den Garten« n, abzuhalten, er Zaunspitzen irr von unten ii sehr langen al an eigens gezogen. Letz« neigt sein, von r sie mit den Draht fliegen. Ht in einem iegen, sondern einem zweiten lter zu fliegen.
gewöhnen, : Man nimmt nig, Menschen« Einander, läßt Tauben einige e lieben diesen ,rückkehren, wo
schädlich durch mgt sie, außer g, die man bis Mäuse fallen cht wieder ent«
; man Weichkäse Milch erwärmt ringen; sodann bringt letzteren mrch an einen ; Salz bestreut. : age und bringt !ilch geben etwa
Ur ist die Wahl chen, welches ich . Was würdest >alz des Lebens, Liebe, die wahre de aus Schmerz, al." — Jean: men, welches ich wie ein Mann! esse der reichen
agsjäger (dessen Munition?" - e Wurst mehr!
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Unterchaltnngsblatt zürn Giefzenev Anzeigen (Gsneval-Anz-igcv)
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1894.
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Smustutz, den 19. Mai.
Die Hexe von Bingenheim.
Von Gg. Schäfer.
(Fortsetzung.)
Das Bittgesuch des Heinrich Gießner zu Echzell lautet wörtlich:
„Durchleuchtigster, Hochgeborner Fürst und Herr vp.
Ew. Fürstlichen Gnaden p. kann Ich zu Endbenahmter Armer Hochbetrübtester Supplicant auß tiefängstigem Gemüht undt mitleidenten Ehelichen Herzen-Prast, Nottringentermaßen In Unterthänigkeit anzuflehen, in keinesweeg undterlassen.
Peinlich beklagtin Anna, Mein Elendiges Weib, welche anererbter Menschlich oder weiblicher Plödtigen Schwachheit und Unverstandtes wegen (Gott erbarmbs) durch den höllischen Lügen-Gepst undt seinem Anhang, als Gottes undt deß gantzen armen Menschlichen Geschlechts, abgesagten Feiudt, zur Zau« betet) versühret worden, derowegen itzo durch Rechtliche Con« demnirung, vermög Kaysers Caroli quinti pp. und deß hey- lichen Reichs publicirter Peinlichen Halß undt Blutgerichts« ordnung mit ihr ein Endt gemacht und vom Leben zum Todt gebracht werdten solle, Auß Christlichem schuldigem mitleidten, bevorab in diesem schwachen sündtlichen Todtesfall, bey Gott alß auch Ew. Fürstlichen Gnaden pp. meiner hochfürstlichen Landesvätterlichen Herrschaft pp- vor dieselbe eine ganz demühtige undt undterthänigste Vorbitt zu thun, wie Hertz« undt beweglich eß immer beschehen soll, kann undt mag umb Gnade Ihr zu erweissen, daß sie auß Milttester Barmbhertzigkeit, mit eynig gnädigen Urtheil begnadiget werden möchte.
Ist undt gelangt derowegen an Ew. Fürstliche Gnaden mein gantz Unterthänigsi-seuffzendes und fußfälliges Bitten, Ew. Fürstliche Gnaden Gnädigst geruhen wollen, besagtem meinem armen verführten Weib, alß Peinlich Beklagtin in Gnädigst hochlöblich miltesier Behertzigung meiner beyden noch säugenten und anderen mehr Kleinen unerzogenen Kindterlein, Ihr ein Miltestes Barmbhertzigliches Urtheil, daß selbige ohne Brauchung deß Feuers zur Erbten bestattet werden, Gnädigst zu willigen, sich getröstet.
Deren durch Gottes Gnädiger erhör« vndt gewehrung meser meiner vndterthänigsten feuffzenten vndt Fußfällig flehent- llchen Bitten, Zur hohen Gnadterzeigung, zu Ew. Fürstlichen Gnade Ich armer Hochbetrübtester Vndterthan mich in aller Vndterthänigkeit getröste.
Ew. Fürst!. Gn. Vndterthänig demühtig vndt gehorsamster
Henrich Gießner.
* Vndterthan zu Echzell."
Das harte Schicksal, welches das junge landgräfliche Ehepaar verfolgte, forderte immer neue Opfer. Am 23. Juni 1657 wurde ein Söhnlein geboren, welches noch desselbigeu Tages verstarb. Ihm folgte am 6. Mai 1658 ein Knäblein, das den Namen Karl Wilhelm empfing, aber am 13. Decem- ber 1658 des Todes verblich. Das Jahr darauf erschien am 20. Juni 1659 ein Prinzlein, es erhielt den Namen Philipp, starb aber schon am 8. October 1659 wieder. Im folgenden Frühjahre, den 24. April 1660, wurde das fürstliche Paar durch eine kleine Prinzessin erfreut, welche den Namen Magdalena Sophie erhielt und am Leben blieb. Dagegen erschien am 17. Juni 1661 noch einmal ein Knäblein, welches des« selbigen Tages wieder verstarb.
Zehn Kinder hatte Sophie Eleonore ihrem Gemahle geschenkt, acht Söhne und zwei Töchter. Sämmtliche Söhne starben vor den Eltern: ein hartes, schweres Schicksal, das noch dadurch viel schwerer wurde, daß die gute, schöne Land, gräfin am 7. October 1663 in die Ewigkeit abberufen wurde.
Welche Gefühle mögen den Landgrafen bewegt haben, als er der jugendlichen Gemahlin die Augen zudrückte! Er war 38 Jahre alt, sie hatte das 29. zurückgelegt. Binnen 11 Jahren hatten Beide sieben von acht Söhnen in die Gruft sinken sehen. Auch der achte überlebte den Vater nicht.
Derartige tragische Schicksale gehören in fürstlichen und bürgerlichen Familien zu den größten Seltenheiten.
Das Jahr 1657 verlief, ohne daß eine Hinrichtung stattfand. Dagegen brachten die Jahre 1658 und 1659 noch verschiedene Greuel, welche in dem Verzeichnisse des Schultheißen Hans Jörg Schösser vorgemerkt sind. Die Aufzeichnungen mögen hier folgen.
Im Jahr 1657: Ist Nimandt Ver Vrtheilt noch hingethan wor- den, alles zur Nachricht.____________
NB. Hirtz Jud ein Gotts Lästerer Ist auch Entloffeu vom Rath- haus. 1658, nachrichtlich.
Ihm Jahr 1658 den 3te 8br: die Execution vorgangen. Nachrichtlich.
47. d. 1. Marx Wentzell 48. d. 2. Christen Hauß.
Diese Beydte Vnter hiesiger Linden gericht worden. Vndt vnden ans Gericht vstn Löh- pusch begraben worbten.
49. d. 3. Johann Kurz.
Vndter der Linden gericht,
Vndt vfm Löhpusch — weit Er ein Hexenmeister: zu Splittern verbrannt worden.
50. d. 4. Joachim Lang.
Vndter der Linden gericht Vndt bei Wentzeln vndt Haußen bey den Galgen wiederumb kommen.
NB. Die stäb vor die Vbelthäter wo sie ober solche gebrochen, sollen sie v. Gx. frstl. H. sämbtlich geliefert werden. Ist geschehen zur Nachricht vf gesetzt. Vorgängen vndt die Vrtheil vfm Rathhauß al- hier verlehsen, in Beysein Viler persohn, Vor Adel, Fraue Zimmer vndt srembdten Leuten, Geistlich vndt weltlich persohn. Die Exeeu-


