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Mantel und 's

war g'wiß a a

Wo hast denn

üüders Achs pflanzen, die herrlich an der Stelle gedeiht, wo früher der große Baum stand.

Vater Bult und Mutter Nedde haben längst das Zeit, liche gesegnet; der Lohhof ist istzt Arbeitsplatz des Bildhauers und Steinmetzmeisters Erdmann Nedde, der zugleich Raths- mann und Obmann der Rathsmannschaft ist. Jutta ist eine vorzügliche Hausfrau und Mutter geworden und Ebert Wollin ist M Rector an seines Vaters Statt. Wenndiebeiden alten Freunde zusammen spazieren gehen und ihnen kommt der Brunnen zu Gesicht, so lächelte Erdmann und sagte:Der dal klnglück usid das Glück der Familie zugleich ver­ursacht I

Net amal ganze zwa Tag." Nur?"

Maßt, i bin halt a fermer Steiger!"

Der Prater is schön, net wahr?"

Da hab' i net 'nein kinnen."

Warum denn net?"

zuMrtt- - Ja - an unbändiges Schloß habens vorgehängt."

g'wiß"? Jager~ Sag' mir, Landsmann, Du bist

Ob i aner bin!"

Hast schon viel Gamsen g'schoffen?"

bie matl n,et' ziemlich i g'schoffen

Jägerlatein. I W*ber Erzherzog:unb in der

______ i Weanerstadt wirst do a 'n Kaiser g'sehen hab'n?"

erräb? Lerr er^elnefnbren ''Jagd-Zeitung" von Hugo gangem Änn^wir Sttirer^leb'n und ster?n Kr unfern Kaiser erzählt Herr Rossegger folgende nicht Übel erfundeneDas ist schön," lobte der Errbnoa '

Schnurre: Der Vater des Kaisers Franz Josef, Erzherzog 'n Kaiser g'seh'n?" WW

J^anz Carl, hielt sich mit Vorliebe in Steiermark, in der ISpazier'n is er gangen."

Gegend von Mariazell auf. Er durchstrich oft stundenweit IWie hat er denn ausg'schaut?"

Aam und unerkannt die re zenden Umgebungen. Er unter-Na, natürlich in an großen rotben

hielt sich auch oft gerne mit urgemüthlichen Gebtrgssöhnen, j Scepter in der rechten Hand." zumal wenn diese keine Ahnung zu haben schienen, mit wem ISo ist er spazier'n gangen?"

^da verkehrten. Auf einem dieser Spaziergänge - erzählt IHalt ja."

E NH »^6eMte der Erzherzog einem ältlichen Manne ISag' mir, Landsmann, Dein Vater

aus einer von Mariazell entfernten Gegend. Der Erzherzog | Jager?"

bie <®rünau Erlasses zu und hatte |Was soll er denn sonst g'wesen sein?" betreffs eines Ortes, zu dem er gelangen wollte, eine Frage INa, es gibt schon no Väter, die kane ^aaer sind "

zu stellen. Der Aelpler wußte zwar nicht, wen er da vor sich IWas is denn nachher Dein Vater g'wesen?"

Ä W nUl bereitwilligst Auskunft, sondern ",Kais er," antwortet-

erbot sich, dem Fremden nach dem erfragten Ziele das Geleite IDu, red' net so laut!" warnte der Begleiter den kats-r«

än9e£?rrtl^n e^e8raerntro^e te eine lebhafte Unterhaltung, lichen Prinzen.Wenn Di der Gendarm hört, wirst arret rt

^'"antwortete der Gefragte. >as is er denn?"

... ,~err gehörte offenbar der Jägergilde an, denn |Kaiser," antwortete wieder der Erzherzog.

b i S?' . , , »Gehst no net!" sagte der Aelpler lachend.Host a

Ucb ro e ^atS Dir denn in Wien ge- I Kinder?" fragte er den Erzherzog weiter.

f k.Ä8be?rt3^^08 sroe ter- r. . -1 "Gott sei Dank! Da iS gleich mei Franzi."

Guat, das kannst Dir denken. So grün is's net wieWas is denn der?"

hni 9uat &ftt8 mir S'fall'n und Aufsehn'n IKaiser," war abermals des Erzherzogs Antwort.

yav t gnua g macht." | Der Steirer lachte laut auf.

A , ben5rt'" ^gte der Erzherzog mit einemDann ist mein zweiter Sohn Max," fuhr der Prinz fort.

Schmunzeln.Und net wahr, groß soll die Kaiserstadt sein?" IWas is denn der wieder?"

Größer als Mariazell." IKaiser!"

"Das will ich Dir schon glauben," meinte ver Erzherzog. Der Jäger lachte noch lauter-

"aar s«««me net I »Dann hab t zwei Schwiegertöchter."

. /'Hast denn a die Burg g'seh'n, wo der Kaiser wohnt |Was sau denn?"

und bHinzenA'.Kaiserinnen!"

" bbt si Die ist ganz von Gold mit brillantenen j Der Aelpler weinte vor Lachen. Als er wieder zu Athem kam, fragte er:Na, und wer bist nachher Du?"

"ttnh hör ftAf UU r- t L "I hält' a Kaiser sein können," antwortete der Erz«

k(~."Unb ber is mit an rothen Sammt überzogen, daß j Herzog.

Dinner net naß wer'»." I Der Steirer machte einen Luftsprung und schlug ein

roöS macht i selber seh n," rief der Erzherzog Schnippchen. Die vermeintliche Aufschneiderei ergötzte ihn über

9 Aus- | alle Maßen. Der Erzherzog lachte vergnügt in sich hinein.

Kar m m r 8' ?u mußt halt amol auf Weän geh'n." I Als sie aber nach Zell zurückkamen, da gab es ein ehrfurchts- gwach gsehn?" examinirte der Erzherzog I volles Verbeugen vor dem Erzherzog, ein Nicken und Hutziehen e ^^Kb^«ia Unterhaltung ungemein gefiel. I und Handküssen, daß dem Jäger schier grün und blau vor den

,, ^'Sandör Erzklacheln!" rühmte der Steirer.Der Klanste Augen wurde.

r», »I dank Dir für Dei' Begleitung," sagte ihm jetzt der

"E98,. net sagst! I Erzherzog in seiner allbekannten Gemüthlichkeit.Und kommst

"E' : . mahr. I wieder nach Wien und der Prater ist zug'sperrt, so frag' nur

9Qt«5n benn b Burgmusi g'fall'n?" I nach 'n Erzherzog Franz Karl. I werd' Dir schon aussperr'n

prä$U - - Am Kirta' spielen's bei uns a net laffen!"

A. I * Der bestürzte Jäger fiel dem kaiserlichen Prinzen zu

können d Weaner stolz d rauf sein," meinte der Prinz. I Füßen und bat um Verzeihung. Der Erzherzog hieß ihn auf-

und bist «UH Ms Stephansthurm g'stieg'n?" I stehen. Er beschenkte ihn für seine Dienstleistung, dann zog

"roja r c , j er ihn mit nach der Wallfahrtskirche und sagte:Jetzt gehst

»Wie lang hast denn nauf braucht?" s aber gleich beichten, daß D' mich so ang'logen hast!"