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Bort, aber man einem besonders chultern fiel und Volke von Staub idenlang mit ge- ;en sie sich, rissen leben den Trüm-

ob um Tausende, doch die Losung.

t und durch sein i Me von Ruths immer geöffneten sen des Pastors Weiber und dis mhörte, wie das gen. Jetzt wandte )ie Hand aus.

und die Tannen- >as rathlose Völk- chlimmer daran? weggeschwemmt, )ie Ziege ertrinkt as nackte Leben." ! küßte die kleine ms, ehe er fort* if seinem Herzen des Commerzien« e er erst zu spät stuths wieder ge- gejchickt und Brief. War es en Dame ein fol*

ürfe zu spät. Der chicksalsmacht ge« eine Spitze trifft, Frauen da seien, Brechen wünschten, d.Gott segne iber würden ver« , theilnehmendes »sch hinzu,auch zu Theil werden

äulein Ruth. Der >alme und außer« lich eintreten." ihr so nahe?" Ruth, wenigsten»

traurig.Mein ost in alle Herzen leit, aber ich?

rstem Druck um« Ihr Versprechen." , fragte er: ,,Be«

so gingen denn Dinge persönlich der Fluthgrenze le kleinen Bauten eshöhe Kirche und Gesängniß. Alle sah keinen Men«

luth," sagte, den ,Aber ich glaube,

das geht während dieser Nacht Alle» in Einem hin. Sieh' nur, überall schwimmen Trümmer."

Bäume, Strohdächer, Tische und Stühle! Wolkwitz und Bernau stehen sicherlich schon unter Wasser."

Die liegen bedeutend tiefer. Aber dennoch, kommt eine Springfluth, so ist Moldt verloren"

Er wandte sich zu den der Gefahr am meisten ausgesetzten Hütten und beide Herren gingen von Thür zu Thür, um die Leute zum Auszuge zu ermahnen. Stumpfstnnig saßen Männer und Frauen, mit blassen Gesichtern sahen sie aus den unüer» hüllten Scheiben in das Toben des Wetters hinaus. Da konnte man nur die Hände in den Schooß legen und erwarten, was Gott verhängen werde.

Nur Wenige ließen sich bewegen, ihre Wohnungen mit dem einstweiligen Unterkommen auf Moldt zu vertauschen. Ein unbestimmtes Gefühl bannte die armen Leute an den Ort, der ihre irdische Heimath bildete; ihn verlassen, hieß ihn aufgeben, für immer verlieren.

Ein trauriger Zug ging mühsam den Berg hinauf, Frauen mit kleinen Kindern, Greise, denen das Leben wie immer der Güter höchstes schien, ein Trupp Geschlossener, an Händen und Füßen mit Ketten Belasteter, die Sträflinge, welche man in das Stadtgefängniß brachte, vielleicht nicht allein, um sie vor dem Tode des Ertrinkens, sondern auch, um die friedliche Nach­barschaft vor ihren Ausschreitungen zu beschützen. Gendarmen in starker Anzahl geleiteten den Zug. Weinen und Fluchen tönte aus den Reihen hervor.

Weißt Du noch," sagte Wolfram,so war es schon ein­mal während unserer Knabenjahre."

Gewiß. Damals kam auch in der Nacht die Spring­fluth."

Und das Wasser stieg bei Pastors bis an die Boden­treppe. Ich selbst bin mit meinem Vater im Boot hingefahren und habe den Aßmanns allerlei Fehlendes gebracht. Cäcilie war zwei Jahre alt Ruth ein Baby"

Die beiden lieben, prächtigen Geschöpfe! Weißt Du, was ich eine Zeit lang hoffte und für wahrscheinlich hielt, Erich?"

Nein!" entgegnete kurz, beinahe abweisend der Guts­besitzer.Aber da, Anton Günthers Haus müssen wir noch besuchen. Es brennt Licht."

Günther ist auf dem Meere," antwortete der Baron. Wenn es ihm nicht gelang, zur rechten Zeit den Strand zu erreichen, so siebt man ihn wohl niemals wieder."

Vor den Blicken der beiden Herren lag ein massiv aus Quadern und Backsteinen erbautes Haus mit flachem Dach, ein kleiner, trotziger, widerstandskräftiger Würfel, den oben ein starkes Eisengitter rings umgab. Ein Ausbau Son gleichem Material, wie ein Compaßhäuschen geformt, befand sich an der dem Meere zugekehrten Seite, während die Thür auf die Dorfstraße hinausging.

Jetzt begann das Tageslicht zu schwinden; brüllend und tobend schlug der weiße Gischt auf den Strand, wie Berge und Thäler verschoben sich die Fluthen, zerrinnend bald und dann wieder haushoch gethürmt, gleich Ungeheuern, die einander bekämpften; um in gewaltiger Umarmung zu ersticken und zu vergehen. Wild auf empörten Wogen lachten und kreischten die Möven; über den tiefen Abgrund und die höchsten Kämme segelten sie dahin, als sei das Wüthen der Elemente ein Spaß und der dräuende Sturm ihr liebster Gespiele.

