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Hm, ja na, in diesem Falle könnte man über die I Sache sprechen, klebrigem» wäre es wohl nicht mehr als billig, | wenn meine Tochter sich auch ein Wort dabei erlauben dürfte. | Aber Sie sind ja nicht Associe des Hauses und . .

Nein, noch nicht, aber ich kann es werden. Wollen Sie e» mir schriftlich geben, daß ich der Hand Ihrer Tochter sicher bin, sobald ich als Mitglied der Firma Behrens auftrete? Die Zustimmung der jungen Dame das darf ich nicht vergessen, Ihnen mitzutheilen habe ich mir bereits gesichert. Ich er­laube mir nun blos noch, Sie darauf aufmerksam zu machen, welch' ungeheurer Vortheil daraus erwachsen würde, wenn die beiden Häuser stets im gemeinschaftlichen Jnteresie arbeiten würden. Doch ist dies übrigens Ihre Sache, die Sie beffer verstehen als ich."

Gut, Sie sollen es schriftlich haben! Sind Sie das Eine, dann sollen Sie auch das Andere werden!"

Entschuldigen Sie, Herr Behrens! Noch einen Augen» blick unter vier Augen! Ich habe ausgeführt, was mir auf­erlegt wurde; Sie haben meine Arbeit als gut anerkannt und nun habe ich blos noch ein Verlangen an Sie zu stellen."

Und das ist? Ach, ich verstehe .... vermuthlich eine Erhöhung Ihres Salairs die ist schon bewilligt."

Nein, nein ich wünsche Affoeie Ihres Geschäftes zu werden."

Was beliebt? Ich verstehe Sie gewiß nicht recht? Oder sollte es ein wenig rappeln bei Ihnen, armer Kerl? .... Ha, ha, ha! Der jüngste Comptoirist in meinem Geschäft! Ich habe nie was Aehnliches gehört, auf Ehre nicht!"

Erlauben Sie mir blos noch eine Frage, Herr Behrens, bevor ich gehe. Würden Sie die gleiche Antwort ertheilt haben, wenn Derjenige, der Ihnen einen, solchen Vorschlag zu machen wagte, nicht einer von Ihren Comptoiristen wäre, der nichts Anderes zu bieten hat, als den Beweis, daß seine Geschäfts- tüchtigkeit genügt, um ihn über Wasser halten zu können würden Sie, so frage ich nochmals, die gleiche Antwort geben, wenn der Mann, der vor Ihnen steht, der Schwiegersohn des Herrn Forster in London wäre?"

Sind Sie das?"

Das sollte ich meinen! Kann es in jedem Falle werden! Darf ich Sie bitten, dieses hier zu lesen?"

Ha, ha, ha! Kapital! Pfisfig! Sehr schlau! Wenn nur na, das läßt sich hören! Sie werden jedenfalls ein großer Vortheil für unser Geschäft sein."

Sie gehen also auf mein Verlangen ein, Herr Behrens? Ich habe unter dem Eindruck gehandelt, daß es Ihr Wunsch sei, in genauere Verbindung mit dem Hause Forster zu treten und ich war dabei auch bestrebt, meinen persönlichen Jntereflen zu dienen, indem ich der jungen Dame aufrichtig ergeben bin. Mein Sachführer, der draußen im Vorzimmer wartet, ist be­reit, wenn es Ihnen beliebt, die Sache auf der Stelle in Ord­nung zu bringen."

Gut, junger Mann, einverstanden! Aber eine Beding­ung : etwas weniger Dreistigkeit in der Zukunft und mehr Mäßigung!"

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Ein Jahr später war ein glückliches Ehepaar mehr in der Welt. Herr John, Affocie von Behrens u. <5omp. in Chicago, war mit seiner Frau auf der Reise nach der neuen Welt.

GEernnÄtziges.

