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Nr. 134
1894.
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Q n f ft I unterzeichnet, wonach ein Zusammenwirken zwischen Ihnen,
V lU* I Lord Rawdon, und mir bestätigt würde. Sie könnten dem
Roman frei nach dem Amerikanischen von «rich Friese«. I Gericht nur melden, daß Sie mir Geld geliehen haben, um
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Dann saat er finL”ÖD& b“l eLber Sammlung bedarf, I Mit gerungenen Händen steht Lola da. All' ihr Muth rxr ' ‘ "34 mache Ihnen setzt den letzten Vor« j all' ihre Selbstbeherrschung find dahin. Ihr Antlitz ist tobten«
£* Äu’ bieJe ?ame sofort zu ver« bleich; ihre Augen blicken starr, verzweifelnd *
d--, ä» L Wä S S leuchtenden gS™9*”^ ~iebei$oIt Gerald mit | Innersten davon gepackt werden.
minnÄtendie e Dame so hoch, daß ich „Wenn Sie mich nur anhören wollten!" ruft Orlowsky. S iu LÄ r? fA Jte ^ngeben wurde. Nehmen | „Gerald!" schreit sie auf. „Lassen Sie mich nicht noch
ffeiL» w" ich besitze, außer meinem Schloß und einer j einmal beleidigen! Lassen Sie nicht — Sie verstehen mich I" tSÄ btmit weine alte Mutter zu leben hat." Den verhaßten Namen bringt sie nW über die Lippen
verfÄtÄT”' ;.?{e Erregung hat diese vier Rasch tritt Gerald auf Orlowsky zu PP ’
»erfd&igenen SDienJgen vöttiö übermannt. . „Noch ein Wort und ich schlage Sie nieder
@erarh« JZ "lA "m'nemetwillen opfern, I „Der Mann hat doch das Recht, mit seiner Frau zu
rJs9t ;So» endlich leise. „Ich besitze selbst Vermögen, sprechen," höhnt dieser. * 5
es BerSn-<m r r?^iheit verschaffen kann, wie gern will ich | Zornesröthe flammt in Geralds Antlitz auf. Er hebt
9 E ßMh t . I die Hand zum Schlag. ... Ein leiser Wehruf läßt ihn an«
Ddomsfn" »Ä be^2Be lmann <?e ”on mrlr, befreien," ruft I halten. Er wendet sich um und sieht Lola wanken. Ehe er Mert ibn ”öa&5 ^"°riren ftiner Person er- | hinzueilen kann, sinkt die schlanke Gestalt zu Boden.
ihn aus s Höchste. „Ich nehme keine Bezahlung, weder I „Lola!" schreit er wi-d auf.
nnr £1”'J?erl daron, noch von der Dame selbst, die noch j Geisterbleich und still liegt sie da. Voll tödtlichster Angst
r wenig Stunden am Altar schwor, mich zu lieben, mich I kniet Gerald neben ihr nieder 91
»eiter nraUmb»;m ro^St6an w feht $$ verlange nichts | Lord Rawdon tritt hastig einige Schritte näher.
«wT ? y or , „Fort von ihr!" ruft Gerald heftig „Ihr habt sie ge«
h Mit großen, starren Augen blickt Lola auf Lord Raw« I tödtet!" 09 9 9
bfln«Eh^ä^renb bes 0ttn?en ^bsprächs düster und schweigsam I Seine Augen sprühen Zornesblitze. Fast hält er das
8 9. _. ... , I bleiche, lockige Haupt an seine Brust gepreßt.
Sink .Sie nun? fragt sie m bitterem Tone. I „Fort von ihr!" wiederholt er außer sich „Wenn Ihr " zufrieden mit dem Erfolg?" noch ein Fünkchen von Menschlichkeitsgefühl besitzet, so verlaßt
rxh» F e “bns Haupt. I sie — das arme Opfer, das Ihr zu Grunde gerichtet habt!
ich eine Ahnung von diesem Fortgang der Sache I - O, Lola! Lola!"
mr9 1' 7 mir eher eine Kugel durch den Kopf gejagt. I Schluchzend beugt er sich über das starre Antlitz. Als foihLfl soll Sie nicht haben," fährt er mit hervorbrechender I er den Kopf wieder hebt, ist er allein mit Lola.
lj.-„ ,'chast fort. „Ich werde mich und ihn dem Gericht aus« I Die beiden Andern haben den Strand verlassen.
uefern. Was kümmert'- mich, was aus mir wird!" I
ruBf„ 8 <Jüitb 2hnen nichts helfen," entgegnet Orlowsky | XXV.
ZL '.'Das Vermögen der Dame ist ihr verschrieben. Kein I Die Baronin Hastings sitzt, den Kopf in die Hand ae« «'ir etwas vorwerfen. Ich sah all'Ihre Ein« stützt, in ihrem Boudoir. Ihre Gedanken weilen bei dem «iwe voraus und war vorsichtig. Auch hab' ich kein Papier I Sohne. . . .
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»m wtsßcner Anzeiger (General-Anzeiger)
Sonnerätna, de» 15. November.


