80

Mdapkyr

Fig. 1. Geologisches Profil der Kimberley-Mine.

einem auf nassem Wege gebildeten pegmatitartigen Gestein inmitten von kristallinischen Gesteinen, welche als die ursprüng­lichen Lagerstätten zu betrachten sind. Die Diamantbrcceien, di» aus diesen Gesteinen entstanden sind, führen auch Quarz, Chaleedon, Korund, Epidot, Eisenerze re., bisweilen haben sie mehr sandsteinartigen Charakter. Am häufigsten findet sich der D. in Sanden, Gerollen und Schuttmassen der Fluß­betten. In Indien liegen die Fundorte am Ostabfall des Dekhangebirges. Das Golkondaland, aus welchem die großen historischen Diamanten stammen, liefert heute nichts mehr, dagegen werden ausgebeutet die seeundären Lagerstätten von Cuddapah am Pennar, Banganbally, Sumphulpur am Goda- weri und besonders die der Pannagruppe bei Bandelkhand. Aehnlich ist das Vorkommen auf Borneo. In Brasilien fin­det sich D. im Jtakolumit (am Grammagoa), aber hier wohl ebensowenig auf primärer Lagerstätte wie in den Konglome­raten, Gerollen, Sanden und thonigen Massen, in denen er sonst überall in Brasilien auftritt. Olivinhaltige Gesteine scheinen die Muttergesteine zu sein. Begleiter des Diamanten sind hauptsächlich titanhaltige Mineralien, Quarz, Jaspis, Turmalin, Chrysoberyll, Eisenerze, viele Silikate, Gold, La- zulith, Psilomelan, Monazit, Dtterspat. Außer Minnas Geraes, der wichtigsten Fundstätte, findet sich D. auch in Sao Panlo, Goyaz, Matogrosso. In Westgriqualand in Südafrika liegt der diamantführende Boden auf der Karrooformation in krater­ähnlichen Vertiefungen, die an die Maare der Eifel erinnern. Sie enthalten eine blaugraue Erde mit eckigen Bruchstücken verschiedener Gesteine. Vielleicht sind diese Vertiefungen als Krater und derblue ground als Produet einer eiaen- thümllchen vul- kanischen Thä- tigkeit, welche

der der Schlammvul­kane analog ist, zu betrachten. Figur 1 zeigt die geologischen Verhältnisse der Diamantlager­stätte. Die Schichten, wel­che durch die

vulkanische, jetzt mit blauem Grund angefüllte Spalte durch- brochen werden, sind von unten nach oben Blackshale

10 Karat.

(Schluß folgt).

Einfassen anderer Edelsteine. Die Figur 2 gibt das Gewicht der Steine von dargestellter Größe bei regelmäßigem Brillant­schliff.

1 Karat. 2% Karat. 5 Karat.

(schwarzer kohlenreicher Schiefer mit viel Eisenkiese m,, tn welchen Gänge basaltischen Gesteins eindrinaen awS*'

W«tl, ffltata,. Di- S.9«gS;Är' tft vollkommen horizontal. Die Kapdiamanten sind imÄ" ^nttt viel größer als die brasilischen und indische» ,,^ zeigen meist einen kaum merklichen Stich ins Gelbe h* kommen auch ganz weiße und bläuliche vor. Man o'eJZ fte letzt durch regelrechten Bergbau mit allen mafS Mitteln und sehr vollkommenen Waschvorrichtunge? Am Ural hat man Diamanten in den Goldseifen gefunden' ebenw w SSidorl« ub R--I!idw-l-s. D-S V°rk-m!»- L L earolrna ist bedeutungslos. JCOrö=

Die Aufsuchung der Diamanten (Diamantwäscherei) ist nne sehr kostspielige Arbeit. Die Kleinheit der allerme sten Diamanten macht in Verbindung mit der Seltenheit das A - waschen und sorgfältige Durchsuchen einer Menge Erde notb- wendlg. Indien wäscht man die diamantführende Erde ®anb unb ^on wegzuspülen, dann bringt man den Rückstand, welcher hauptsächlich aus kleinen Kieselsteinen und Eisensteinen besteht, auf eine festgestampfte Tenne, läßt ibn trocknen und schließlich die darin befindlichen Diamanten durch nackte Arbeiter unter schärfster Aufsicht aussuchen.

Im Altertum wurden die Diamanten in ihrer natür­lichen Form, jedoch mit künstlich polierten Flächen gefaßt und Sp'tzsteine genannt- seitdem aber Ludwig von Berquen 1456 die Kunst entdeckte, sie auf rotierenden Scheiben mit ihrem eigenen Pulver (Diamantbord, Boort) zu schleifen ihnen künstliche Flächen zu geben, durch welche ihre optischen Eigenschaften erst zu voller Geltung gelangen, sind die Dia- munten erst recht im Wert gestiegen. Man schleift sie haupt- sachlich zu Brillanten und Rosetten und benutzt die größeren für sich als Schmucksteine, die kleinsten zum Karmesieren,

Fig. 2,

GsineiirnÄtziges«

Wege und Ernährung des Geflügels. Fast alle Kuchenreste, wie Fleisch- und Gemüse-Abfälle, Brodkrume und gekochte Kartoffel, möglichst verkleinert und mit Kleie, Ge­treideschrot oder Mehl gemischt, sind als Hühnerfutter verwend« bar. Auch die Abfallproducte der Molkerei lassen sich mit Vortheil als solches verwerthen.

Anstrich für feuchte Souterrainräume. Gegen feuchte und moderig gewordene Mauern benutzt man in neuester Zeit folgenden Anstrich mit Erfolg: 93 Thetle gepulverten Backstein und 7 Theile Bleiglätte werden mit einer genügenden Menge Leinöl verrührt. Beide Theile sind getrennt zu pul« verifiren, dann zusammen zu mischen und mit dem Leinöl in eine Art Teig zu verarbeiten. Die auf die Wände gebrachte Masse erhärtet nach 3-4 Tagen und läßt dann keine Feuchtig­keit mehr hindurchtreten.

Kartoffel in der Buttersauce. Schäle große Kar- toffel und schneide runde Scheiben in eine Buttersauce und dämpfe sie weich; ist es halb fertig, thut man fein gewiegte Petersilie daran und etwas Muskat, Pfeffer und Salz.

Vermischtes.

Unnöthige Besorgniß. Michel (der sich mit seinem Weibe photographiren läßt):Du, Alte, jetzt duck' Di' nur recht klein z'samm', damit er uns als a. Ganzer einibringt!"

EinGrobian. Dame*Ach, das Militär übte von leger einen Reiz auf mich aus I Schon als kleines Mädchen sah ich gerne den militärischen Schießübungen zu!" Herr: Ja, war denn das Schießpulver damals schon erfunden?"

Gut parirt. Weinwirth:Ihre Nase oxydirt ja ordentlich, Herr Süffle I" Gast:Kein Wunder, wenn Sie einen solchen Sauerstoff vorsetzen!"

* *

Aufrichtig. Gerichtspräsident:Zeuge, sind Sie nicht derselbe Schulze, der vor vier Jahren bei dem Bankier Silber­mann die viertausend Mark gestohlen hat?" Zeuge:Be­baute sehr, nein!"

Aus Ueberzeugung.*Müller, Sie sind ja schon wieder betrunken; können Sie sich denn gar nicht beherrschen?" Beherrschen? - Nee, ick bin Anarchist!"

Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.

rr

Int zu Wo Ohr Höri eine S,

Sch und nich

troj

ernt

kein

dan sein Hai Ru!

zur

Wo

den die erst