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Förflerhaus umzuwandrtn, denn es giebt viele Hasen und Rebhühner in der Umgegend. Es wäre der lktzie Ort in der Welt, wo man uns Beide suchen würde. Du mußt Acht geben, daß Du nie die Namen Tresfilian oder Lowder erwähnst."

Ich möchte lieber nicht an einen Ort gehen, der Herrn Tresfilian gehört, Jarper", murmelte die Frau.

Dann willst Du also nicht thun was ich sage? Wir werden keine Verpflichtung gegen Tresfilian haben, denn ich habe genug Geld, um die Methr zahlen zu können, auch ohne jenes jenes Geld. Wenn Du Dich weigerst, meiner Führung zu folgen"

Ich thue es nicht, Jarper O nein, gewiß nicht."

Das ist gut. Eine Frau hat jetzt den Ort in Pacht, die Wittwe des früheren Pächters. Sie kann dieselbe indeß nicht mehr weiter behalten und hat in einem Briese ersucht, daß man sie ihr abnehmen möge. Ich will den Pachtzins bezahlen und ste wird gewiß gerne bei Dir als Haushälterin bleiben. Aber sie darf nicht wissen, daß ich Dein Gatte bin; er ist besser, wenn sie es nicht weiß."

Hefter versprach, sich in alle Forderungen, von denen sie viele nicht verstehen konnte, zu fügen. Die Stunden vergingen. Dar Kind schlief noch immer und auch Hester verfiel in einen unruhigen, häufig unterbrochenen Schlaf; aber Lowder saß aufrecht und starrte fortwährend in die finstere Nacht hinaus.

Unermüdlich brauste der Zug gen Norden, und der graue December,Morgen dämmerte schon, als er in der Station Alawick einfuhr. Hier stiegen die Reisenden aus; Lowder trug sein Kind auf dem Arm und machte sich unkenntlich, indem er seinen Hut tief in's Gesicht drückte und sich den Rockkragen hoch hinaufschlug.

Ein Wagen wurde gemiethet; Lowder stieg mit Frau und Kind in denselben und ließ sich nach dem besten Gasthofe des Städtchens fahren. Dort ange­langt bestellte er zwei Zimmer und es dauerte nicht lange, so hatten sie stch's in denselben bequem ge, macht. Nachdem sie sich etwas erwärmt hatten, ließ Lowder ein opulentes Frühstück auftragen: er rückte seiner Frau den Stuhl zum Tisch, nahm den Knaben in seine Arme und benahm sich ganz wie ein umsich- tiger, wohlwollender Familienvater.

Eme freudige Nöthe bedeckte Hester's bleiche, magere Wangen, als sie ihn beobachtete, und sie wünschte, daß er immer bei ihr und so sein könnte, wie jetzt.

Apropos, Hester", sagte Lowder, ein Stück Huhn zerlegend,Du wirst mir natürlich oft schrei, den wollen. Er wäre nicht sicher, wenn Du mir unter meinem wahren Namen schreiben würdest und ich werde Dir daher eine angenommene Adresse geben. Du kannst mir unterJohn Harroville" nach Glocester schreiben. Notire Dir diese Adresse."

Hrstcr nahm ihr Notizbuch heraus und befolgte feine Weisung.

Jarper", sagte sie zögernd und mit flehenden

Blicken, -ich möchte Herrn Tresfilian die hundert Pfund gerne zurückgeben. Mir scheint er fitzt, als ob ich ste unter einer falschen Angabe bekommen hätte."

Thorheit", sagte Lowder in rauhem, hartem Tone und sich von ihr abwendend.Man würde glauben, Du hättest plötzlich allen Glauben an meine Ehrlichkeit und in meinen Verstand verloren."

Halb erschrocken stammelte Hester eine Entschul­digung hervor und betheuerte, daß sie ihm unbe­dingt gehorchen werde. Die Mahlzeit war einge- nommen und Lowder läutete, um sich die Rechnung bringen zu lassen und einen Postwagen zu bestellen.

Als dieser gekommen war, sagte Lowder zu dem Kutscher:

Könnt Ihr uns zu einem Hause bringen, welches Gloan-Fell genannt wird und auf der Ge­birgsseite, zwischen Ramrhopd und Alnham liegt? Es ist unweit eines kleinen Dorfes, welches Gloan- Fell genannt wird."

Wo Gloan-Fell ist, weiß ich, Herr", sagte der Kutscher.Und da werden wir auch dar Haus wohl finden."

Er stieg auf den Bock, schwang die Peitsche und der Wagen rollte durch das freundliche Städtchen.

Lowder beachtete erst die Richtung, dir der Kut­scher einschlug, als rr da» Städtchen verließ und dann wandte er seine Aufmerksamkeit Hester und dem Kinde zu.

. Der kleine Junge war wach und eben so heiter, sröhlich und gutmüthig, als am vergangenen Tage. Er rückte unruhig auf den Knieen seiner Mutter hin und her, dann streckte er seine zarten Arrmchen au« und lispelte den Namen, den ihn Hefter ge­lehrt halte:

Papa!"

Der Name, von der lieblichen, weichen Kinder­stimme ausgesprochen, durchzuckte Lowder's Herz; aber er wankte nicht in seinem Entschlüsse, sein Kind zu verlassen, wie sein Vater ihn verlassen hatte.

Er nahm da« Kind in seine Arme, herzte es und spielte mit ihm und wünschte in seinem Herzen, daß er reich wäre und Blanche Jrby nie gesehen hätte; er hätte dann mit Hefter und seinem Kmde glücklich sein können.

Der Morgen war trüb und stürmisch; aber die Pferde griffen tüchtig au» und um 10 Ufr hatten sie Gloan-Fell erreicht. Es war ein kleines Dorf, welches aus einer einzigen Straße bestand und bei dem Krämer deffrlben erkundigte sich der Kmscher, in welcher Richtung Gloan-Fell liege. Er erhielt die Auskunft, daß er etwa eine Meile weiter fahren müsse und sie setzten ihren Weg fort.

Als sie ungefähr eine Meile von dem Dorfe entfernt waren, erblickten die Reisenden ein kleines, aus Stein gebautes Haus, das sehr malerisch in­mitten eines jetzt freilich winterlich kahlen Gar­tens lag.

Dies muß der Platz fein", sagte Lowder, als der Wagen vor demselben hielt. Es sieht aus, al«