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gnädige rühren, sie Alle - Möch« e Ihnen Ute und »S Esten
>ie Alte
fiel an'r mit der Garten itscherte. rn Laut, draußen
erzenden llang im geritten
t Wald« ar Ruhe mgelänte alt sanf« gut vom e Lippen gestam«
s endlich ifel, Be« )ie Liebe »genossen c zürnen den Platz echt hatte t gehörte war er
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znen aus' in. Ueber n fieber« Hände be« er unsäg« ! Ahnung fein Hirn
Michalina lern und
t fie. - habe ich
littet drei« arauf. -
l Hunger, hat- Ach, ein wenig i Gefallen
da haben
willig auf.
„Verzeihen gnädiger Herr, es ist wahr. Das Bein ist ganz dick, ich habe einen Umschlag darüber gemachtt!"
„Es ist gut, Pavel, ich werde zu Fuß gehen. Roman winkte ungeduldig mit der Hand und griff hastig nach seiner Consöderatka.
Die alte Köchin hatte unterdesten ein Glas mit Burgun- der gefüllt und reichte es ihm hin mit bittender Geberde.
„Pan Roman," sagte sie. „Was auch geschehen sein
«ir's! Sie haben sich in dem Regen erkältet und werden eine I mag, alteriren Sie stch nicht so um das Mädchen. - Da tüchtige Grippe bekommen. Da will ich Ihnen gleich den I trinken Sie wenigstens ein Schlückchm Wein. Denn essen und Mederthee zum Schwitzen kochen." trinken muß jeher Mensch, das hält Leib und Seele zusammen!
6 ,Laß mich in Frieden mit Deinem Thee. Geh' nur, ich I Roman wies Alles zurück und stürmte hinaus. Micha« will allein sein!" rief er ungeduldig aus. lina starrte ihm kopfschüttelnd nach und leerte nun selbst das
„Gott im Himmel, ich gehe ja schon." — Sie lief zur verschmähte Glas und dann noch ein zweites.
Thür. Dort blieb fie wieder stehen und wandte den Kopf. I „Du liebes Herrgottchen," murmelte fie vor sich hin.
„Da sttzen Sie nun und sind krank, Pan Roman, und ,$er gnädige Herr nimmt sich'» ordentlich zu Herzen. Ja,
die gnädige Frau hat sich eingeschlosten und schläft. Und nun I et roa6 QUf die Jadwiga, da» sieht man Und fie ist's
ist kein Mensch auf der ganzen Gotteswelt da, der dem armen I roeit^ wenngleich sie nur ein ganz armseliges Menschenverhetzten Wurm Helsen kann. Und ich weiß bestimmt, daß sie I finb das der Wind in die Welt geweht hat und Keiner aus purer Desperation in die Wartha rennt nach all' dem I roei^ w0^er p-
Schrecklichen, das mit ihr passtrt ist. Ja, gewiß und wahr« I ber ;unge Edelmann in den Flur hinaustrat, hämhastig, sie thut's, wenn sich Niemand ihrer erbarmt. werte ihm so stürmisch das Herz, daß ihm schwindlig wurde.
„Von wem ist die Rede und was ist denn Schreckliches 1 Atebel legte sich ihm über die Augen, er mußte unwillkürgeschehen?" I lich einen Halt suchen und nun lehnte er sich fest gegen die
„Sie wissen 8 also noch nicht, Pan Roman? Na, mich I gganb Allmälig wurde ihm wieder besser und mit dem Ge« soll'» wundern, ob fie wieder nach Lygotta kommt. Sie schämt I des Wohlseins kam ihm ein neuer Gedanke. Oben in sich gewiß, denn man hat sie doch zu schlecht gemacht. ihrem Cabinet ruhte seine Mutter. Sollte er nicht, ehe er die
Roman sprang auf und faßte die alte Köchin rauh am Geliebte aufsuchte, an ihre Thür klopfen und ihr Alle» ge- ?ltm. . stehen? Sollte er ihr nicht sagen: „Ich gehe jetzt zu Jad-
„Was meinst Du eigentlich? — Sprichst Du von Jad . Qimen Mißhandelten, und hole sie heim als meine wiga?" stammelte er mit bleichen Lippen. „Wer hat es ge- I sgr(mt, denn ich liebe sie grenzenlos, bi» über den Tod hinaus." wagt, sie zu beleidigen?" I dieses Bekenntniß war er der Mutter schuldig und fie
„Jesus," stotterte Michalina, „ich nicht ich wahrhaftig I mürbe ^et yejn Vorhaben billigen, denn sie mußte ja bericht — aber die Marienmädchen, die Auserwählten, haben I -t daß er nicht anders handeln konnte- Und ihrem einer gethan und nachher die anderen Leute. 'S» ist wahr I . Sohne zu Liebe würde sie gewiß das unglückliche Mäh-
fie trägt immer den Kopf em Bischen hoch, unsere Panna I $en Q[§ Tochter an ihr Herz nehmen und ihr eine freundliche Jadwiga, und da drängte sie sich heute bei der Processton unter I in ihrem Hause bereiten. Die Mutterliebe ist ja so den goldenen Bethimmel, gerade mitten zwischen die gnädigen * £ ^haben und unerschöpflich in Opfern und Wohl-
Edelfräuleins hinein. Und nun — ja nun — da - I tbaten unb auch seine Mutter war stet» voll Zärtlichkeit und
„Und da?" fragte ungestüm Roman. Seine Augen hatten I ß(cbe unb trotz ihrer tausendfachen Launen großmüthig sich erweitert und blickten mit angstvoller Frage tn Michalinas l Ufit) ynb hatte sie' nicht Jadwiga von klein auf gepflegt Gesicht. und gehütet wie ihr eigene» Kind? Es war ganz unmöglich,
„Und da hals einen greulichen Scandal abgegeben. Ja, I rte b,ere[bc unbarmherzig von ihrer Schwelle weisen und es soll schauderhaft hergegangen fein dabei- Man hat das I rein ganzes Lebensglück dadurch vernichten würde.
