Ausgabe 
13.4.1893
 
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Airterhaltungsblatt sunt Gietzenev Anzeiger (General-Anzeiger)

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1883.

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Donnerstag, den 13. April.

Tante Hannas Geheimniß.

Original-Roman von E. v. Linden.

__ (Fortsetzung).

Wolstus hatte den obersten Brief des Päckchens für Eden- Heim, welcher in eleganter Handschrift die Adreffe des Fräu­lein Holten trug, aufmerksam betrachtet, absonderlich aber den scharf ausgeprägten Aufgabestempel der Poststation, welcher den Namen einer kleinen hannoverschen Stadt trug. Die Adreffe dieses Briefes war durchweg mit lateinischen Buchstaben ge­schrieben und trug einen fremdländischen Anstrich. Der schlaue Detectiv zweifelte keinen Augenblick daran, wer diese Adreffe geschrieben.

Mit langen Schritten eilte er jetzt zu dem Commiffar, der nicht mehr daheim war, aber die Nachricht hinterlaffen hatte, daß er im Polizeigebäude zu sprechen sei. Wolstus sah nach der Uhr, er hatte keine Minute mehr zu verlieren, da er noch seine Reisetasche aus der eigenen Wohnung holen mußte. Er besann sich kurz, riß ein. Blatt Papier aus seiner Brieftasche und schrieb mit Bleistift darauf:Habe keine Zett mehr zur persönlichen Aussprache, bitte Schulze nicht mehr auszuforschen, ist geschehen, zweifelhaftes Resultat, will sehen, was daraus zu machen ist. Gebe bald ausführliche Nachricht. W."

Diesen Zettel steckte er in ein kleines Couvert, von denen er stets eine Anzahl bei sich führte, adrefsirte e» und gab es dem Mädchen mit der dringenden Aufforderung, das Briefchen sofort ihrem Herrn zu senden. Dann eilte er im Fluge davon, - holte die Reisetasche und kam just in der letzten Minute auf dem Bahnhof an, wo der Zug bereits zur Abfahrt bereit stand, und nach wenigen Minuten auch schon mit ihm davon­brauste.

Mittlerweile war ein Herr am Polizeigebäude vorgefahren, welcher den Herrn Criminal-Commiffar zu sprechen wünschte. Er wurde vorgelaffen und stellte sich dem Commiffar als John Hilbrecht aus Chicago vor.

Ein gewiffer Mister Marbach telegraphirte vor einigen Wochen an meinen Vater," fuhr der junge Amerikaner dann fort,wir sollten ihm einen Detectiv schicken, welcher den durchgebrannten Schuft, den William Prien, persönlich gekannt. Mein Vater war krank und ein Detectiv nicht aufzutreiben, weil der einzige, der ihn kannte, just von einem Spitzbuben todtgeschoffen war. By Jowe, ich Haffe diesen Prien, Sir, er hat den ehrlichen Mister Warneck um die Ecke gebracht, well, sag' ich zu meinem Vater, ich gehe selbst hinüber, macht mir Spaß, dem Kerl den Strick zu drehen, und da bin ich, Sir!"

Der Commiffar war über den ungenirten Janker ebenso sehr überrascht als erfreut. Er schüttelte ihm die Hand und lobte seinen raschen Entschluß, der an Uneigennützigkeit seines­gleichen suche.

No Sir," rief Mister John, behaglich lachend,nix der­gleichen. Ich Haffe den feinen Schuft mit der hübschen Fratze, weil er mir ein wunderschönes Frauenzimmer weggekapert hat, und er war verheirathet. Goddam meine Braut, Sir!"

Er war bei den letzten Worten wieder ernst geworden, und schlug erbost mit der geballten Faust auf den Tisch.

Wo ist Mister Prien?" setzte er dann hinzu.

Ja, wenn wir das wüßten, Mister Hilbrecht!" erwiderte der Commiffar achselzuckend.Der Bursche ist im Grunde hier noch gar nicht aufgetaucht, wenigstens nicht unter seinem richtigen Namen."

Würde sich auch hüten, Sir! Aber woher muthmaßen Sie denn"

Der Commiffar schloß seinen Schreibtisch auf und nahm den Manschettenknopf heraus.

Dieser Knopf ist gefunden worden, Herr Warneck hat denselben für das Eigenthum jenes Prien erklärt."

Hilbrecht nahm den Knopf und besah ihn aufmerksam von allen Seiten.

Yes," sagte er mit Bestimmtheit,der Knopf gehört ihm. Ich war auf dem Gut des Mister Marbach, der im frem­den Hause todtkrank liegt, was bedeutet das Alles, Sir?"

Ich will Ihnen in aller Kürze mittheilen, Mister Hil­brecht, was wir in der letzten Zeit, also genau seit dem Abend vor Pfingsten, an unheimlichen Eretgniffen hier erlebt haben, ohne daß es uns möglich gewesen, dem Attentäter auf die Spur zu kommen. Daß die Schandthatrn von einer und derselben Persönlichkeit verübt worden sind, steht für mich außer allem Zweifel und zwar ist es dieser geheimntßvolle Mister Prien, den Niemand hier in der Stadt oder Umgegend gesehen oder beherbergt haben will."

Der Commiffar erzählte jetzt von dem Blitzstrahl, welcher das Haus der alten Tante Hanna eingeäschert, und dem selt­samen Befund der Greisin, sowie ihrer Beraubung durch fremde Hand; von den tödtlichen Schüssen im Hohlwege, durch welche zwei Menschenleben vernichtet worden und ein drittes nur durch ein Wunder dem sicheren Tode entgangen war unb schloß mit dem ebenso unheimlichen Attentat oben im Gebirge, welches wiederum zwei Opfer gekostet, wovon das eine wahr­scheinlich dem Tode verfallen, das andere halb blind ist."

Goddam 1" rief der Amerikaner, stch erregt erhebend. Und der Hund sollte lebend davon kommen? Er ist hier im Ort gewesen und Keiner weiß von ihm? Den hätten