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Herbstanbau der Gemüsepflanzen. Vielfach be- qnügt man sich mit dem Herbstanbau von Spinat und Feld, salat, und doch eignen sich Wintersalat, Sellerie, Pastinaken, Möhren u- s. ro., namentlich aber frühe Kohlarten für diesen I Anbau. Ru diesem Zwecke werden genannte Gemüse-Arten im September angesäet. Gegen Ende October werden die Setzlinge die zum Auspflanzen nöthige Stärke erreicht haben. Es werden die stärksten ausgesucht und auf gedüngtes Land in etwa 10 Centimeter tiefe Furchen, und zwar die Kohlarten so tief gepflanzt, daß das Herz derselben noch etwas mit in die Erde kommt. Den Blumenkohl, sowie die übrig gebliebenen Setzlinge von Wirsing, Roth- und Weißkraut pckirt man in einen kalten Kasten oder auf besondere Beete tnt Garten und umgibt dieselben mit einem Bretterumschlag, damit die Pflanzen bei eintretendem stärkeren Frost mit Brettern, langem Stroh und Laub geschützt werden können. Bei den bereits ausgepflanz- ten Wirsing-, Roth- und Weißkrautpflanzen kann man die Furchen mit kurzem Dünger oder Laub ausfullen, damit sie vor dem mehrmaligen Aufihauen und Zufrieren etwas geschützt sind. Sobald Thauwetter eintritt, müssen die Plklrbeete vor- sichtig abgedeckt und möglichst viel gelüftet werden, damit die Pflanzen beim Aussetzen recht abgehärtet sind, und können letz- tcre dann schon zeitig im Frühjahr, sobald dre Erde völlig auf gethaut und etwas abgetrocknet ist (oft schon Ende März oder Anfang April) auf das bestimmte Land gepflanzt werden.
Reife Samen-Gurken und Melonen sind nach der Abnahme auf Bretter zu legen an einen luftigen Platz, bis die Samen herausgenommen und im Schatten getrocknet werden können. * ,
In den Monaten August-Septemberi bilden sich an den Obstbäumen die Tragknospen für dar nächste Jahr aus. Sehr fördernd auf die Ausbildung derselben ^irkt folgende Düngung : In 100 Liter Wasser löse man 2 Pfund Superphosphat und 1 Pfund schwefelsaures Kal . Mit dieser Flüssigkeit dünge man die Obstbäume von Mitte August bis Mitte September dreimal in Zwischenräumen von zwei Wochen. Für größere Bäume genügen zwei bis vier, für kleinere ein bis zwei Eimer. # ,
Qitü »ereituna der Obstsäfte. Die Hausfrauen sind vielfach noch der irrthümlichen Meinung, die Säfte müßten, um haltbar zu fein, eingekocht werden. Wenn aber auf 1 JPfunb Saft 1 Pfund Rucker verwendet wird, ist ein weiteres Ein Achen gar nicht nöthig. Es genügt, die Säfte so lange im I gelinden Sieden zu erhalten, bis die Anfangs sehr bedeutende Ausscheidung von zähem Schaume fast aufgehört hat- Unter bricht man dann das Sieden, so erhält man Säftevonfchüner Farbe und gutem Aroma, die niemals Zucker ausscheiden wer den. In der Regel ist eine Kochdauer von 3—10 Minuten ausreichend. # *
Aepfel in Aprikofenmns. Man nehme 20 kleine I Reinetten, steche die Kernhäuser heraus, ohne bte Aepfel zu I »erbrechen; man stoße das dazu erforderliche Werkzeug nur bis »ur halben Tiefe des Apfels ein und verfuche dann dar andere Ende; man schäle sie und schneide sie in dünne Scheiben, bedecke eine Schüssel mit Aprckofenmus und dann mit den Aepfeln und so fort, bis man einen Dom über der Mitte der Schüssel erlangt; man glasire dieselben mit Sestebtem Zucker bringe sie in den Ofen, und wenn die Speise gar ist, fo wische man den Rand der Schüssel ab und fervire sie.