arme Mädchen gef<^intpft, gePoBen un^^alb tobt flef^taften. ersten Stockwerk
34 war nicht zugegen, aber a s der Pavel mrr Alles erzählte, und öffnete leise Frau v- BielinskaS Zimmerthür- Die fuhr mir der Schreck ordentlich in Glied r hinein - V™ ”■ “ immer auf ihrem Divan Als er hinein-
Und die Jadwiga na, wie ich die kenne, die verwindet die JW«» ^ schläfrig die Lider.
Schande im Leben nicht- Nein, nie nie! I ' Da bist Du endlich, mein lieber Roman," sagte sie gäß-
Der junge «belmann ^be„U9bte nend. „Komm' her, setze Dich da neben mich- Ich habe schon
m£*£ÄÄÄwsä ■4’8,'Spb"14“6 cber■** Stürmisch klopfte ihm das Blut gegen die Schläfen- .Deshalb komme ich zu Dir, Matufchka," erwiderte er
„Das ist ja entsetzlich, sagte er dumpf- ÄJ? unb küßte ihre Hand. „Ich will Dich um etwas bitten!" man nur so grausam, so erbarmungslos gegen em wehrloses »no "7
•Dlähtßcn fein l'* I f/'öittc, tnetn öOpit i
^Du lieber Gott, sie ist ein Ketzerkind und da fielen die „Ach, Mama!" Er stieß mühsam die Worte hervor. „Es schlechten Menschen wie wilde Thiere über sie her!" I ist nothwendig, daß Du Alles erfährst, Alles weißt. Es be-
Eine dunkle Zornesröthe flog jäh Über Romans gebräunte I trifft Jadwiga und — und —" Er stockte.
Wangen, er zitterte und bebte am ganzen Körper. Dann I Die Edelfrau verharrte regungslos und sagte im gleichflog er zum Glockenzug und klingelte, daß es laut durch da» gültigen Tone: „Ach so, Jadwiga! Jr, es war ganz abfchen- Haus schallte. , lich und ich bin empört über den Vorfall. Aber das Mädchen
„Was wollen Sie thun, Pan Roman?" fragte Michalina. I mu§ e8 nicht so schwer nehmen und sich trösten, und einmal
„Mein Pferd bestellen. Ich muß fort, gleich auf der ^ßte sie doch von ihrer Abkunst erfahren, nur ist e» sehr
Stelle — zu ihr!" Und als Pavel eintrat, herrschte er ihn I betrübend, daß es öffentlich und in so roher Weise geschah,
an: „Rasch den Gawriel wieder satteln, hörst Du! Mach I Doch reden wir nicht mehr davon, mich hat die Geschichte schon
schnell, ich warte!" aufgeregt und meine Nerven ertragen das nicht, ändern können
Pavel drehte verlegen die Pelzmütze in den Händen herum. I roir ohnehin nichts daran, es ist einmal geschehen!"
„Das Thier hinkt stark, gnädiger Herr, es muß sich etwas in ( 3l6er mlt können das arme Mädchen in dieser schweren den Fuß getreten haben." , „ , m I Stunde doch nicht ohne Theilnahme, ohne Hülfe lassen. —
„Der Gawriel hinkt? - Unmöglich!" fuhr Roman un- | Du nicht, wo sie jetzt weilt, Mama?" Romans Stimme bebte vor verhaltenem Schmerz.
Mein Gott, wie kann ich wissen, wo sie steckt! Sei doch vernünftig und mache nicht solch' verzweifelte» Gesicht, Du bringst mir ordentlich das Blut in Wallung damit und solch Echauffement ist mir sehr gefährlich bet zwanzig Grad Reaumur!"
(Fortsetzung folgt.)