Hammelsfütze au gratin. Ein Dutzend Hammels­süße säubert man und kocht sie fünf Stunden, entfernt die Knochen, schneidet sie in zwei Theile, bringt sie mit etwas Butter und geriebenem Parmesankäse in eine Kasserole und

wendet sie einige Minuteri über dem Feuer, ohne ste Farbe annehmen zu lassen. Dann hackt man Champignons, Peter­silie, Zwiebeln und Schalotten fein, vermischt sie mit in kalter Fleischbrühe geweichter Brodkruste, salzt und pfeffert und knetet ein Stück Butter darunter. Hierauf bedeckt man den Boden einer flachen Bratschüssel mit der Hälfte dieser Mischung, legt hierauf die Hammelsfüße und auf diese den Rest der Misch­ung, gießt zwei Eßlöffel recht starke Auflösung von Liebigs Fleischextract darüber, streut etwas geriebenen Parmesankäse und Brodrinde darauf, begießt das Ganze mit geschmolzener Butter und läßt es 15 Minuten im Backofen.

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Wasserdichte Leinwand zu Gartenzetten. Um Leinwand, welche zum Ueberspannen für Gartenzelte verwendet werden soll, auch gegen Regen wasserdicht zu machen, verwendet man Bleiglätte, Umbra und Leinöl, und zwar braucht man davon für Zelte von gewöhnlicher Größe etwa 130 Gramm Bleiglätte, 130 Gramm Umbra und 11 Liter Leinöl. Das Ganze thut man in ein Gefäß, kocht es unter wiederholtem Umrühren 24 Stunden lang, doch nicht über offenem Feuer, und bestreicht mit der noch warmen Masse die ausgespannte Leinwand. Aber diese Arbeit muß möglichst früh gemacht werden, damit der Anstrich bis zum Abend trocken werden kann. Bei dem Aufkochen bedient man sich eines genügend großen Gefäße«, damit die Masse nicht überkochen kann-

Vevinischtes.

Auch ein Vergnügen.Schön war's gestern auf dem Heimweg von der Landpartie! Unser Peperl hat sich heiser g'schrie'n, ich hab' mich krank g'lacht und mei' Frau hat sich krumm g'ärgert!"

Warum darum.Mama, ich weiß schon, weshalb im Winter die Störche nach dem Süden ziehen."Nun, weshalb denn?"Weil die Leute dort unten auch Kinder haben wollen!"

In der Theaterkanzlei.Jetzt ist es schon vier Wochen her, daß ich mein neues Lustspiel dem Director ein­schickte; die Sache ist wohl eingeschlafen?"Die Sache nicht, aber der Director!"

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Auf der Jagd.Nun, Herr Referendar, haben Sie mehr Glück gehabt als ich? Geschossen habe ich verschiedent­lich, leider aber nichts getroffen."Da war ich wirklich glücklicher, Herr Calculator, zwei Hasen brachte ich zur Strecke. Leider lief der letzte kurz vor seinem Ende auf fremdes Jagd­gebiet und im ersten Aerger darüber ließ ich dem zuvor Ge­schossenen ebenfalls die Freiheit."

Nicht abzuschrecken.Also wieder ein Weinreisender! Drei Ihrer Collegen habe ich bereits heute die Treppe hinunter­geworfen!"Sehr erfreut! Also hatten Euer Wohlgeboren die Güte, mir Ihre werthen Aufträge aufzuheben!"

Noch schlimmer. Chef:Sie wünschen Vorschuß, mein Lieber? Haben Sie denn Ihr ganzes letztes Viertel­jahrsgehalt schon an den Mann gebracht?" Angestellter (schüchtern):Verzeihung, ich pflege es immer an meine Frau zu bringen."

Ein amerikanisches Blatt spricht von dem Reich- thum eines seinerIndustriellen", einem seif made man, und thut dabei die unantastbare Aeußerung:Er wurde ohne einen Pfennig in der Tasche geboren!"

Nedacüon; A. Scheyda. -- Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.