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Ein herrlicher Strauß weißer Hyaeinlhen liegt vor ihr auf der rothen Sammetbrüstung.

(Fortsetzung folgt.)

G-Hneinnirtziges.

Zur Aufbewahrung von Eiern wird neuerdings folgendes Mittel empfohlen: Man lege solche, nachdem sie mit einer Fettschicht abgerieben, in Haferspreu, in Roggen-oder Weizenstreu. Die Eier verlieren nicht an Gewicht und schmecken frisch bei langem Lagern- Das Einkalken der Eier ist die denkbar schlechteste Methode, da ja Kalk die Schale durch­dringt und in Verbindung mit der Eimaffe tritt. Die er­wähnte Ausbewahrungsart ist auch für Aepfel und Birnen vorzüglich, selbstverständlich muß besagte Streu recht trocken sein, da feuchte leicht einen sich der Waare mitthr,lenden dumpfigen Geruch annimmt.

Die Hühner wollen auch Fleisch, sonst werden ste Federfresser. Werden Hühner im engen Raume ge­halten, so müssen sie neben Körnerfutter auch mit Fleisch, nahrung versorgt werden. Zu diesem Zwecke dienen Fleisch- abfälle jeder Art aus Küche und Schlächtereien. Es empfiehlt sich, alles Fleisch für das Geflügel aufzukochen oder wenigstens fein zu zerschneiden und unter das übrige Futter zu mischen, damit sie nicht so fleischgierig und dadurch zum Federfresien verleitet werden. Erhalten sie die Fleischnahrung nicht, so suchen sie die Fletschbegierde durch das Federfresien und gegen- seitiges Blutigpicken zu befriedigen

Stalldünger oder Compost beim Baumsetzen. Dem zu pflanzenden jungen Baume, wenn sich wegen nahrungs­armen Boden eine Nahrungszufuhr nöthig machen sollte, ist gute Composterde zusagender als Stalldünger. Sieht man sich aber genöthigt, den letzteren zu geben, so darf der Dünger mit den Wurzeln des Baumes nicht in virecte Berührung kommen.

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Bei der Überwinterung von Gemüse sollte man, wo es angeht, die alte Regel nicht außer Acht lasten, daß das in Mieten aufbewahrte im Frühjahr viel wohl­schmeckender ist, als das im Keller überwinterte. Im Früh­jahr fängt das im Keller eingeschlagene Gemüse zu treiben an, und der Wohlgeschmack geht dadurch verloren. Das im Freien in Mieten überwinterte ist dagegen so frisch, wie das im Herbst eingeschlagene. Man bringe also in den Keller nur so viel Gemüse, um während der voraussichtlichen Frost- periode genügenden Vorrath zu haben- Gelbe Wurzeln, Tel­tower Rüben, Steckrüben rc- müssen auch im Keller unbedingt in Sand eingeschichtet werden, denn wenn sie einige Zeit frei liegen, so verändert sich durch Einwirkung von Luft und Licht die Beschaffenheit ihres Fleisches; sie werden an der freilie­genden Sette holzig, im Innern pelzig und sind schließlich nicht mehr zu genießen. Rur in mäßig feuchte Erde oder Sand eingehüllt, behalten die Wurzeln die ihnen eigene Zart- heit. Kopfkohl (Kraut) schlägt man in trockenen Sand ein; man läßt hierzu an jedem Kopfe noch die Hälfte die Strunkes, das Anders schneidet man weg. Sollen die Köpfe hängend zur Aufbewahrung kommen, so läßt man ihnen die Strünke, bindet einige Stücke mit einem Bindfaden zusammen und hängt sie auf, so daß bte Köpfe abwärts hängen- Guts und festgeschlossene Köpfe halten sich in der Regel besser als lose geschlossene. Für Zwiebel ist ein luftiger Speicher der beste Aufbewahrungsort, wo sie, in Zöpfe lzusammengebunden aufgehängt werden. Große Vorräthe können auch auf flache Hausen geschüttet werden, doch muß das immer mit etwa Vorsicht geschehen, damit nicht so viel Druckstellen entstehen,

