-7 1L3 —
Kiffen sondern erst versuchen, ob er sich durch eigene Kraft I gut - aber sie steckt voller Schwärmereien und phantastischer über Wasser halten kann. Nicht einmal Visiten auf den Nachbar. I Ideen. Da hat sie es sich zum Beispiel feit einiger Zeit in aittern will er machen, wo reiche Töchter zu haben sindl - I den Kopf gesetzt, eine Nonne zu werden, um ihre Sünden im Er hätte kein Talent zum Courmachen, antwortete er mir I Kloster abzubüßen. Können Sie sich solche Ueberspanntheit von nämlich, und er hätte auch noch kein Mädchen gefunden, das einem Mädchen von sechzehn Jahren denken? Mer sie muß ibm gefällt- - Das ist doch geradezu wunderbar, nicht wahr, wieder zur Vernunft gebracht werden und das beste Mittel ist denn in Pole« gibt es reizende Fräulein ohne Zahl. Wenn eine schleunige Verheirathung. Wie wäre es, Casimira, wenn er nur suchen wollte, er würde schon sinden, aber er will nicht. I wir Beide aus unseren Kindern ein glückliches Paar machten, - „Nein, nein, ich heirathe noch nicht!" Das ist die Ant- dann wäre uns Allen geholfen!
wort auf alle meine flehenden Bitten!" Frau von Bielinska schlug ganz entzückt die runden Händ.
Die Gräfin hatte die Herzensergüsse ihrer Freundin mit chen zusammen. «Ein Brautpaar rief sie aus. „Roman sichtlichem Interesse angehört. Als diese geendet, nickte sie ein und Spiridia, ein glückliches Paar! Ach, Antonia, ich kenne paar Mal wie zustimmend vor sich hin. „Ja, liebe Casimira," mich nicht vor Freude! Aber ist es wirklich wahr, scherzen sagte sie, „Sie haben viel Schweres überwinden müssen, aber Sie nicht?" .
reaen Sie sich jetzt nicht mehr darüber auf, denn was ver. Mit solchen Angelegenheiten scherze ich nicht! Im Gegen. Smen, ist vergangen, und es ist ganz recht von Ihnen, daß theil, ich habe Alles ernstlich in Erwägung gezogen! Roman Sie Ihre Hoffnung auf die Zukunft setzen, Auch ich hinüber, hat eine reiche Frau nöthig - mein thürichtes Kmd einen zeugt davon, daß sich noch einmal Alles zum Besten für Sie verständigen Mann, der im Stande ist, ihr die romanhaften wendet. Wenn ich mich ganz zu Ihnen ausgesprochen habe, i Grillen aus dem Kopfe zu treiben. Ich hatte unendlichen werden Sie sich wundern, wie merkwürdig unsere Gedanken I Aerger und Verdruß mit ihr. Denken Sie nur, das unbeson. und Wünsche übereinstimmen und wie richtig ich, ohne voll. I nette Mädchen knüpfte hinter dem Rücken der Pensronsvor. ständig mit Ihren Verhältnissen bekannt zu sein, combinirt steherineinenLiebeshandelmit einemdeutschmStudenten an! He!" „Barmherziger Gott! la pehte? Und das sagen Sie nur
9 „Ach, ich wundere mich selten über etwas, was mit Ihnen heute erst?"
