner, .chten. Das es Böbö, in n schimmern

Hat es Eten Füßchen " Das zer- . Doch die und Faraud Lpaß in die hat sich die -lacht, Der h wirklich so Lines: er ist : die Kinder ms, die mit itstadt Paris i Bonnefois, tes in ihrer i vom lieben t Lehren der an muß die ür ihr gutes end die edle sich bemüht, n bewahren, der liebe z Leben zum

Nr. 140

1894.

Donnerstag, dm 29. November.

! letzten Male sah. Ich war achtzehn

I ft als wir von einander schieden. Vor drei Jahren I hpmClL ^ te6teit Brief. Damals liebte ich ihn mit I noch!^^".^" meine5 Herzens, und - ich liebe ihn , stimme Ät «"»,*'.**> N ta* SS I Uk r' ft er mir antwortete:Sie thun recht ; I Dem treu zu bleiben, der Ihres Wissens

| Ihre Liebe nicht verscherzt hat. Ich will hoffen, daß bie Rett ! solche Treue ihren verdienten Lohn fiko?

I Argessen e>ie, was ich heute zu Ihnen sprach, und lassen I m Freunde bleiben, wie bisher. Darf ich um das | Recht Akten, Sie als meine Schwester zu betrachten?" I in. s dürfen Sie, entgegnete ich mit Wärme ffs | gl bi Ntemanden in der Welt, den ich höher schätzte als Sie &« 14 i0*is »»* *«»£

Schwester, lassen Sie die Freundschaft, die wir | Zander geloben, unser ganzes Leben hindurch eine ungestörte I ft?. ^"9ftubtesein. Das Band treuer Freundschaft ist ein | heiliges, dessen Werth man, ryie ich glaube, in der Höbe und dem Kampfe des Lebens selten ganz versteht" W

I m,,,^ ^ner Zeit erhielt ich von Edith einen Brief mit der I J £ Lady Ponsonby den ganzen Winter hindurch | 'N Paris zu bleiben gedenke. v w

I ^er diese Nachricht schon enttäuscht, so be-

I ru^rte mich eine andere Stelle des Briefes ganz seltsam.

Apropos, mit wem, meinst Du, traf ich neuliL Abends | (ftnen ?' i^neb sie.Mit keinem Andern, als Guido von Berry, demselben, der uns so oft besuchte, als die aute M-m- noch tote. 3» einer bU BwhÄ

! §rettag gab, plauderte ich mit einigen Herren, als Graf Konrki i ihn mir vorstellte. Der Name kam mir bekannt vor, aber w«°auch q ihm"ftMd4 * miIS

.ft verwundertes Gesicht er machte, al« ich ihm sagte dast ich Theodors Liebling von ehedem sei. Er erkundigte sich angelegentlich nach Dir. Vorläufig scheint er keine Absichten zu haben, nach Deutschland zurückzukehren; das stotte Leben hier ln Parts scheint ihm viel besser zu gefallen." , , Wie gewöhnlich gab ich Walter auch diesen Brief zu Rlick J?Uhmm re ftft ft ft ^rück, aber der forschende Blick, mit dem er mrch ansah, sagte mir genug. __

®et Wüster verstrich in seiner gewohnten Weise. Eines

Verworrene Wege.

Roman von A. Nicola.

(Fortsetzung.)

Winter ging vorüber wie die vergangenen und der |og rmeder sein frischgrünes Gewand an. Die kleinen Gänse» d ?'g?a"ös"e"wild"e en bie Köpfchen in die Höhe,

ore graciöse wilde Rose schmückte die maigrünen Lecken über die purpurnen Hügel erklang das Glockengeläut dor

-iw« Äw S Ä b e roatne? Sonnenstrahlen hauchten den glänzen- wieder das"» F "» «h «Äl

J*6 ft ft $re Rückkehr angekündigt. Voll Beaei- sübrken ft ^b sie von bem großen Leben, das sie in Paris i führten. Sie schrieb mir oft, aber bie Briefe hie Jähen ft*08 ®Qten und ihre eigenen Gedanken wieder- tMiAofftn $ meftunb mehr mit den Ereignissen, die ihr tägliches Leben ausmachten. Sie war mit ibrer Krokmaml oder° warft» ?per ftroefen' W eine Gräfin N. besucht ft einem Diner auf der Gesandtschaft gewesen. I « r'fti beschränkten sich nur noch auf wenige Stunden l »e, flefoSe ihr «bN° Mund»

^ne Zeit fiel ein Ereigniß, das mich betraf. Walter I nta$te nur einen Herrathsantrag; ich las innige Liebe in I ÖS»** üb-' «** « Akä «..L?, dl-,«r»; mb flnÜD« Siebe meine! Leben-, uoeietne, sprach er,ich habe nie zuvor geliebt. Als ick I Mm® ü°«i« ich mich, ob hinter diesem stehen schSnen I «ÄÄ el, ®ra« °-r»°. bi d-«L« mU)S' itnb bald erkannte ich, daß sich in diesen klaren I fe Ä!?? eb[eS H/rz wiederspiegele und die Anmuth Ihres Lächelns der angeborenen Güte Ihres Innern enP I ftünge. Ich bin überzeugt, daß Sie Ihre Hand nur da

030 SJe, aU($ Ihr Herz geben können. Es ist ein UN- I 1 schätzbares Kleinod wollen Sie es mir anvertrauenI in fttebm Alles Alles, was ich seit Jahren tief | tn meinem Herzen verborgen gehalten hatte. ' l <

»W Jahre sind es her," schloß ich meine Erzählung, I '

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