Eine gute Pastete aus Hammelfleisch uutz
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Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.
Spart man, wenn mau die Flamme der Petroleumlampe niedrig schraubt? Nein, man nimmt nur dabei den Uebelstand in den Kauf, daß man die Luft im Zimmer erheblich verschlechtert- Daß man nichts oder doch uto uw vuu .... «.„»
nur sehr wenig an Del erspart, kann man sich durch Versuche h^nißmäßiger Quantität zur Größe der Pastete zu. überzeugen, indem man einmal eine Petroleumlampe mit Heller, > dann mit einer niedrigen Flamme ausbrennen läßt und die beiden Zeiträume miteinander in Vergleich bringt. Die niedrige Flamme hält nur sehr wenig länger vor, als die hohe. Also niemals die Flamme herunterschrauben I
Pikanter Kartoffel-Auflaus zu Braten. Man bratet und zerreibt 5 große Kartoffeln und reibt während des Auskühlens 40 Gramm Butter mit 2 oder 3 Dottern und 1/2 Liter saueren Rahm ab, rührt den Kartoffellbrei, Salz, weißen Peffer, eine Messerspitze geriebene Mußkatnuß, 40 Gramm geriebenen Parmesankäse, den Schnee von 2 Eiweiß und einen Löffel Mehl dazu und backt es in einer mit Butter ausgestrichenen Reifform eine halbe Stunde.
Kalk zum Reinigen des Küchengeschirres. Man werfe in das Spülwaffer ein Stückchen ungelöschten Kalk. Der Kalk löst sich int lauen Wasser sogleich auf und verbindet sich mit dem an den zu reinigenden Gegenständen befindlichen Fett zu Seife, welche sich ganz leicht wegwäscht.
zerschnittenen Zwiebeln und mit Stücken von ziemlich fettem Hammelfleisch. Man zerschneide die Zwiebel und die Aepfel, bedecke den Boden der Schüssel mit ihnen in einer guten Mischung, und bestreue sie mit etwas Zucker; alsdann lege man auf dieselben einige Stücke oder Scheiben Hammelfleisch, mit Pfeffer und Salz gewürzt; alsdann wiederum Aepfel und so fort, bis die Schüssel voll ist. Man setze Wasser in ver-
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Kühne Ausflucht. „Angeklagter, es wird Ihnen also zur Last gelegt, daß Sie, die Verwirrung des Erdbebens benutzend, in das Arbeitszimmer des Bankiers in diebischer Absicht eingedrungen sind — was haben sie dagegen vorzubringen? — „Herr Präsident, ich war so sehr erschrocken; ich glaubte fest, nun geht die Welt unter I" - „Aber was hatten Ste dann an dem Schreibtisch des Bankiers zu thun?" — »3$ wollte noch an meine Mutter einen Abschiedsbrief schreiben I
M a l i t i ö s. Vater: „Otto, Du bist doch entsetzlich faul." — Otto: „Ja, ich möchte wohl wissen, von wem ich das geerbt habe?"
und kalt nachwaschen gibt ferner ein frisches, gesundes Aus- Eine gute Pastete aus Hammelfleisch> uutz sthen und erhält der Haut die natürliche Weichheit. Das Aepselu. Dieselbe wird bereitet aus einem guten Wichten weimalige Wohlgesühl, das der Körper dabei empfindet, ist Teig mit geschälten und in Stücken geschmttenen AeMn, mit der sicherste Beweis sür die Dienlichkeit dieses Verfahrens. Qm,dWtt ”"h """
roöWe 5arbe ertail8t‘ • • Die kluge Antwort. Professor der Medicin: „Das
in I rechte Bein dieses Patienten, meine Herren, ist, wie Sie sehen,
Verwendung von Terpentinkleister zum Aufkleben. Von alten §te nun in diesem Falle thun? - Student. »Ebenfalls hinten, Wänden muß eventuell die Tünche oder der Oelanstrich gut I Professor , e
abgestoßen werden. Wenn, wie es häufiger vorkommt, dis •
Tapete den Putz mit losreißt, so ist letzterer schlecht und muß Erklärung. Lehrer: „Was versteht man unter Mutter- erneuert werden, denn in solchen Fällen nützt alle Kunst des I spräche?" — Schüler: „Wenn der^ Vater nix zu sagen hatl Tapezierers nichts. * t r «
* , * Beweis. Besuch: „Hat das Edelweiß Ihr Herr Ge-
Wafferglaskitt für die Haushaltung. Die Stücke, mahl wirklich selbst gepflückt?" — Dame: „Allerdings! Wenn welche gekittet werden sollen, erhitzt man ungefähr bis zur I Sie's nicht glauben, wtll tch Ihnen die Doctorrechnung zeigen. Wärme des siedenden Wassers, streicht mittelst eines erwärm- *
ten Pinsels das durch die Wärme dünnflüssig gemachte Wasser- Die verflixte InselI Ein Yankee, der von London glas auf beide Flächen, drückt sie dann zusammen und bindet »ach Eoinburg reiste, gerieth in große Unruhe über die sie mit einer Schnur; den gekitteten Gegenstand läßt man Schnelligkeit des Zuges. Bei der ersten Station rief er den noch einige Zeit in gelinder Wärme liegen bis die Austrock- Schaffner und sagte: „Heda, Siel fahren mir nicht zu schnell?" nung stattgefunden hat. Solcherart reparirte Stücke brechen — „Der Zug kommt nicht von den Schienen I" beruhigte ihn an jeder anderen Stelle leichter als an der gekitteten und der Schaffner- — „Ach, die Schienen!" antwortete der Yankee- können auch ohne Schaden der Hitze ausgesetzt werden- I „Ich fürchte, wir fahren bei dieser Schnelligkeit bald von » * * Ihrer verflixten kleinen Insel herunter!"
Um Rostflecke von Scheeren rc. zu entfernen, bindet *
man ein Stück Bienenwachs in einen Mull-Lappen, reibt auf Die gute Meisterin. „Sie sind doch ne zu gute dem erwärmten Eisengegenstand so lange hin uud her, bis I Frau, Frau Meestern!" sagte ein Berliner Schusterjunge zu sich eine dünne Wachsschicht darauf gebildet hat. Dann taucht der Frau seines Meisters. ■ „Na, wieso denn, mem Junge ? man einen wollenen Lappen in pulvsrisirtes Kochfalz und reibt I fragte die Meisterin- — Schusterjunge: „Weil Se immer so damit das Wachs ab. sehr besorgt um mir sind, Se schmieren mir de Butterstulle
• # • | immer so jut, bet ick se überall anfassen kann, ohne bet ick
mir die Hand fettig mache!"
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Stiefel, Halbstiefel und Schuhe können besonders haltbar großartigsit doch die _eeei _ ^9 j
ätl ÄX VÄ« l& «-b- Ä/tai-“1 * Äutm w bamit “ Feine Lederschuhe werden wieder glänzend und weich gemacht, auch was yoren rann: * *
indem man sie bisweilen mit Eiweiß anfeuchtet oder auch, , * ™
indem man sie mit einer weichen Speckschwarte abreibt. Wenn Aus der Kinderstube. Mutter (zuch.er ^a, che das Leder roth geworden ist, soll man es ein- oder zweimal soeben getrunken hat und^ustet): ,, Hast Du Dich verschluckt mit Eisenvitriollösung anstreichen, wodurch es wieder seine ge- — »Nein, ltebe Mama tch bm^ schon noch da


