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NntevhaltungSblatt Znnr Gietzenev Anzeiger (General-Anzeiger)
Nr. 17
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Donnerstag, den 9. Februar.
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Dämon Gold.
Original - Roman von W. Höffer.
(Fortsetzung).
Hans Adam rang nach Athem. Sollte er nun das Ge« richtsgebäude verlassen als geschlagener, hoffnungsloser Mann, ganz ohne ein Wort der Widerrede, ohne dem nagenden, inneren Groll in irgend einer Weise Ausdruck zu verleihen?
Es schien so unmöglich, so undenkbar. Sich von der Stätte eines geschehenen großen Unglücks zu trennen, gleichsam Alles freiwillig auszugeben, ist so schwer. Wer ein kostbares Gefäß zu Boden fallen ließ, der besieht immerfort die Scher» den, er kann nicht so plötzlich da« Eigenthumsrecht aufgeben.
Erich kam und zog den Halbbetäubten mit sich fort. „Laß uns gehen, Hans, wir haben hier nichts mehr zu thun."
„O — es ist schändlich I Schändlich!"
Der Baron schauerte zusammen, als ihm draußen die kalte Luft entgegenwehte. „Eins freut mich aber doch, Erich," sagte er, „daß Du es nicht warst, der mich verrieth."
„Der Dich verrieth, Hans?"
„Ja, als Aßmann Erkundigungen einziehen ließ. Ich bin als Verschwender gebrandmarkt worden uud glaubte bisher, Du seiest es, der mich so genannt."
Wolfram schüttelte den Kopf. „Ich hätte die Auskunft verweigert," gab er zur Antwort. „Aber wer —"
„Ltssauer natürlich. Aber ich setze Kopf und Krägen ein, um die Pläne dieses elenden Schleichers zu Hintertreiben."
Eine Zeit lang schwiegen Beide, dann sagte Erich: „Wenn Du mir heute ein offenes Wort gestatten wolltest, Hans!"
„Gern, sehr gern, Erich. Der Kelch ist übervoll; es kommt nicht mehr darauf an, wie viel noch hinzugethan wird."
„Ich will sicherlich nicht» Hinzuthun, Hans, nur ein Freundeswort möchte ich in diesem Augenblick sprechen dürfen- Du hast es mir ausdrücklich erlaubt, nicht wahr?"
„Gewiß."
„So rathe ich Dir, erkläre jetzt den Concur», Hans. Die Gläubiger werden durch den Ertrag des Gutes befriedigt und Du bist ein unabhängiger Mann geworden, kannst Dir eine neue Lebensstellung gründen, während —"
„Erich, ich bitte Dich!"
„Laß mich ausreden, Hans. Während Fräulein Aßmann Dir inzwischen ohne jeden Zweifel die Zinsen der ganzen Kapi» talshälste mit Vergnügen ausbezahlt. Das sind jährlich mehr al« zweitausend Thaler, die —"
„Ein Linsengericht, Erich, eine Jahreseinnahme für einen gutsttuirten Krämer. Ueberhaupt, welch' ein Gedanke — ich sollte Moldt verlieren?"
„Du kannst er nicht halten, Han«, unmöglich. Gib es jetzt den Gläubigern, ehe sich neue Verpflichtungen angehäuft haben, ehe Du Gefahr läufst, nie bis an's Ende frei zu werden."
„Wahnsinn! Wahnsinn! Ich sollte mein Gut opfern? Nein, Erich, so verzweifelt steht es um den letzten Moldt noch nicht. Im Gegentheil, gerade jetzt werden meine Verhältnisse einen glänzenden Aufschwung nehmen."
„Und darf man ftagen, wodurch?"
„Sehr gern. Du meinest, daß Ruth mir die Zinsen der ganzen Kapitalshöhe überweisen würde; ich kann Dir aber sagen, daß sie entschlossen ist, bedeutend mehr al» das zu thun. Gestern versprach Ruth, das Vermögen des Alten, so wie sie es bekommt, in meine Hände zu legen. Ich bin also, wie Du stehst, sehr wohl in der Lage, das Erbe meiner Väter zu erhalten und trotzdem alle Gläubiger zu befriedigen."
Erich antwortete nicht. Die Cigarre fiel aus seiner Hand, ohne daß er es bemerkte; seine Augen sahen in’« Leere, er war aschbleich geworden.
Hans Adam beobachtete ihn heimlich. „Es versteht sich," setzte er hinzu, „daß Deine zwölftausend Thaler das Erste sind, was ich zurückzahle, eine Ehrenschuld, die mir durchaus heilig ist."
Wolfram schüttelte langsam den Kopf. „Du schuldest mir keinen Pfennig, Hans, das Geld war Dein Eigenthum."
„Ach, Thorheit- Und wenn Du die Summe wirklich nur als ein Darlehen betrachten willst — auch gut. Wieder zwischen den Moldt« und Wolframs auf die Dauer von zwei Menschenaltern."
Erich hob plötzlich den Blick, eine heiße Blutwelle war in sein eben noch so bleiches Gesicht getreten. „Das nicht!" sagte er in einem Tone, durch den ein heimliches Grauen hervorklang. „Nein, das nicht."
Han« Adam drückte ihm die Hand. „Du hast schwer gelitten, armer Kerl- Aber wie ich Dir schon bemerkte, Du bekommst die Summe als Dein Eigenthum zurück, und was da vor länger als sechzig Jahren zwischen unfern Vorfahren abgeschlossen wurde, das ist tobt, mit ihnen begraben — wir sprechen davon nie wieder. In acht Tagen, denke ich, hast Du das Geld und kannst energisch daran gehen, den Damm zu bauen."
Erich schüttelte den Kopf. „In acht Tagen, Hans? Aber Du vergißt, daß Fräulein Aßmann erst nach anderthalb Jahren mündig wird!"
Der Baron lächelte. „Durchaus nicht, Erich. Ich bin


