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flr8 ich heute morgen das Unglück sah. Wer I Möchte auch einem untergehenden Schiffe sein Gold anvertrauen? ^«Matthias Hülsemann lachte wie ein Wahnsinniger und schlug seltsam mit den Händen durch die M, al» wollte er eül aus ihn eindringendes Ungeheuer verscheuchen. E» wäre wirklich kein Wunder gewesen, wenn der beklagenswerche, tief I aebeuate Mann infolge des grauenhaften Unglücks, welches ihn Ä gw« ti9« Md d>«T°ch>°- °m>h-L-b°°--lack »u bringen drohte, den Verstand verloren hätte. I
$U Reae Dich nicht mchr so auf, Väterchen," sagte sanft die Tochter Hülsemann» und legte beruhMnddie Hand^ au die Schulter de» Vater», „er wird schließlich noch ein Jtettet
wenn er nur käme, bevor ich ganz der Verzweiflung verfalle, M dn^Git^ draußen," xief jetzt Käthe, „vielleicht! ist es" Ludwig Malten, welcher kommt-' I
©8 wurde hastig an die Thür geklopft und alsbald trat I
Retwngsarbeiten im Bergwerke, und Käthe bot ihm fchne einm Sie sich, S« Dberfleie«,! erschövft. Ich will Ihnen schnell em Glas Wein holen.
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gewesen, um sich da» Unglück anzusehen?" srug dann Matthias Hülsemann mit matter, geistechaster Stimme.
O ia," antwortete der Obersteiger, „die Herren Bankier Leixner und Buchhold und auch die Herren Künnemann waren sckon beute Vormittag in der Felix-Grube, fte beklagten Alle da» entsetzliche Unglück, schüttelten die Köpfe und gingen davon. Leute Nachmittag kamen auch der Herr Commerzrenrath Malten und Sohn Sie ließen sich bittet an die Stelle de» Unglücks von mir führen und waren zu Tode erschrocken öon ber ®rö6e d-z unalücks. Leider hält der Herr Commerzienrath da» Berg- mort für ruinirt obwohl ich ihm diesen Gedanken auszureden M e Sen&Twt« Meint biefeWmmg b-«B-t-.« Md w&t, daß di- 9lettungi«.6eite«
**tt ”"bSi«e »I- Ahnung tntgt mich nicht,- besam bet alte Herr mit wehklagenber Stimme. „Das.Unglück i ruinirt mich, bis Freunbe lassen mich im Stich unb mein Berg- wett ist verloren. — Wo begaben sich ber Herr Commerzienrath Malten und sein Sohn hin, als sie die Felix-Grube ver-
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Spott der alte Mann. „Affo auch sie verlaffen mich. , | „O nein, das wollte ich damit nicht gesagt haben, be merkte eifrig der Obersteiger, „denn Herr Ludwig Malten kam vor zwei Stunden wieder in da» Bergwerk und hilft perfünlich W "SÄ jetzt Hülsemann erstaunt. „Her- Ludwig Malten Hilst persönlich bei den Rettungsarbeiten im Bergwerke?" bemann, so ist es," erwiderte der | nhprfteiaet 9 Herr Malten, der ja Ingenieur ist, wendet alle I Mühe auf, um Mittel und Wege zu finden, das Waffer au» blolnd^e^^
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aber"er"warÄ Ansicht daß seine Anwesenheit in dem ge- fährdeten Bergwerke vielleicht jetzt nützlicher fein könne, a » fe PSSSnSÄBS Büß L»7^MdHW
Swt «M°M Md MH- b-lMd-N sich w« j-dt i-n-e-h-b-«-Lsim. mung gekommen, welche im tiefsten Unglück und in der schwer^ sten Prüfung nicht verzagen läßt, und zwar nicht be8$ , man sichere s erwartet, sondern well man sich Mit gebung in das Unvermeidliche fügt und die Hoffnung f Stele günstigere Gestaltung seines Schicksals nicht stmen lästt 'siu einer solchen Umstimmung de» Gemüthe» m alücke ttägt neben dem Vettrauen aus Gott sehr viel d°»B StfeSV daß man doch einen treuen Freund hat, der
Ehe- . . bc( Obersteiger ein Glas Wein trank, be-
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aewöbnt. Außerdem that ich nur meine Pflicht. I ä*u«6«te mehr al« 36» W," KW« WAS* gff Ä» Ä“-S®Ä 'Ä'‘Ä SÄ im AMd-'-i«, di-f- D-nl-afchuld «oll Md gm, an Sie «btt-g« >« «ten, kenn
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ÄÄ** * *b“ bem I ®eta”Ä Äe ÄfttaMe Hoffnung für dieSrh-liung . . M-ram-rkes “ gab Herr Hülfernmn kopffchMelub zurück, ZM-L'MsM ?» LBri§e des Bergwerkes brauchen, vollständig verloren * m SfXte daher wirklich, daß die Rettungsarbeiten und die Neuansihaffung ebensoviel kosten werden, ^ls das ganze Bergwerk werth ist, und dies bedeutet meinen Rum.
Erschöpft sank der alte Herr in seinen Lehnstuhl zurück, und erschrocken und mit großer Thellnahme blickte ihm der
„Jst^Niemand von meinen Freunden in der Felix-Grube


