Ausgabe 
24.1.1893
 
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1893.

Nr. 10

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Dienstag, den 24. Januar.

Dämon Gold.

Origin«! - Roman von W. Höffer.

(Fortsetzung).

Der alte Herr stützte den Kopf in die Hand; er sah sehr schlecht aus.Damals das Feuer, Erich, und heute das Wasser. Wenn ich Dir doch helfen könnte, mein Junge, wenn es ein Mittel gäbe, Dich aus dieser Verlegenheit zu ziehen! Aber da ist keine Hoffnung, keine Aussicht irgend einer Art, im Gegentheil, man kann annehmen, daß auch Hans Adam

Hans Adam hat mir in dieser Nacht gesagt, daß er, wenn ihm eine erwartete größere Summe wirklich einginge, zunächst mir helfen würde, Großvater. Das traf mich mitten in's Herz."

Die Augen des Alten glänzten heller.Er wollte Dir Geld vorschießen, Erich? Siehst Du, das sind die MoldtS, Cavaliere in jedem Zuge, treue, ehrenfeste Freunde. Ich habe sie immer so aufrichtig lieb gehabt."

Erich nickte.Ich sagte Dir ja, es traf mich mitten in's Herz. Einen Zeitpunkt, in dem Hans Adam ohne große Er­wartungen wäre, in dem er nicht besonders eine sehr namhafte Summe nächstens zu erhalten hofft, gibt es zwar niemals, sein unbekümmerter, sorgloser Leichtsinn ist geradezu erstaunlich; aber er fühlt warm und geht an keinem fremden Unglück ohne Theilnahme vorüber; das habe ich heute gesehen und ich will morgen Nachmittag jene Summe auf das Schloß bringen. Es muß dies Schwanken und Zögern endlich ein Ende nehmen."

Der alte Herr bedeckte das Gesicht mit den Händen. Du hast Recht, Erich," sagte er nach einer Pause,es muß sein. Gott helfe Dir tragen, mein armer Junge! Ich gäbe mit Freuden den Rest meiner Tage für Dich hin, Du weißt es ja!"

Sprich nicht so, Großvater. Wir tragen den Schlag miteinander und werden darüber hinaus kommen. Gute Nacht jetzt!"

Gute Nacht, mein Junge. Und gräme Dich nicht zu sehr, hörst Du, sieh' nicht so ernst, so traurig aus, Kind."

Sein Enkel drückte ihm die Hand und dann trennten sie sich, um zu schlafen. Der nächste Morgen verging für Erich mit Anordnungen und Besichtigungen, dann, am Nachmittag, ließ er den Wagen anspannen, um nach Moldt zu fahren.

Es war doch ein schwerer Augenblick, als er den Eisen­schrank ausschloß, um die Obligationen heraus zu nehmen.

Zwölftausend Thaler, Alles, was das Fach überhaupt barg, was er selbst bisher als Nothpfennig, als einen Reservefond betrachtet hatte - nun sollte er es hingeben.

In einem leinenen Beutel lagen an anderer Stelle noch etwa tausend Mark baares Geld das war das Letzte, wo­rüber er zu verfügen hatte.

Vor ihm im Sopha saß der Alte. Unruhigen Blickes verfolgten seine Augen jede Bewegung des jüngeren Mannes; ihm zog sich das Herz zusammen, als er das Knistern der Papiere hörte, aber er sprach kein Wort und nur beim Ab­schied hielt er die Hand seines Enkels minutenlang fest.

Erich, wenn ich aus Liebe zu Dir irrte, wenn es besser, barmherziger gewesen wäre, Dich von vornherein Alles wissen zu lassen, mein armer Junge - kannst Du mir dann den Mißgriff aus aufrichtigstem Herzen verzeihen?

Der Gutsbesitzer drückte gerührt die bebende, ungewöhn­lich kalte Hand des alten Mannes.Sprich nicht vom Ver­zeihen, Großvater, und laß uns überhaupt den Verlust des Geldes nicht so schwer nehmen, als sei gar ein lieber Mensch gestorben. Andere haben in dieser Unglücksnacht noch viel mehr verloren."

Das ist richtig, aber" _ . , ,,,

Nein, Großvater, kein Aber. Wollen rott in dieser Stunde Übereinkommen, von der Sache nicht wieder zu sprechen?

Wirklich niemals?"

Der Alte schlug in die dargebotene Hand.Niemals!" bekräftigte er.Laß fahren dahin, es ist doch immer nur todtes Metall, das Verlorene, kein Herz, kein Leben. Wir wollen es vergessen." c .

Draußen fuhr der Wagen vor und Erich nahm seinen Hut.Auf Wiedersehen, Großvater. Soll ich Hans Adam grüßen?"

Danke ihm von mir für das gute Wort, Erich, danke ihm tausendmal. Und dann, mein Junge behalte mich lieb in der schweren Stunde, hörst Du?"

Er streckte die Arme aus.Mein Einziger, mein letztes

Glück."

Wie Du Dich nur aufregst, Großvater, Deine Stirn glüht. Kann ich auch wirklich mit Ruhe fortgehen?

Gewiß, gewiß Gott sei mit Dir!"

Der Wagen fuhr davon und noch aus dem Fenster des­selben sah Erich das blasse Gesicht des Alten, der ihm nach- blickte. Die Hand hob sich zum Gruß, dann hatten die rollen­den Räder den Hof verlassen..

Auf Moldt hielt vor dem Portale die Equipage des Com« merzienrathes und als Erich die Treppe hinaufging, begegnete ihm der von einem Lakaien geleitete Finanzmann persönlich.

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