Vorschlag zur Güte.

wird wenn er in einem bestimmten Zeitraum eine be­stimmte Summe zurückgelegt hat.

Dies mein Vorschlag.

(Um Nachdruck wird gebeten.)

Oevnrischtes

Düster ist das Düster.

Aber sagen Sie, Herr Huber, Sie find doch mit unferm Pfarrer so gut, er kommt ja alle Abend in Ihre Wtrthschast warum beichten Sie denn nicht bei ihm, sondern immer nur venu jvupiuu ?3a, sehen Sie, das hat seinen guten Grund. Wenn der Herr Pfarrer hört, wie ich beim Karten-

Unteroffizier: . . . Also Knubbe, was pflanzt der Posten, wenn er was läuft? ' Knubbe (schweigt) - ' :Esel, der Posten pflanzt das Seitengewehr er Gefahr läuft!"

Fächle fächelnd Fächelwind, Flüst're Schilfgeflüster, Minne minnend Diinnekind,

Man schreibt uns: Vor allen Dingen werde ich mich hüten, jetzt schon zu verrathen, was ich zur Güte vorschlagen will, da sonst ein großer Theil der Leser von vornherein ab­springt und somit mein Vorschlag nur von wenigen gelesen würde. Auf jeden Fall muß das Folgende etwas Außer­ordentliches bringen, etwas, das Alte und Junge, Reichs und Arme, Gebildete und Ungebildete, Hohe und Niedrige, ®ute i Gesche Reisende pflegen die Konsuln ihres Lander

und Böse, Glückliche und Unglückliche interessirt, nut emem ^unglaublichsten Ansinnen zu belästigen,-und sie werden Worte: Etwas, das noch nicht dagewesen ist- U rot immer so pünktlich bedient, wie jener Englishman, der

schwer fallen, einen Artikel glücklich durchzuführen, bet we ch Qn ben britischen Consul in Messtna mit der Frage

es in der Hauptsache darauf ankommt, in spannender Weise . sicher Weg ist der nächste zum Aetna?" die Leser oder Zuhörer allmählich erst mit dem Thema »et gonfu[ antwortete sehr höflich:Bitte sehr, da hinaus traut zu machen, so daß die Gegner des Vocschlages, oder --fragen Sie gefälligst weiter."

vielmehr in erster Reihe die Gleichgilttgen ohne ihren eigenen »et

Willen mit den Gründen vertraut werden, die zur Veröffent- *

lichuna dieser Vorschlages beitrugen. Um den Leser nicht UN- Die schlesischen Weine sind berühmt wegen ihrer Säure, geduldig zu machen, theile ich mit, daß auch ihm mem Vor« Friedrich der Große fragte einst einen schlesischen Pater: ob

scklaa auf jeden Fall Nutzen bringen wird. Dieser Nutzen tm Softer auch Wein vom eigenen Zuwachs getrunken werde, wird allen Gesellschaftsklaflen zu Gute kommen, denn es gibt f/gn der Marterwoche, Ew. Majestät!" war die Antwort,

dabei für jede etwas. Für die Reichen gibt es Gelegenheit, # »

sich verdient zu machen, und für die Atmen, viel zu gewinnen.

Der Mittelstand wird wieder in seinen Grundfesten aus- oebeffert und gestärkt werden, ebenso die Stützen der Beamten- welt. Zu diesem Zwecke sind nun aber keine neuen Vereine, warum beichten Sie keine neuen Stiftungen, keine neuen Verfügungen, keine neuen I nur beim Kaplan?