In dem Eisenhäuschen auf dem Dache erschien ein Licht. Die Flamme bog sich ein wenig, aber sie hielt dem gewaltigen Anprall doch Stand; die Wände mußten dicht genug schließen, um jedem, auch dem kräftigsten Eindringling zu wehren-

Der Baron klopfte an die Thür und dann betraten beide Männer das Innere des Hauses. Nur zwei Räume waren darin, und in dem vorderen stand eine Leiter, welche auf das Dach hinausführte.

Guten Abend, Mutter Günther," redete der Baron eine alte Frau, die ihm entgegenkam, in freundlichem Tone an. Wir wollen Sie bitten, mit uns zum Schlosse zu gehen- Das Wasser könnte bis hierher steigen-"

Die Alte schüttelte den Kopf. Sie war eine magere,

sehnige Erscheinung mit brauner Haut und vollem, eisgrauem Haar; ihre tiefliegenden Augen blickten ruhig und furchtlos; ihr Anzug war sauber wie das ganze Haus-

Ich danke den Herren," sagte sie gelassenen Tones, und wahrhaftig, meine beiden kleinen Enkel habe ich ja schon dem Fräulein Ruth in Verwahrung gegeben; und was die Kuh und die Schafe anbelangt, so sind sie auch in den Ställen von Moldt vor dem Wasser beschützt. Aber ich selbst muß hier bleiben."

Warum denn, Mutter Katharina?"

Meines Sohnes wegen, gnädiger Herr! Der Anton ist draußen auf dem Meere; er muß doch, wenn er in der Finster« niß die Landungsstelle sucht, das Licht auf dem Dache sehen, nicht wahr?"

Der Baron erschrak.Wenn er in dieser Nacht heim­kehrt, Mutter Katharina?"

Ja- Vor drei Tagen ist mein armer Junge ausgefahren ach, gnädiger Herr, Sie glauben nicht, wie schwer es ihm wurde, so zum ersten Male nach dem Begräbniß seines jungen Weibes wieder fortzugehen. Anton weinte, Herr, er meinte wie ein Kind."

Das glaube ich wohl, Mutter," tröstete gutmüthig der Baron-Es ist schlimm genug für den armen Manu, aber gerade weil ihn das schwere Unglück betroffen hat, müssen Sie sich doch für ihn und feine Kmder zu erhalten suchen. Kom­men Sie mit auf das Schloß."

Die Alte blieb bei ihrer Weigerung.

Mein Junge muß das Licht sehen, Herr; als er fort­ging, bat er mich darum. Und bann auch ja, das können die Herren nicht verstehen aber ich möchte nicht so in Sicherheit sitzen, ganz warm und behaglich, wenn mein Sohn draußen mit dem Wetter kämpft. Ich muß bei ihm fein, so gut es geht."

Und weder Erich, noch Hans Adam verloren weiter ein Wort; sie drückten nur stumm der Alten die Hand. Mochte ihr Gott in dieser schweren Prüfung beistehen.

DieHoffnung" ist ein gutes Boot, gnädiger Herr," sagte sie noch zum Abschied.Mein Anton hat sie schon durch so manchen Sturm glücklich nach Hause gebracht."

Wollen das Beste hoffen, Mutter Katharina Adieu! Adieu!" (Fortsetzung folgt )

Der gute Geint.

Eine ärztliche Plauderei aus dem Gebiete der Kosmetik.

Von Dr. med. (Seltner.

(Nachdruck verboten.)

Wann ist eine Frauschön"? Wir Männer würden diese Frage dahin beantworten: daß Schönheit der Frauen gleichbedeutend sei mit Tugend und Geistesadel, daß diejenige Körperform uns am reizvollsten dünkt, welche dem vom griechischen Meisel hinterlassenen Ideale am nächsten kommt. Das weib­liche Geschlecht selbst urtheilt jedoch anders, wenigstens was die äußere Eischeinung anbelangt. Nicht Geschmack der ein­zelnen Frau, noch Grundsätze der Aesthetrk, sondern allgemeine Anerkennung je nach der Zeit und dem Ort, also die Mode, bestimmt für die Gesellschaft den Begriff der Schönheit- Die Damen der Hindu beizen ihre Zähne glänzend schwarz und vergleichen voll Abscheu die weißen Zähne der Europäerinnen mit dem Gebisse der Hunde und Affen; die berühmten Baja­deren von Delhi erscheinen bei ihren verführerischen Tänzen an Stirn, Nase, Ohren und Fingern mit Gold geschmückt; die Frauen von Damaskus malen sich kohlschwarze Augenbrauen in großen Bogen, färben die Wangen grellroth und geben dem unteren Augenlide einen schwarzen Strich bis zu den Schläfen; die Töchter der Südseeinsulaner tätowiren sich auf Schenkel, Hand, Schultern und Zungenspitze. Und das Alles geschieht, umschön" zu fein! Wir sehen, daß selbst der weibliche Natur­mensch das instinctive Bestreben hat, mit Hilfe der Kosmetik feinem Aeußern eine wohlgefällige Form zu verleihen, sich, kurz