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sammen.

Dann erhob er stch. Er stand still. Wahrschein­lich horchte er, ob er auch keinen Zeugen seiner That

Augenblick horchend still zu stehen. |

Körber verließ sich vor Allem auf sein scharfes, | geübtes Ohr. Auch er stand regungslos still, sobald g er den Tritt des Doktors nicht mehr hörte.

Tief in den Wald hinein folgte er ihm. Wohin « konnte er gehen? Da bog Prell in einen Seiten» weg ein, der zu der Försterwohnung führte. Körber hätte auflachen mögen. Endlich endlich schien er zum Ziele zu gelange«.

Er warf seinen Mantel ab, um dem Voraus­eilenden ungehindert und leichter folgen zu können. Was kümmerte es ihn, wenn er noch mehr durch­näßt wurde! Die Aufregung ließ ihn ohnehin weder Kälte noch Nässe empfinden.

Immer näher kamen sie dem Försterhause. Prell schien hier genau Bescheid zu wissen. Ja der Nähe des Gartens drang er mitten durch das Gebüsch.

Es war eins schwere Aufgabe für den Commisiär, ihm weiter zu folgen, ohne stch zu verrathen. Das dürre Laub rauschte mit jedem Fußtritte. Zudem hatte er Prell aus den Augen verloren. Nur seinem Gehör konnte er folgen. Er hörte deutlich, wie er 'mit dem Spaten grub.

Er hielt inne, um ihn nicht durch ein Zeichen auf- merksam zu machen. Was er vor hatte, wollte er ihn erst zu Ende führen lassen. Der Gedanke drängte sich ihm auf, schnell vorwärts zu dringen, sich auf den Doktor zu werfen und ihn fest zu nehmen. Er wagte es nicht. Alles konnte er dadurch auf das Spiel setzen. Prell war ein entschlossener Charakter. Und was hatte er erreicht, wenn der Doktor floh, wenn er ihn mit dem Spaten niedrrschlug, ehe er ihn erreichte? . r

Nicht persönliche Furcht hielt Körber zurück, son­dern die Besorgniß, den Doktor zeitig zu störrn.

Mit Hast hörte er ihn weiter graben. Er hatte stch auf die Erde niedergelrgt, um genauer zu hören. Kein Laut entging ihm, denn kaum zehn Schritte

fiel. Der Doktor raschelte mit dem Laube, wahr­scheinlich scharrte er es über der frischen Erde zu-

den Nahenden zu.

Der Doktor schien heftig zu erschrecken hastrg trat er einen Schritt zurück. Köcher wollte sich auf ihn stürzen, sein Fuß blieb an einer Baumwurzel hängen und im nächsten Augenblick blchten schon zwei Schüffe hintereinander fast dicht vor seinen Augen auf!

Taumelnd fuhr er zurück.

Die Hunde auf dem nahen Försterhofe schlugen laut an. Sie kamen in den Garten. Sie bellten

konnte er von ihm entfernt sein.

Auf dem nahen Hofe des Försterhauses war Alles still. Nicht einmal einer der Jagdhunde schlug an. Der Wind ließ das Geräusch, welches der Grabende machte, verhallen, nicht bis dorthin dringen-

Es waren für Körber ungeduldige, bange Minuten. Es regnete heftiger der Erdboden, ouf dem er lag, war naß er empfand es nicht. Nur auf den Doktor hörte er und bemühte sich, aus dem Ge­räusch besten Vorhaben zu errathen. Er grub ein Loch, deutlich hörte er, wie er die Erde auswarf, wie sie auf das dürre Laub fiel. Dann legte er den Spaten zur Seite, legte einen Gegenstand in bas Loch und schüttete mit der Hand die Erde

laut, heftig.

Körber raffte stch empor. Auch er trug ein i Pistol bei sich er riß es aus der Brusttasche i und wollte dem Doktor nachsktzsn, er sah ihn nicht s mehr in größter Elle war er geflohen.

I Qinernö stand Körber einen Augenblick still, un- \ gewiß, was er beginnen sollte. Sein linker Arm schmerzte heftig, zu gut hatte ihn der Schuß getroffen.

I Die Jagdhunde bellten immer heftiger in dem nahen Garten. Schon ließ sich die Stimme des | Försters, welcher Hellmanns Stelle versah, verneh» ; men. Ec schien in den Garten zu treten er rief

die Hunde.

Hierher, Herr Förster!" rief Körber, er kannte ihn.Hierher!" Er hatte sein Pistol in der Hand, jeden Augenblick bereit, sich gegen Prell zu verthei- digen, wenn er zurückkehren sollte.

! Der Förster näherte stch.

Wer ist da? Was giebt's dort?" rief er.

Kommen Sie hierher! Bringen Sie dir Hunde mit!" rief Körber zur Antwort.

Wenige Minuten später erschien der Förster, der die beiden Schüffe und öas heftige Bellen dec Hunde gehört und stch kaum Zeit genommen hatte, einen Mantel über zu werfen an feiner Stile. Erst jetzt erkannte er Körber.

Verfolgen die Hunde die Spur eines Men- | schen?" fragte dieser hastig.

iWas giebt es nur! Wie kommen Sie hierher, i Herr C-mmtssär? Wer hat hier geschossen?" warf | der Förster ein.

Das Alles nachher! Geben Sie mir erst Ant» ! wort auf meine Frage. Verfolgen Ihre Hunde die ; Spur eines Menschen?" , _

|Nein sie sind nur aus Wild gerichtet. Wen

er darauf bedacht sein, von ihm nicht bemerkt zu wieder darauf. Er hörte, wie die Erde auf Papier werden. Von Baum zu Baum huschend folgte er R-r mtt dem Laube, wahr»

ihm. Ein einziges lautes Rascheln in dem Laube, ein Stolpern über eine Wurzel konnte ihn ver-

rathen. _

Prell schien keiner, V rdacht zu haben. Wen .

konnte er bet diesem Wetter zur Nachtzeit auch hier gehabt habe. Hastig entfernte er stch.

erwarten. Nur dann und wann schien er einen j Regungslos halte Körber dagelegen. Jetzt hörte - ------ 8 er ben Dokior gerade auf sich zukommen. Es war

ein peinigender Augenblick, eine peinigende Stellung. Er mußte über ihn fallen, wenn er liegen blieb. Seine Lage war b-denklich, sie hinderte ihn, stch zu vertheidigen. Schon erblickte er Prells dunkle Ge­stalt zwischen dem Gebüsch kaum drei Schritte von ihm entfernt. Da sprang er auf, drang ans