| welche später unansehnliche Flecken bilden oder auch in Fäufi 1 niß übergehen. Bei sehr kaltem Wetter muß der Zwiebel. I vorrath gegen Frost geschützt werden. Von Petersilien wurzeln werden die kleinsten Exemplare in entsprechende Töpfe oder Kasten gepflanzt und dann in der Küche am Fenster plazirt, wo sie bei hinreichender Bewässerung bald ihre grünen Blätter entwickeln, die ja in der Küche fast unentbehrlich sind.

Vermischtes.

Die schönen Stiefel. Zwei Schusterjungen sehen einer großen Parade zu und haben gleichgültig den Vorbei, marsch der Infanterie erduldet- Als aber ein Kürassierre« giment gezogen kommt, da ruft der eine begeistert aus:Kieke mohl, Jochen, scheenen Stibbeln voll Kürassieren!"

Gerechte Abscheu. Ladnerin:Wünschen Sie viel« leicht die Strümpfe fleischfarbig?" Käufer:Um Gotter, willen! Ich bin Vegetarianer!"

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Empfehlender Vergleich. Herr:Frau, ist die Kost bei Ihnen gut?" Bauernwirthin:Schau'n S' i meine fetten Säu' an! In vierzehn Tagen seh'n S' grad ° so aus, wenn S' bet mir essen!" l *

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Ausdauernd. A.:Du bekommst fortwährend Körbe und machst doch immer wieder Hetrathsanträge?" B.: Nu', einmal muß ich doch an die Rechte kommen!"--

Forfch. Student:Mein Herr, Ihr Hund fixirte de« meinen soeben? War das Absicht?"

Bestimmte Zustimmung. Onkel (geizig):Nicht wahr, die Cigarre, die ich Dir geschenkt, ist schwer?" Neffe:Ja, schwer ... zu rauchen!"

Touristenfreuden. Tourist:Aber, Herr Wirth, das ist ja entsetzlich! Zuerst schlafe ich in dem blauen Zimmer, da lassen mir die Wanzen keine Ruhe. Dann quartieren Sie mich in das rothe Zimmer ein, und da wimmelt es von Flöhen!" Wirth:Ja, das ist so 'ne eigene Sache, in ein Zimmer kann man die Beester nämlich nicht zusammenbringen da vertragen sie sich nicht!"

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Verschiedene Bestien. Ein Schusterjunge stand im Zoologischen Garten vor dem Ttgerkäfige, in welchem so. eben der Thierbändiger zu der wilden Bestie trat. Kühl sah er die Sache an und meinte dann:Det ir noch jarnischt, bei meine Meestern sollte er's schon bleiben lassen!"

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Guter Rath. Lehrer (in einer Vorbereitungsrnstalt für das Einjährigen-Examen):Nennen Ste mir, bitte, Gründe für die Kugelgestalt der Erde!" Schüler:Am Aequator ist alles leichter." Lehrer:Dann könnte ich Ihnen nur rathen, Ihr Einjähriges auch dort zu machen!"

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Nach der Abreise. A-:Also die schöne Tänzerin Ludmilla hat uns wirklich verlassen?" B.:Ja, ich war zum Abschied auf dem Bahnhof- Denken Sie sich nur: Sie hatte für dreizehn Center Ueberfcacht zu bezahlen." C.: Ganz erklärlich; sie mußte ja sämmtliche Verhältnisse auf­geben."

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Klassiker-Illustration. Das Alte stürzt es ändert sich die Zeit; Und ein neues Leben blüht aus den Ruinen: Aus dem vergilbten Gaze-Sommerkleid Macht Tante Klärchen neue Tüllgardinen.

Redaktion; A. Sch eh da- Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in Gießen.