Ausgabe 
20.6.1893
 
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Art bei den zartesten Stoffen in Anwendung bringen, ohne Den-

selben zu schaden.

Gedankensplitter.

An der schweren Roth ist häufig der Schwerenöther selbst

Die Erinnerung gleicht gutem Wein; auch sie gewinnt

Der größte Wohlthäter der Armen ist die Eitelkeit-

Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.

Eine drollige Theateranecdote erzählt Sacher» Masoch vom Fichtner'schen Paare am Burgtheater. Al» im fünften Acte von SchillersKabale und Liebe" die Fichtner « schen Eheleute al» Ferdinand und Luise tobt dalagen, horte man plötzlich, natürlich nur im Bereiche der Bühne, die regungs« lose Luise sagen:Du, ich bin surchtbar hungrig." - Ferdinand, ~ " - iutuutit;Was haben nur denn heute

Rostbraten mit Erdäpfeln", erwiderte die Das kannst Du selber effen", erwiderte

u, v. .... , Man pflegt in der RegelGlückspilze" um Rath zu

Mit Fett oder Oel fragen; oft wäre es jedoch bester,Pechvögel" zu studiren.

" - I So viel Schlauheit besitzt der Dümmste, um sich selbst

Aus der Praxis. Client (entrüstet zu seinem Rech»' anwalt):Aber Herr Rechtsanwalt, Sie haben i«, wie ich eben höre, meinen Prozeß in dritter Instanz verloren! Rechtsanwalt (gemüthlich):Sind Sie aber ein ungenügsam r Mensch! Haben Sie nicht genug daran, daß Sie rhn m zwei Instanzen gewonnen haben?"

Sehr guter Griesauflauf mit Kirsche». In r/» Liter Milch streut man, während sie mit V» Pfund Butter und */4 Pfund Zucker kocht, Vi Pfund nicht zu feines Gries- mehl,§ es kochen, bis es sich vom Topfe löst, und danach abkühlen. Dann werden fechs Eidotter kräftig mit der Maste verrübrt. etwas Citronenzucker und zuletzt vorsichtig der Schnee . .

von den sechs Eidottern zugemischt, lieber ein mit Zucker kurz eta(o *

eingekochtes Kirschencompot gestrichen, backt man den Auflauf auf die Nacht? --

eine halbe bis eins Stunde.^ e Ferdinand,ich gehe zum Schwan." Die Schauspieler auf

Um Silber blank zu putzen, dient Salmiakgeist, der Bühne, welche diese Unterhaltung mit angehört hatten, Man kMN auch WeinMn, AlE und Kochsalz zu glichen hatten Mühe, nicht laut aufzulachen.

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bvvermanaanat und starke Salzsäure verwenden; das sich ent« Du mir noch einmal mit einem solchen Fetzen von einem Äelnde Chlor zerstört das Oel oder Fett und man kann dann Löschblatt kommst, so schmeiß »ch ihn Dir an den Kopf, daß mit Master nachwaschen. Harzige Substanzen kann man durch Dir Hören und Sehen vergeht!

Lauge entfernen. e Eine Modedame steht am Grabe ihre» Onkel», der

man der Sonne verbrannte Hände Wieder sich ihr al» Freund und Wohlthäter erwiesen hatte. Al» man weitz zu machen. Die von der Sonne verbrannten Hände den Sarg in die Gruft senkt und die Richte unbewegt bleibt, werden ^durch fleißige» Waschen mit Milch, Aufstreichen von flüstert ihr eine Freundin zu :Weine doch ! ^Jch kann nicht Traubenpömade oder Mandelöl geheilt. Auch Waschungen mit ich habe mein Spitzentaschentuch vergesten.

P-I-rfllimbM- W f,6t >» $u, bem Markte. Stobtedn:Ich lafie 36«« tot

Schwaben. Ruffen. «»fer bringt man aus Zim- Hal« fu, 4 Mark." SWuftrin, Weggehen!:34 aÄÄtSWt* SS «in 8U»S.I4.n.>n, ***£»£ «n ben Orten, wo !-- WM« W» diese Mischung «ns- m«6Un die A* rfUdungi ©e%

ftreut' eine Taste Bouillon zu sich genommen und dann die Taste

Zur Reinigung Von tuchenen Rockkragen dem Dienstmädel an den Kopf geworfen."

ÄÄ*Ä Ä* - * --«ÄÄ« Blutsiecken zu entfernen. Man rühre Weizenstärke - Student B.:Bewahre, aber ich erwarte den Gericht,« mit Mnig kaltem Master an, trage dieselbe dick auf den Fleck Vollzieher!" , .

auf und laste sie trocknen. Ist die Stärke von der linken Seite ...

au» abgeklopft, so werden srische Flecke verschwunden sein; bei Resolut. Dame:Herr Doctor, ich habe eine beleg veralteten wiederholt man dieses Bersahren- Man kann diese Zunge! Macht das was?' Arzt:Ja zwei Mark Art bei den zartesten Stoffen in Anwendung bringen, ohne den« fünfzig!"

Vorsicht bei Anwendung von Fleckmitteln. Zum Reinigen von seinen Leinen« und Tuchsachen, die mit Fett oder Oel verunreinigt sind, werden flüchtige Fleckmittel wie Benzin, Aether, Terpentinöl rc. anempfohlen. Oester find Fälle zu verzeichnen gewesen, daß Hausfrauen nach Benutzung dieser flüchtigen Fleckmittel sofort zum Plätten der Leinen« und Tuch« fachen schritten, infolge besten die flüchtigen Gase pch entzün« beten und die Wäsche verbrannte oder doch stellenweise ver« nichtet wurde. Man muß daher bei Anwendung fluchtiger Fleckmittel mit dem Plätten so lange warten, b» kein Geruch derselben sich mehr bemerkbar macht- M'* verunreinigte Tuchsachen reinigt mau am besten mit GMseife,.

wäscht dann die gereinigten Gegenstände mit kaltem Master betrügen zu können.

nach und plättet da» Tuch.auf der Rückseite. , ! 7 ' '

Verwendung von Hasenpfoten. Es giebt nichts schuld.

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und dabei gar nichts beschädigt. Man probire es! m i