ffi

wissen, über 2 nüterti Er nämli ihm g denn er nu

II wort

( sicht«! paar sagte regen gange Sie l zeugt wenbi werbe unb ' stünb' habe!

imZ ersah solche Ihne schw! ihrer lichke bis ahne unsei

ahnt benti lichst serei wen miß erfa legte ber

Toe geft fahi trisi Leb wer mtd zu

Lyk schr »I ten Se unt Ick Wi tei Be off' 3« bet Si Mi

122

lichter flackerten mit röthlichem Licht an den Wänden und in I prächtig, denn diese« Schauspiel hat einen pikanten, prickelnd« den Länden der Pilger, die voll gläubiger Hoffnung da« hehre | Retz an sich, der ungemein fesselnd wirkt. Auch gehört es ja Wunderbild als heilige Quelle der Hülfe und Gnade begrüßten. I zum guten SCon, wenigstens einmal im Leben einer Wallfahrt Aller Augen waren der Capelle zugekehrt und ein Jeder suchte I nach Czenstochau beigewohnt zu haben. Außerdem haben wir nach Möglichkeit vorzudringen, um seine Andacht auf den I noch eine besondere Freude dabei, liebe Casimira, wtr sahen Stufen be« Gnadenaltars zu verrichten. In der ganzen Kirche I unsere besten Freunde roteoer.

S S?* * dE-n °"d b°- "

In der Räbe des Klosters liegt eine große, von hohen Tode meine« Gatten so einsam wie eine Nonne gelebtI Sie Bäumen umschattete Wiese. Sie war schon seit undenklichen I wissen, daß ich mich sehr unglücklich an seiner Seite fühlte, steilen der Sammelplatz und Erholungsort der müden Pilger, I denn meine zarte Natur paßte gar nicht zu seinem rauhen welche arößtentheils^die Nacht unter freiem Himmel auf den I Character. Ach, gute Antolka, was habe tch durchgemacht I Steinstufen der Kirchen oder in den Ställen und Scheunen zu- I Aber Sie kannten ihn ja! Wenn er berauscht war- und nutirnAt Batten denn die kleine Stadt Czenstochau konnte die I leider war er es häufig, beleidigte er mich in schrecklicher Kracht hatten, denn die kleme «a« ^zenfloryau % Entre nous,« sie hielt die Hand vor den Mund,er

Grasfläche w?r ^ZaM profane Leben und Treibet eines mißhandelte mich sogar! Ich mußte mich ein paar Mal vor SÄen Jabrmarktsu finden. Bude reihte sich an Bude, solchen Ausbrüchen seines Rausches mit dem Keinen Roman SSäutrZen mei« polnische Juden mit langen Seiten- ausdem Hause flüchten und so lange verstecken, bi« er wieder locken und struvviaen Bärten. Sie waren in unsaubere, übel- I nüchtern war. Ach, es war damals ein furchtbares Dasein ripAenh? Kaftans aekleidet und boten Branntwein, Häringe, I für mich!. Auf dem Edelhofe herrschte ein wüstes Treiben, nnb in Oel aesottenen Stockfisch feil, welche I Tag und Nacht kamen Gäste an, die sich mit Zechen, Karten- ftAftpn gihfah sanden Auch kleine StändeMit Meth, Thorner I Herren recht erhitzt waren, dann flogen Teller und Gläser, so- M? Ä» He ,-M-n «-»!«-» durch di« z-»si-- °d-- an -

Kleinkram bunte Tücher, Bernsteinschmuck unb Kalischer Schuh- I Köpfe ber entsetzten Dienerschaft. Zuweilen brach ihre Zügel­werk welches in ganz Polen einen vorzüglichen Ruf besitzt I lostgkeit unb Wildheit in solcher Weise hervor, daß mich wahn-

L.rj, gnanhel fand hier ein ergiebiges Feld, seine I sinnige Angst packte unb ich erst dann wieder aufathmete, Tbätiakeit zu entfalten, aber auch dem frommen Wahne wurde I wenn Alles still wurde und die gleichfalls bezechten Kutscher manch sauer verdienter Rubel zum Opfer gebracht: Rosen- ihre Herren vom Erdboden^aut asem in die Wagen schleppim kränre direet von Jerusalem bezogen, und kleine, in Elfenbein 1 und fluchend mit ihnen davonfuhren.

aesabte Svlitter vom heiligen Kreuze wurden mit dem größten | Frau Casimira zog ihr Taschentuch hervor und drückte er

Eifer als echte Kleinode angekaust. Auch Gebetbücher, Amu- I wiederholt an die Augen. Dann fuhr sie fort:Die Ecinne- letr Cruzisire Heiligenbildchen und Pilgerstöcke waren in größ- I rung daran macht mich ganz krank, kann absolut an jene