im Zusammenhänge steht, theure Antonia, Sie sind eine kluge, I Ein leichtes, sarkastisches Lächeln glitt über die Lippen erfahrene Frau und finden für Alles das Rechte!" I der Gräfin, doch beachtete sie den Emwurf ihrer Freundin
Danke schön sür Ihre gute Meinung. Und wenn Sie nicht, sondern fuhr tnt ernsten Tone fort: „Das gedankenlose solches Vertrauen zu mir haben, dann will ich auch offen mit I Kind wußte natürlich nicht, was iS that, es war auch nur ein Ihnen reden, ganz so, wie es mir um's Herz ist." Die Gräfin I ganz unschuldiges Verhaltniß. Er hatte ein paar schöne schwieg plötzlich, zog ihr Taschentuch hervor und rieb eifrig an I Redensarten gemacht und sie dieselben für baare Münze ge« K^eibenen Äe lenim?alft wdHe sie ein paar in Wirk, nommen. Das ist Alles, S e-sehen, wie es so im Leben Weit gar nicht vorhandene Staubflecken davon fortwischen, I geht, da führen die Kinder mitunter kleine Romane auf, ohne
bis sie endlich mit etwas gepreßter Stimme fortfuhr: „Sie I daß man sie verhindern kann! Aber dieser Liebestrüdel war
ahnen wohl gar nicht, welches der eigentliche Beweggrund ! das Schlimmste nicht, was geschah. Die Vorsteherin hatte dem
»nierer Reise nach Crenstochau ist?" I Kinde die wahnsinnigsten Vorwürfe deshalb gemacht, sie einer
Frau von Bielinska riß ganz erstaunt die Augen auf, sie I Verbrecherin gleich Tage lang eingesperrt und sie von allem abnte gewiß nichts Ich, ich," sagte sie, - „o doch - ich Verkehr mit den anderen Pensionärinnen abgeschlossen. Infolge denke b lieben Spiridia zarte Gesundheit ist die hauptsäch. dessen hält sich Spiridia für eine große Sundenn. sie ist lichste Veranlassung dazu- Und sie hofft auf die Gnade un« I schwermüthig und traurig, kränkelt häufig und ihre Reue, ihr serer Madonna. Sie wird auch nicht vergebens hoffen, denn I Schmerz über die von ihr begangene Unbesonnenhert ist so m.nn Mn girit meBr belfen kann so ist man ihrer Hilfe ge» I groß, daß sie keinen anderen Ausweg kennt, als in s Kloster wiß. Das habe ich kürzlich erst bei meinen Gichtschmerzen I zu gehen und Buße zu thun. Aber mein Mann und rch denken erfahren. Vier Wochen curirte der Doetor an mir herum, da I gar nicht daran, solche Schwärmereien gut zu heißen, wir wer« reL? mir die Michalina ein wollenes Tüchlein mit dem Bilde I den vielmehr Alles aufbieten, um unser einziges Kmd dem ter Gebenedeiten auf und im Nu waren die Schmerzen fort." I Leben und der Welt zu erhalten, Eme Verbindung mit Ro«
Die Gräfin lächelte überlegen. „Nun, vielleicht wird meine I man, den wir achten und lieben, dem auch Spiridia schon als Tochter durch die Gnade der Mutter Gottes auch wieder I Kind die herzlichste Zuneigung zeigte, ist unser größter Wunsch gesund! — Doch ich habe noch andere Dinge bei unserer Wall« I und wir sind Beide überzeugt davon, eine gute Wahl getroffen
jn machen, damit Sie mich völlig ve s h oon widerte scharf: „Spiridia ist an Gehorsam gewöhnt und kennt
MPWMWMMWM
Willen hätte, es ihm gar nicht schwer fallen würde, eines der I s^üher sch 0 9 - Braut noch nach Nonnen«
reichsten und schönsten Edelfräulein zur Frau zu bekommen, unmöglich, daß sie stchais seine w
Bei seiner bestrickenden Persönlichkeit würde er überall mit I fc^texer u P mein sRoman jst wohl der rechte Mann offenen Armen empfangen werden, dessen bin rch gewiß- I "9'1 Merwann'ten Mädchen die thörichten Gedanken zu Ja, es ist eine große Gnade von Gott gute und brave Kim ba u, einem überspannten Maoqen uu^et u»b
®ie\un&JSSR rÄÄ ®
ÄÄ! Ä ÄWÄ?.Ä. i» > -w *" - "”b ’ * ” *** $nr,<6,m-