Gesetze nötbia- Es sollen vielmehr alle bestehenden vorhan« I Grund. Wenn der 6e .

denen Einrichtungen, welche in irgend einer Weise der Wohl« spiel mogle, spielt er nicht mehr mit

that zur Förderung dienen, benutzt werden- Außerdem gibt

es ja eine große Menge wohlhabender, beschäftigungsloser I g[n englischer Schulknabe so erzählt man uns Menschen, die sich willig einen guten Namen machen wollen einen Aussatz über die Quäker zu schreiben: er schilderte und die gern eine leichte Arbeit übernehmen. Diese Arbeit - Q[g eing Sekte, welche sich niemals zanke, sich niemals besteht in der Hauptsache darin: wieder und immer wieder, » . niemals betrüge, und niemals empfangene Be- von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, von Jahr zu ^jbiqungen erwidere. Diese Entwickelung hielt er sich oer« Iaht durch die gelesensteni Zeitschriften das Loosungswort zu p^Ätet/ durch ein Beispiel zu erläutern, und fo fügt er hinzu : verbreiten: Sparet in der Zeit, fo habt Ihr in der Roth. Mpa ist ein Quäker, aber meine Mama ist es nicht.' Es muß dies mit einer Beharrlichkeit geschehen, rote man sie »

iotif leider nur bei Geschästsleuten findet, die eine wenig be- , ,

altete Waats an den Mann bringen wollen- Es werden Fluch der Wissenschaft- Im VermiethungS'Bureau stch wohl auch noch wohlhabende Menschen finden, die die erzählt Karline, eine junge Köchin:Bei meine letzte Herr- Mttel schaffen zu sortwährender Reelame in bestimmten schäft wär' et ja so weit ganz jut gewesen aber leider Zwischenräumen und in der verschiedensten Form zum mahnen« war der Herr een Photojraph- -Wie konnten Sie öm Andenken an das Wort: Sparet in der Zeit, habt Ihr daran Anstoß nehmen?" -Sobald die Herrschaft lejeffen in der Noth- Berufene Schriftgewandte werden sich finden hatte, photojraphirte sie alle Speisereste und dann erscht durfte lasten, die in gewandten kurzen Beispielen die großen Vor- ick abdecken." theile der wahren Sparsamkeit schildern- Die Wirkung einer systematisch durchgeführten ^Sparsamkeit ist für die einzelne Person, für Familie, Gemeinde, Kirche und Staat eine fo WKHll

fegensreiche, daß sie als eine der glücklrchstenLöfungen der Jnteroffijiet: socialen Fragen angesehen werden darf. Es wird nun ohne , meim er

Zweifel die Rede kommen: Kunststück zu sparen, roo «Ws '

vorbanden ist. Dem ist aber leicht abzuhelfen. Wie viel

Tausende unserer bester gestellten Mitmenschen möchten sich Boshafte Motivirung.Wünschen Herr Lander- aerne einen guten Namen machen, möchten gern einen kleinen gerichtsrath vielleicht, daß ich meine Forderung an die Hmter- Tbeil ihres Einkommens opfern, wenn sich nur eine ganz laffenschast des Herrn Müller beeide?" -O, das ist durch- außerordentliche Gelegenheit dazu böte! Diese soll hiermit au8 nicht nöthig, Herr Doctor, der Tod des Herrn Müller aeaeben sein. Man wende sich am Orte an alle die bestehen- I beweist zur Genüge Ihren ärztlichen Beistand-" den Vereine, die in irgend einer Weise dem Wohlthun hul« I *

diaen: man tbeile ihnen mit, daß man gesonnen ist, im Inter«

effe der Förderung des Sparsinnes eine bestimmte Summe zu I Romantische Musterpoesie.

ovsern. Die betreffenden Vorstände weiden dann öffeut« I Murmelnd fließt der Murmelbach,

r;» fiojrtnnt macken, daß für die und die Zwecke von I Mit Geschäume schäumend,

dem und dem "Mittel vorhanden sind, um unbemittelten Unter schatt'gem Schattendach

dem unv oem f.r' re» .-rr»A Maü. I Traum risch Traume träumend.

Sparlustigen den Anfang zu ermöglichen. Es soll nach Matz« i --------- - -----

stab der vorhandenen Mittel Jedem, der sich meldet (natürlich unter genügender Legitimation), eilte bestimmte Summe zu- geschrieben werden, die Eigenthum des betreffenden Sparers

Siedaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei l.Fr. Shr. Pietsch) in Gießen.