^'»Ä«d-7um ÄdKr-AL?« uuchs-ul- gebracht Lei. u« Schauder d-nl°«8< Wille« £ au» m..

tu werden. Ein altes Weiblein bot den Vorübergehenden ge- - ich schrieb Ihnen doch ausführlich! - Oder wiflen Sie weihte rothe Kerzen an, die, bei schwerer Krankheit angezündet, nichts mehr, Antolka?^

attp KAmprren linderten die Trunksucht heilten und vor Hexen- IDoch, doch, ich erinnere mich noch ganz genau, Ihr krau spuk und Brandschäden'schützten. Im Nu hatte das Weiblein riges Schicksal erregte meine innigste Teilnahme, erwiderte ÄjTeÄÄ Mt 1° hbreu Si« weit«! <M> Gaiie war dm» da.

kleinen Tischen waren ferner eine Menge silberner und I viele Weiniriuken allmälig stumpf und gleichMig geworden, wächserner Gliedmaßen ausgelegt, darunter viele Herzen. Diese I auch seine Gesundheit hatte gelitten und ehe noch Romanse Anfachen und doch so beredt sprechenden plastischen Gebilde Universttätsstudien in Wilna beenden konnte, wurde feinSat t

£*6*bem auchLui"°7S**

Mitten ^auf dem Festplatze, unter einer weitästigen Platane, kommen, um Ordnung zu schaffen, denn unser Gut war ver- war für die vornehmen Leute, welche das Marienfest besuchten, schuldet, die Revenüen verkümmert, all«L®® ein soaenanntes Lerrschastszelt errichtet worden. Hier saßen Mein Mann hatte sich wenig um die Landwirthschast getunt unter bem grauen, mit rothen Einfaffungen reich verzierten wert und sich vollständig auf seinen Jnspeetor und ans unfern Leinwandbache Gräfin Kwilecka und die Herrin von Lpgotta. Hofjuden verlassen. Roman war nun Tag und Nacht that g. Die Damen waren eben aus ber Kirche gekommen, erfrischten er engagirte einen anderen Verwalter und fand auch emen sich an einer Schale Fruchteis und erwarteten die Procesfion, ehrlichen Juden, der uns Geld zu mäßigen Pcocenten le hb welche den Schluß der Kirchenfeier bildet- Vor bem Zelte So gelang es seiner Energie und Umsicht, den Rum von uns stand Pavel mit den Gebetbüchern und Rosenkränzen der fern zu halten- Wenn Roman meinen

Damen und ergötzte sich an dem lebhaften Jahrmarktstrubel, reiche Frau zu suchen, dann wird auf Lygotta bald wieder

Frau Casimira lehnte mit halbgeschlossenen Augen in ihrem Alles ins Gleiche kommen! ..^inmSiemcht auch, Sessel und schlürfte langsam ihr Eis. Zuweilen stieß sie einen tonia, daß er verpflichtet ist, bald zu heirathen? Naturuq

Seufzer aus, während die Gräfin bem fremdartigen, bunt- reich! Und es gibt hier genug re che und liebenswürdige Edel-

bewegten Schauspiel ihre ganze Aufmerksamkeit widmete und fräuleins, die meinen Roman mit Freuden nehmen würden,

in tn? Krten ihr Vergnügen darüber aussprach. aber denken Sie nur - er will nicht, - er will partout

S nennen©ie fSgute SSaV Frau v. Nie- nicht, so viel ich auch zutede! Es ist wirklich un egreifl ch,

linrka" schüttelte verwundert den Kopf.Da muß ich zum welchen Eisenkopf er in dieser Beziehung Alst! Dabei habe ich

ersten Male Ihrem stets so feinen Geschmacks meine Anerken- ihm vorgestellt, daß wir, falls eine reiche Frau in s Sau« nun« versaaen denn mich macht das entsetzliche Getöse und käme, doch aller Sorgen ledig wären, Gesellschaften geben, der ^abscheuliche Oelgeruch vollständig nervös. Man kann Reisen in's Ausland machen könnten. Sie werben begreife^ wirklich kaum einen Schritt vorwärts setzen, ohne auf elende Antolka daß ich nach jahrelangem Kummer mein Leben «»ch ober schmutzige Menschen zu stoßen. Sie sagen das gewiß nur ein wenig genießen möchte! Mon vwu ich würde in dteM aus Höflichkeit zu uns, Antonntschka!» B k I F^«-auch meine Toiletten undCoMürenausParirbeziehen

Ich saae die Wahrheit," versetzte die Gräfin, indem sie wie Sie es thun! Aber glauben Sie, daß er meine joeen lebhaft ihrenFächer hin und her bewegte.Ich amüstre mich ! verwirklicht? Bewahre! Er will vorläufig nichts vom Heirathen