dem Herrn Doctor er lächelt vergnügt
- vorläufig--
es bewerkstelligen, ade zum 22. Juli meines Mannes." i wissen, gnädige Hrem Bild?" — or, für mich kenne ziger Stolz, meine ann. Wenn Sie ! meines Mannes n wollen, so könn- „Nun bitte, was itte Sie um große ten Sie beiläufig hier des......,
cher Ehe, welcher wssen sind, lebend Tteben sein, meine rr Doctor, nahm ,daß Niemand l e" und ging ab. X. mit ihrem gekiest, beim Thee. iie hübsch er aus- ins 50 Exemplare sie sich im Stillen, bel — da gehört Dummheit dazu, änlegen zu lassen" :rvor; „hier mein soll sich mal so'n schon ordentlich on X. tanzen die mbe, Dr Traube, die Wangen; doch it!" — vermochte aber, draußen im in der Laube saß, engen Mieder, — or. „Lache, lache illst, liebes Männlichen — hör' zu, ipirt hat." Frau - behauptete aber, n" zu sein. Herr rgern oder ob er als echter Philo- hatte aus Eitelkeit ihren Mann und erersten verzeihen, big gethan, Frau t des Augenblicks, mal ihr begegnen
Der weiß am ittt — von ihrer
1888.
Dienstag bei 31. Juli.
Nr. 89.
Der Kröe des Kaufes.
Roman von Hermine Frankenstein.
Haus auf dem Berge und es gehört einem.gewiflen Trefstlian, einem der Tresstlian'» von Trefstlianchof
(Fortsetzung.)
„Wir müsien Trefstlian so bald als möglich zu Bette bringen", sagte Sir Windham ernst, nachdem er ihm etwa» Suppe eingeflößt hatte. „Er kann es sonst nicht mehr lange aushalten; an seinem Kopse befindet sich eine bereits entzündete Stelle, wahr- scheinlich von einem Knochensplitter herrührend. Die Operation muß noch heute gemacht werden, wenn wir auf Erfolg hoffen wollen."
Der Postwagen war in Bereitschaft und die Reisenden hüllten sich dicht ein, um sich gegen die schneidende Kälte zu wahren. Die Vorhänge de» Wagens wurden fest zugezogen, um den rauhen Wind nicht einzulaffen und der Kutscher bestieg dicht vermummt den Bock.
Die Reise war höchst beschwerlich. Trotz aller Vorsichtsmaßregeln drangen Wind und Kälte in den Wagen ein. Tresstlian versank in eine Lethargie, rührte sich kaum und sprach kein Wort. Frau Poplest zitterte unaufhörlich und selbst die muthige, geduldige Olla fand die Widerwärtigkeiten der Fahrt fast unerträglich.
In Abiham hielten ste an, um sich zu wärmen und Erfrischungen zu nehmen, und setzten nach kurzer Zeit ihre Reise wieder fort. ■
Bald nach 11 Uhr raffelte der Postwagen durch die lange, steinige Straße von Gloam-Vale; von dort fuhr der Wagen geradeaus nach Bleak-Top.
Alles war ringsum mit Schnee bedeckt und die Flocken fielen noch immer dicht und unaufhörlich. Olla schaute aufmerksam auf die öde, trostlose Land- schäft hinaus. Als der Wagen schwerfällig an dem alten Farmhause vorbeirollre, bemerkte das junge Mädchen, daß aus den Schornsteinen Rauch aufstieg und sah am Wohnzimmer-Fenster ein freundliches, junge» Frauengestcht und daneben ein rosiges lachende» Kind. t
Hester Lowder und ihr kleiner Knabe schauten dem Treiben der Schneeflocken und des Sturmwindes zu. ,
„Ich möchte wissen, ob Gloam-Fell neue Bewohner hat, rief Olla au«, welche sich sofort für die junge Mutter und ihr Kind interesstrte. „Dir alte Frau Toker hat keine Kinder. Ich bin genau mit den Verhältniffen der Bewohner von Gloam-Fell bekannt, denn ich kam als Kind sehr oft nach Bleak« Top. Gloam-Fell ist außer Bleak-Tcp da« einzige
in Glocestershire. __
„Wirklich?" fragte Str Windham. „Sir Arthur Tresstlian'» Sohn und Erbe ist, wir ich höre, kürzlich von einem mehrjährigen Aufenthalt im Auslande zurückge kehrt. Ich kenne Sir Arthur genau. Es ist eine alte Familie."
Die letzte Meile der Fahrt schien schechter zu sein, al» alle vorhergehenden. Die Straße war steil und der Schnee war an manchen Sollen zu schier undurchdringlichen Hausen angewachs en; zuweilen stürmte ihnen der Wind so gewaltig entgegen, day die Pferde kaum weiter ziehen konnten.
Aber endlich erreichten ste den kleinen Park, welcher Bleak-Top umschloß, und durch ein breite» Gitterthor fuhren ste zwischen zwei langen Fichten- rcihen dem grauen alten Steinhaus« zu. Al» ste zur Pforte gelangten, wurde da» Hausthor weit geöffnet und Popley eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen.
„Ich glaubte nicht, daß Ihr Euch heute weiter, als bis Alnwick wagen würdet, Fräulein Olla , rief der treue Mensch aus, den Wagenschlag öffnend. „Dar Wetter ist schrecklich und es wird auch noch viel ärger kommen." .
Er reichte seiner jungen Herrin die Hand und ste sprang leichtfüßig heraus. Frau Poplest folgte. Dann kam Sir Windham Winn, welchem es gelun- aen war, Tresstlian ein wenig aus seiner Betäubung herauszureißen, und der seinem Patienten jetzt den Arm gab und ihn die Treppe hinaussührte.
Olla war voraurgeeilt, blieb aber auf der Schwelle stehen und sagte:
„Popley, laßt die Pferde in den Stall führen und sorgt dafür, daß ste gut gefüttert werden. Dann führt den Kutscher in die Küche und gebt ihm da» Beste, was an Speise und Trank im Hause ist. Ec wird bi» morgen hier bleiben."
Poplest sührte die Befehle seiner jungen Herrin unverzüglich aus.
Olla öffnete die Hausthüre und trat in eine lange, hell erleuchtete Halle ein, deren kahler Bode» glänzend gebahnt war und in welcher ein behaglich wärmende» Feuer brannte. Von dieser Halle kam man in ein Empfangszimmer, in welches Olla ihre Gäste führte, während Frau Poplest sich ausmachte, die Hüterin de» Hause» und ihren Eckel zu suchen. , Das Empfangszimmer bestand eigentlich au« zwei > allerli-bsten, durch Vorhänge abgetheilten Zimmern.
Kicheuer Iamiüeublätter
Belletristisches Beiblatt zum Gießener Anzeiger.
) in Gießen.


