Ausgabe 
7.2.1893
 
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Nr. 16

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Dienstag, den 7. Februar.

Dämon Gold.

Original - Roman von W. Höffer.

(Fortsetzung).

Der Baron schrieb an den Notar, welcher das Testament aufgesetzt hatte, aber es kam keine Antwort, statt dessen jedoch nach einer endlos langen Woche ein Brief aus Dornau. Erich zeigte an, daß er als Ruths Vormund zur Testamentseröffnung nach Frankfurt berufen sei und daß man es ihm anheim gebe, seine Mündel mitzubringen oder nicht. Ob also Fräulein- mann die Reise zu unternehmen wünsche?

Ruth kam mit glänzenden Auaen in das Zimmer ihres Schwagers.Geld, Hans Adami Geld! Freue Dich, Du kannst nun den Commerzienrath Liflauer aus dem Umkreis unserer Blicke für immer verbannen."

Aber der Baron schien bei diesen hoffnungsvollen Worten seiner jungen Schwägerin eher erschreckt als erfreut.Was sagst Du da, Ruth? '

Sie zeigte ihm den Brief.Uebermorzen wird des Onkels Testament eröffnet, Hans, also müssen doch wohl"

,, ttnb dann erschrak auch sie.Hans, müßtest denn Du nicht mit dabei sein?"

Sie waren Beide sehr blaß, als sie sich so ansahen. Erst nach längerer Pause fragte der Baron:Sind für mich keine Briefe da, Ruth?"

Sie schüttelte den Kopf, ihr stockte fast der Athem.Rein, Hans."

Und als er dann das Zimmer verlassen wollte, hielt sie rhn auf.Hans, ob Dir das Geld gehört oder mir, ist es nicht gleichviel?"

In Deinem Herzen," nickte er.Aber ob auch sonst das weiß ich nicht."

Es war früh am Vormittag, das Amtsgericht des Städt« chens also noch geöffnet; der Baron ließ ein Pferd satteln und ritt fort, um an Ort und Stelle Näheres zu erfahren. Ein stechender Schmerz hatte sich in seinen Schläfen festgesetzt, er fangene iöaS ro*e Lust, mit der ganzen Welt Händel anzu-

In der Kanzlei des Amtsgerichtes erfuhr er, daß die Re« qmsition aus Frankfurt nur den Gutsbesitzer von Dornau be« ^"uen hatte; ihm selbst war keine Vorladung zugegangen.

At>er gleichviel, er wollte doch mit eigenen Sinnen das Alles erfahren, wollte, wenn es sein mußte, einen Protest er« eben und die Sache bis zum Aeußersten treiben. Jedenfalls alt es, sogleich nach Frankfurt abzureisen.

Auf dem Wege vom Amtsgericht zum Hotel begegnete ihm Willibald. Sein Anblick fiel wie ein Stein auf Hans Adams Herz. Auch das noch!

Gut, daß ich Dich treffe," sagte mit beklommenem Tone der Bankdireetor.Ich würde sonst heute noch geschrieben haben."

Des Geldes wegen, Willibald?"

Ja, leider. Ende nächster Woche habe ich eine Revision der vermietheten Fächer zu erwarten. Hans, Du schaffst doch die Summe herbei?"

Natürlich. Der alte Aßmann ist gestorben und morgen gehe ich zur Testamentseröffnung nach Frankfurt."

In Willibalds Gesicht kehrte die Farbe zurück.Gott sei gepriesen!" rief er.Ich habe schon während der letzten Nacht keinen Augenblick mehr geschlafen, aus Furcht, Du wür« dest das Geld nicht schaffen können."

Thorheit! Eine so geringe Summe."

Ja, das sagst Du wohl. Andere Leute nennen es ein Vermögen."

Und dann bat er:Geh' mit mir, Hans, es ist heute Miezes Geburtstag; sie möchte Dir gern so lange schon einmal einen selbstgebackenen Kuchen vorsetzen, Dir zeigen, wie glück« lich sie ist."

Der Baron wandte den Blick.Auf fünf Minuten," antwortete er.Nur um Dich nicht zu verletzen, Willibald."

Die Beiden gingen zu dem Häuschen unter den grünen Ranken und wurden von den Damen auf das Herzlichste empfan­gen- Durch Küche und Keller mußte Hans Adam wandern, durch den Garten und die Wirthschaftsgebäude, Alles wurde ihm gezeigt und bei Allem er selbst als der Schöpfer dieses blühenden Glückes gepriesen. Da stand sogar ein Stallgebäude Willibald selbst hatte es gezimmert und darin meckerte eine Ziege. Weiterhin bevölkerten Hühner ein großes Draht­geflecht und wenn Frau Mieze vor demselben kniete, dann kamen die Thiere herbei, um aus ihrer Hand das Futter zu nehmen.

So viel Glück, so viel Freude überall gab es Anderes, noch Schöneres zu bewundern. Willibald hatte sogar einen Taubenschlag eingerichtet.

Und dann zogen sie ihren Gast in die heimliche, lauschige Ecke, wo der geschnitzte alte Sessel stand. Hans Adam mußte Kuchen essen und Choeolade trinken; Frau Mieze strahlte vor Glück, ihn in ihrem Hause endlich bewirthen zu dürfen-

Wissen Sie, was ich oft lebhaft wünsche, Herr Baron?"

Nun, gnädige Frau? '

Ich möchte Ihnen ein Opfer bringen dürfen, ein recht großes, schweres Opfer zum Dank für alles Glück, das wir aus Ihrer gütigen Hand erhielten."