- 427 — SWWMSLSKs NMMKS M--Sr:°: fahrenden Schiffe und Sie werden entweder mit mir glücklich I ^ne«?ur^ul^un® her beiden Depot-
in^den Hafen gelangen oder ohne mich schweb« NLch^ «»r einige Bücher
Erregung verzeihe ich diese seltsamen Worte," be- ®en£n vorgefallen wäre, brachte Hilleffen die
merkte Pohlmann mit großer Selbstbeherrschung. „Bedenken I M Minuten später seinem College« Pohlmann in's Sie doch, daß die Angelegenheit, um welche wir hier streiten, I unb !a£te ^uhig, daß jener sie in seinem Comptoir
gar nicht zu den Geschäften der Bank, die allein uns zusammen- W Uegen lassen.
führten, gehört! Hier bei unseren Berufsarbeiten verstehen wir I Drei Tage darauf führte aber Messen einen furchtbaren un>?n m men unb war schon nahe daran, Ihnen mein I Schlag gegen den Director Pohlmann aus. Er erschien in
vollstes Vertrauen trotz der mir gewordenen Warnung zu I bejJen Privatcomptoir, als die Beamten in den daneben befind-
schenken, wenn Sie mich nicht mit einer ganz anderen An- I “$en Bureaus schon fortgegangen waren und sagte zu Pohl- gelegenheit gequält hätten. Dieselbe ist nun aber hoffentlich I wann: „Verehrter College! Sie haben mich, sowie vor allen zwischen uns für immer abgethan und Sie widmen der Bank I Dingen die Actionäre der Bank und wahrscheinlich auch eine auch ferner Ihre ganze Arbeit, ohne den Gedanken zu haben, | ^zahl Gläubiger und Depotinhaber betrogen. Wollen Sie wein Schwiegersohn werden zu wollen. Es wird dann auch es eingestehen oder soll ich es Ihnen beweisen?" feine iWÄLUn:8 kEeherr." Noch suchte der Director Pohlmann seine Fassung zu be-
nnh verdrießlich in sein Privatcomptoir zurück I haupten und frug scheinbar ganz ruhig: „Sind Sie bei Sinnen,
^b uchte durch angespannte Arbeit seinen Schmerz zu über- Herr Hillessen, mir eine solch Beschuldigung in's GE zu winden. Aber nicht lange dauerte es, so loderte die Leiden- schleudern?" w 8 8 54
".^^bmpor und es rührten sich in ihm böse Hillessen lachte höhnisch und erwiderte: „Ich bin noch Anschläge, um vielleicht durch List und Drohungen dennoch sein I bei vollem Verstände, Herr College, aber ob Sie es waren 2m!! Es gab für Hillessen nur eine Möglichkeit, als Sie der Bank bte e cotoffaten$eriSto ttÄ boTS um des Directors Pohlmann Willen zu beugen und dieselbe ich nicht zu entscheiden." 8
? »be« ?^ung und Geschäftsführung der „Sprechen Sie sich deutlicher aus!« rief jetzt in großer Central.Commerzbank Geheimnisse zu entdecken, welche Pohl- Erregung Pohlmann, welcher noch immer nicht ganz daran mann zu ve^ergen vielleicht die größte Ursache hatte. I glauben mochte, daß der verschlagene Hilleffen Alles entdeckt Dieser Gedanke beherrschte bald Hillessen derartig, daß er | haben sollte. "
)$on an den folgenden Tagen die Zeit, wo der Director Pohl- | „Nun, ich werbe mich deutlicher aussprechen,« antwortete wann zuweilen nicht in den Bureaus der Bank anwesend war, I dieser mit dämonischem Lächeln. „Am Reservefonds unserer S verschiedenen Büchern, Kaffen und De- Bank fehlt circa eine Million, die Sie künstlich fortwährend
pots nach Geheimmssen und Vertuschungen zu suchen. durch Verkauf von Wechseln der Bank zu verdecken suchen.
Wochen vergingen, ohne daß es der heimlichen | Wollen Sie es nicht zugestehen, so werde ich es mit Hilfe Maulwurssarbeit Hillessen« gelang, irgend welche nennens- | eines vereidigten Bücherrevisors beweisen.« werthen Unregelmäßigkeiten, mit denen er Pohlmann hätte Pohlmann wurde leichenblaß bei dieser
sott, "daß °diesmr" einÄechenkmstMckchen s?um1inm Fehl-' i^schneidendem To^.^^J^hZ?aber anderes
Vermögen der Bank zu verschleiern. Ebenso war | Ihrer Geheimnisse entdeckt Herr Pohlmann " fubr der ^°"??effen bemerkt worden, daß Pohlmann über zwei Depot- ltcheMann fo zwei D^
schränke nie die Schlüssel aus der Hand gab und diese sonst hüteten sind leer. W°lle?Sie'Sfaae^ wer He 5DeÄ an «WJt gerade auffällige Gewohnheit bei dem ersten Beamten I sich genommen und versilbert bat? Oder alauben Ki- das
einer Bank erweckte in Verbindung mit der Entdeckung der ich es ruhigblZSwerbe’ blfi Ste £
eTbem ®e£Ä?I«nAeIIs^iIIeffe?8hf8l^ro0§n be,rarti8, b?6 ^Ischen Angaben über das Vermögen der Ban? zum zwetten £„2 Geheimnisse noch näher auf die Spur zu kommen be- Director der Bank gemacht haben? ' * 8
E war, wochte esauch die größte Geduld und Mühe kosten. I „Haben Sie ein Einsehen, haben Sie Erbarmen lieber
Nach drei Wochen hatte Hilleffen herausgefunden, daß I Herr Hillessen," stöhnte jetzt Pohlmann i<ö babe weiter
Pohlmann in regelmäßigen Zwischenräumen durch den Ver- als Unglück in ber Seituna der Bmk aebabt und Ä« m !
mtrh«?ewCCe«e? b£ bie vicht richtig ge- I persönlich nicht ein Pfennig unterschlagen worden. Hätte ich Mark vermebrt?^ um nahezu eine Million I überhaupt geahnt, daß unsere Speculationen, zu denen übr§
ba6 äefe Summe an gens auch der verstorbene Director Rustan rieth, weil wir
Rm^etl?be^attw ?er %en mu^ e‘ ,, I schon einige empfindliche Verluste bei der Beiheiliauna an tr rm$ ro e ln^mon7.ber ^ne finstere I Actien-Unternehmungen erlitten hatten, mit solchen Verlusten L" wachsen sieht aber noch hielt er die Zeit nicht für enden würden, so hätte ich lieber bereits vorsechsJahren Lmen, um mit seiner Entdeckung Pohlmann zu über- j als die Vermögensverhältnisse der Bank noch glänzende waren
Mann wollte, letzt vom größten Argwohn I meinen Directorposten niedergelegt. Ich bitte Sie dringend angestachett, erst noch mehr gewinnende Geheimnisse entdecken die Angelegenheit nicht im schlimmsten Lichte zu leben die hÄ bk".^^?irector der Central-Commerzbank fo Bank kann noch viele Jahre weiter^"xistirm und wk e baß er ihn ganz in seine Hände bekam. | auch manche Gelegenheit haben, manches von den Verlusten
Dazu wünschte Hillessen mit brennendem Verlangen ganz be- I wieder gut zu machen. Haben wir doch schm in den letzten