Melonen einznmachen. Die Melonen müssen mhl reif aber nicht überreif genommen werden. Man schneidet sie in zwei Finger breite Streifen, fchält sie, entfernt alles Faserig, legt sie in eine Schüssel, besprengt sie über und ÜbeiHjtt* Weinessig und läßt sie fo emige Stunden liegen. Hierauf legi man sie zum Abtrocknen auf ein Tuch. Run kocht man Zucke, l?t sie in ein Einmacheglas, gießt den Zucker darüber 'M derselbe wieder dünnflüssig werden fo gießt man ihri noch M mal ab und kocht ihn einige Male aus. Auf Kilogramm Melonen rechnet man knapp Vt ^°gramm Zucktt. So gemacht, halten sich die Melonen sehr lange. Sollten dem Herausnehmen der Melonentheile einige weniger we ch rsch°i nen so läßt man diese nur noch ein wenig länger kochen un g« st-d« a«ch in da« ®IM. Da. @la. nerbinb.1 m.n mit nasser Blase.
j Vermischtes.
Vergeßlich. Dame: „Gratulire zu dem neuen Spröß- ling, Herr Professor; es ist wohl der fünfundzwanzigste, nich St? - Professv-- »»W’ muß ich ja jetzt ungefähr auch silberne Hochzeit feiern I
Guter Trost. Ein Patient, magenleidend, kl^t dem Arzt feine Appetitlosigkeit. Dieser tröstet ihn mit den Wortarten Sie froh, jetzt ist ja so wie so Alles fündentheuerl
S e l b st b e s ch i m p f u n g. * Professor : ,M ist wirklich m Skandal, was sich jetzt für Gelichter k» die Gymnasien drangt. Früher war das anders. Zu meiner Zeit hat nicht PderS» studirt — ich war bet einzige aus bem ganzen Bezirk-
den Kürbis theilweife so lange barin kochen, bis er klar geworben ist, nicht länger, wo man ihn bann auf eine flache Schüssel legt, nach bem Kaltwerben mit ben Pfefferkörnern und Stückchen Muskatblüthe durchstreut und nebst dem Saft tn ein I Glas füllt. Das Aufkochen ist hierbei überflüssig.
Kürbis Wie Girrten'einznmachen. Zu 10 Pfund Kürbis 130 Gramm Salz, 1 Pfund kleine Zwiebeln, vier bis sechs Handvoll Dill, zwei Handvoll Meerrettigscheiben, stark 15 Gramm Nelken, desgleichen Pfefferkörner und so viel Bier» essia, als zum Bedecken des Kürbis nöthig ist. Hierzu ist der I große Kürbis mit gelbem Fleisch am besten. Nachdem derselbe bis an das Fleisch abgeschält und in zweifingerbreite und finger- lange Stücke geschnitten ist, werden diese lagenweise mit Salz bestreut und zwölf Stünden hingestellt. Dann laßt man den Essig mit den Zwiebeln zum Kochen kommen, die Kürbis darin eben durchkochen, nimmt dieselben heraus, legt sie lagenweise mit den Gewürzen in den Topf, gießt den Essig kalt darüber und bindet den Topf zu. Nach Verlauf von acht Tagen wird der Essig aufgekocht und vollständig ausgeschäumt, kalt über die Kürbis gegossen, diese wie bei den Gurken nut einem Senfbeutel bedeckt und fest zugebunden.
Anmerkung. Nicht in jedem Jahre hat man sich emer guten Gurkenernte zu erfreuen; Kürbis gerathen fast Emer und bringt schon eine einnae Pflanze so viel Früchte, als em gewöhnlicher Haushalt bedarf. Es wird vielleicht das wohlfeilste Eingemachte sein, was es gibt. Um solches nun auch nicht durch vielerlei Gewürze zu vertheuern, machte die Verfasserin eine gelungene Probe nach vorstehender Angabe, und sind die also eingemachten Kürbis zum Suppenfleisch, zu Kartoffeln und Kartoffelsalat zu empfehlen. Uebrigens kann man dieselben Gewürze rote zu Gurken anroenden.
Gegen Schnecken re. im Garten. Mittels eines Blasebalges bläst man eine bis zwei Hände voll Kalkhydrat etwa einen Meter hoch über die von dem Ungeziefer zu be- freienden Beete in die Lust. Der sehr feine Staub biwtt eine Wolke, die sich auf die Pflanzen medersenkt. Jede Schnecke, welche auch nur von einem Stäubchen dieser scharfen Substanz getroffen wird, geht zu Grunde. Den Pflanzen selbst wird durchaus kein Schaden zugesügt. Man wählt zur Vornahme dieser Arbeit am besten die Zeit unmittelbar vor Sonnen- aufgang oder die späte Abenddämmerung. Kalkhydrat erhält man, wenn man in ein Gefäß ungelöschten Kalk thut und da- rauf nur so viel Wasser gießt, als der Kalk aufzusaugen
Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Vrühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.


