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GeM-rnnÄtziges
Kindermund. Mama, ich sehe eben ein graue» Haar
wird, keimt erst im folgenden Frühjahr. Die Varietäten copulirt oder oculirt man auf den gewöhnlichen Weißdorn. Man vermehrt die Weißdornarten noch schneller durch Wurzel- , schnittlänge von 2-3 Centimeter Länge, die flach in die Erde °e» wwi • gelegt und wie Samen behandelt werden.
Eine Unschuld vom Lande trat in ein Berliner Kaffeehaus. Ein Glas Waffer zu dem Kaffee!? War bedeutet denn das? Nachdenklich trinkt sie den Mokka - und jetzt wird ihr die Sache klar: sie gießt das Waffer in die geleerte Taffe und spült ste damit aus.
Der beste Standort für Aprikosen an Gebäuden ist die Westseite. An den Südseiten stehende Aprikosen treiben zu früh Blüthen und diefe erfrieren zu leicht und im Sommer leiden sie zu sehr von der Hitze.
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Vagabund: „Gnädiger Herr, erbarmen Sie sich meinet Meine vier Kinder sterben Hungers." — Herr: „Hier hast Du einen Gulden, jetzt aber führe mich zu Deinen Kindern." — Vagabund (stolz): „Glauben Sie etwa, daß ich meine Kinder für Geld zeige?"
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Manchmal hilft'» doch. Man erzählt äu» dem Lande Mecklenburg: Der Herr ertappt sein Dienstmädchen bei einer Lüge. „Fieken," so redet er nachdrücklich auf sie ein, „wo kannst Du dat dhaun? Dat harr sik nich von Di dacht. Dat mößt Du nich wedder dhaun. Dor kümmt nix 6i tut." — „Je, Herr," entgegnete Sophie vom Lande, dat laten's man good sinn; männigmal kümmt äwer 'n ganz Deel bi tut!"
Zähler: „Sie haben wohl vergeffen, den bet ihnen als Garoon wohnenden Offizier in der Liste mitaufzuführen?" - Miethsherr: „Ja, sehen Sie, das darf ich nicht, es ist ein überzähliger Hauptmann."
Wittwe: „Ich sage Dir,' nimm' den Menschen nicht; er gefällt mir nicht!" — Tochter: „Mein Gott, was soll ich
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Bei milder warmer Witterung wird mit der Pflanzung derjenigen Obfibäume, die im Herbst 'nicht mehr gepflanzt werden konnten oder wollten, fortgefahren.
Die Obstbaumpfähle* sollten oben nach dem Baum hin abgeschrägt oder gerundet werden, damit dieser beim Sturme nicht an den scharfen Kanten beschädigt wird.
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Bester Dünger für Obstbänme und Beerenobst: gut verrotteter Stallmist, Kompost, Holzasche, flüssige Dünger wie Jauche und Abtritt, sowie Knochenmehl.
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Schiefe Bäume gerade richten. Alle schiefgewachsenen Bäume lassen sich jetzt bei offenem Wetter gerade richten. Wir graben an der einen Seite den Wurzelballen etwa» los, stellen mittelst Winden re. den Stamm gerade und füllen nach gehöriger Festigung die Löcher wieder zu.
i, । Sonderbarer Stolz. Vagabund: „HerrGendarm, I Sie brauchen gar nicht so wichtig zu thun und sich so viel # | einzubilden, unsereins muß sich ja doch schämen, wenn er mit
Lebersuppe. Ein halbes Pfund Leber wird in Stück- I Ihnen gehen muß! * ,
chen geschnitten und in Butter mit Zwiebel, Lauch, gelben * .
Rüben und Petersilie gedämpft. Dann gibt man drei Koch- Kindermund. „Aber, Onkel Fritz, Du hast ja Deine löffel voll Mehl daran, röstet es gelb, füllt mit Fleischbrühe Augen noch alle beide!" — „Warum sollt uh denn nicht,
nach und gibt beim Anrichten sauren Rahm und geröstete» Du Närrchen?" — „Ei die Mama hat doch gestern gesagt,
Brod dazu ' Du hättest ein» auf Schwester Helene geworfen."
„Das kommt davon, liebe Else, weil Du mich so ärgerst!" — „Mama, mußt Du aber die Großmutter ge- ärgert haben, die hat ja lauter graue Haare!"
Keller oder in ein Zimmer von höchstens 5 Grad Wärme, so nahe - wie setzt Ihnen, meine Herren!
überspritze sie mit kaltem Waffer und lasse sie langsam auf» * ., . . , ,,
thdiien Bürgschaft. „Hab' ich Ihnen nicht gesagt, daß ich
v • ' * ohne Geld nichts mehr gebe?" — „Ich will ja nichts, sondern
Aufbewahrung von Kartoffeln. In warmen der Herr da, der mit^mrr istL" - ia 0ftr
Kellerräumen aufbewahrte Kartoffeln machen schon während nrcht. — „Das macht nix, für den steh ich gut.
der Winters oft fußlange Triebe (Keime). Die Ansicht, solche ZX1 r * , .
im Frühjahr auszupflanzen, ist unrichtig. Durch die vor- I Auch nicht übel. Doctor: „Aber wie können Sie zeitigen Triebe wird der Kartoffel viel Nahrung entzogen; sie mich mitten in der Nacht bei diesem, Sturm wegen fo einer ist an Pflanzennährstoff arm geworden und deshalb für die Kleinigkeit rufen lassen!' — Bäuerin: „Ja, Herr Doctor, Fortpflanzung weniger tauglich. Ganze kalte Ueberwinterungs- eck häffe gemeint, so Hären hübet fü u» arme Lut bl Dage räume lassen die Knollen im tobten Zustande und man wird doch kene Tid."
da länger auf die Ernte warten müssen. Das beste Saatgut soll V2 bis höchstens 1 Centimeter lange Augentriebe zeigen, das dann mit Sorgfalt eingelegt wird.
Reparaturen. Wenn Spalierwände der Ausbesserung bedürfen, so führe man solche im Winter aus, denn wenn die Bäume in Trieb kommen, ist da» nicht möglich. Für das Obst ist es vorthetlhaft, wenn Spalierlatte und Wand schwarz , ö.,— ... - ,,
sind, indem diese Farbe die Sonnenstrahlen mehr anzieht. Bei denn machen! Gefüllt Dir einer nicht, dann soll ich ihn nicht Eintritt großer Kälte bedecke man die Baumscheibe der frisch I nehmen, und gefällt er Dir, dann,nimmst Du ihn selber! gesetzten und der Formbäume mit Schutzmitteln. | •
• ♦ Maßstab. Richter: „Wie groß war da» Loch, dar
WMdorn-Samen, der gleich nach der Reife gesäet Ihnen
trft im sollenden Klübiab^ Die Varietäten 8 war halt so a gewöhnlich s Kirmeßlücherl.
Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.
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