)er alllieb en- rgen die Un- aitäten. Wo »aus ohne ein inag wohl sich Drte gegeben, es der Fall!

Gefährte der s Alterthum, it sein respek- mde der Chi- oll, aber die Schattenspen- hcn, oder sie ände, ja sogar ol des König- ande sich zum ! lange es ge- rts im Abend- nauigkeit nicht u Römer und » gebrauchten;

wann der llerweltsbürger eundschwächere >. Jahrhundert ; Sonnenschein Schirm schon »en: in Frank- rt unter Lud- n edle Häupter äst eines Sou- ere Zeiten fällt nserer so noth- u! Man darf in der zweiten m die Welt zu Privilegium des fraucn es »or­ten zu benützen, r Aufstand der »rach, als der whr und mehr :b. Trugen in 3 bereits Para- cst gegen Mitte indem ein Spe- i auslieh; doch nach vielem stolzen Albion vaun folgte sches Vaterland rdige Uebel bür- n ein, während e wohlhabendere nach den Luxus aches gestatteten, e Haus und für

Hichener Iamilienbläiler.

Belletristisches Beiblatt zum Gießener Anzeiger.

Nr. 50. _________ Samstag den 28. April, 1888.

Der Gröe des Kaufes.

Roman von Hermine Frankenstein.

(Fortsetzung.)

Endlich hielt der Doktor, mit der Sonde in der Hand, inne und schaute Lowder mit wohlwollenden Blicken, ht betten tiefe Traurigkeit lag, an.

Nun?" fragte Lowder ungeduldig.

Vicini sagte mir, daß der junge Mann Euer Sekretär oder Diener ist", sagte der Doktor.

Ja so etwas dergleichen", entgegnete Low­der umuhig.

Dennoch seht Ihr wie Brüder aus", bemerkte Doktor Sp-zzo etwas überrascht.Die Achulichkeit ist wunderbar! Der junge Marat sieht so vornehm aus wie ein. Mylord! Und er ist nur ein gcmie- theter Diener ein Gesellschafter so etwas. Nun gut! Hat er Freunde?"

Wieder zitterte Lowder. Was bedeutete diese Frage, von einem Arzt gestellt?

Nein, er hat keine Freunde außer mir", ant­wortete er, sein bleiches Gesicht über Guy's Kiffen beugend.

Keine Freunde! Armer Junge! Wenn er Je, munden hätte, würde ich rathen, nach denselben zu schicken, da er aber Niemanden Hai . .

Er hielt inne, schaute mitleidsvoll auf das leichen- blaffe Gesicht auf dem Kiffen, dann begann er still» schweigend die furchtbare Wunde zu verbinden.

Aber Ihr habt mir E»re Entscheidung noch nicht gesagt, Doktor", rief Lowder jetzt aus.Wie bald muß er sterben?"

Sterben? Ich habe nicht gesagt, daß ersterben wird", erklärte der Doktor, schonungslos die goldenen Locken wegschneidend, die um die Wunde herumkleb- ten und lange Streifen von Pflaster auf den ent­blößten Schädel legend.Er wird nicht sterben, Signor!"

Nicht sterben I" keuchte Lowder, aschfahl werdend.

Er schaute den Doktor mit brennendem Blicke an, als er diese Worte wiederholte, ganz vergeffend, daß Palestro ihn unverwandt beobachtete.

Er hat eine herrliche Constitution", erklärte der Doktor mit Begeisterung,eine unverwüstliche Lebens, kraft. Seht nur diese prachtvolle Brust an."

Er war mit dem Verbinden der Wunde fertig und gab Frau Vicint mehrere Aufträge.

Wie lange wird es dauern", fragte Lowder mit fieberhafter Spannung,bis mein Freund mich erkennen wird."

-Er wird Euch nis wieder erkennen", entgegnete » der Doktor in feierlichem Tone.Dank feiner guten Constitution wird er leiblich wieder gesund werden, aber sein Geist wird umnachtrt sein und bleiben. Seht Ihr dar blöde Lächeln, das jetzt seine Lippen ' umspielt und den leeren Ausdruck seiner Augen? ; Dar ist der Anfang einer grausigen Zukunft der Bedauernswerthe ist vom Geschick dazu verurtheilt, I als Blödsinniger zu leben. Der Anprall an den l Felsen hat die Funktion des Gehirns gestört und f niemals wird er feine ' Verstands kräfte wieder ' erlangen."

Lywder ging hinaus in das nächtliche Dunkel. I Wie von einem schweren Alp befreit, athmete es s tief auf.

Nun ist die letzte Gefahr beseitigt", murmelte er,jetzt bin ich Lord Tressilian und keine Macht der Erde soll mir mein Glück entreißen!"

Wieder ging er mit heftig arbeitenden Züzen einige Mal ruhelos auf und ab.

Und was den armen Guy anbelangt", begann er wieder,der ist an einem Platze ebenso glücklich, wie an dem anderen. Wenn ich ihn unter diesen Fischerleuten ließe, würden sie gut gegen ihn sein, und es fände ihn Niemand. Natürlich, wenn mein eigener Vater, der geheimnißvolle Devreux, deffen Name auf den Lippen meiner sterbenden Großmutter war, mich anerkannt und für mich gesorgt hätte, würde ich die Sache anders ansehen; aber verstoßen von meinem Vater, seinen Rang und Namen nicht kennend, unfähig, die Heirath meiner Mutter nach- zumeisen, scheint es, als ob mir das Geschick selbst diesen Weg eröffnet hätte. Ich sehe Guy ähnlich so sehr, daß diese Leute, rote Jedermann, dem wir in dem letzten Jahre begegneten, uns für Brüder hielten. Ec hatte einst in Deutschland eine sehr ge­fährliche Krankheit, welche ihn, wie er seinem Vater schrieb, sehr veränderte. Er war 5 Jahre vom Hause abwesend die bedeutendsten 5 Jahre, wäh­rend welcher Gesicht, Gestalt und selbst der Ausdruck sich verändern, in dem Uebergange vom Jüngling zum Manne. Ich war fein Vertrauter, kenne alle seine Angelegenheiten und kann mich unbesorgt bet dem nichts ahnenden Baronet für feinen Sohn ausgeben."

Er fuhr sich mit zitternder Hand über die Stirn.

Und bann", fuhr er flüsternd fort,werde ich mit einem Sprunge von der Armuih in den Reich, thum versetzt werden. Ich Haffe die Arbeit, ich hasse die Kümmernisse und Mühseligkeiten meiner früheren : kärglichen Existenz und kann nie wieder zu derselben

IN Gießen,