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sehen. Was machen die

Studien?"

Strobel, dis befinden sich

t

bald designatus zu fein?' der Heiligen Hilfs wird

fluchen!"

Herrgott von Mannheim, da fällt mir etwas ein", setzte Herr Strobel fort,wiflen S' was, Herr Crndidat? Sie können mir einen unbändigen G'fallen thun, doch halt wie heißen wie heißen S' denn mit Ihrem Vornamen?"

Ferdinand! Aber ich heiße auch noch Hierony­mus, Johann von Nepomuk, Anton von Padua"

Genug, genug, Herr Thron, Ferdinand genügt vollkommen und stimmt außerdem bis aufs Tüpferl am i. Sagen Sie, Herr Thron, sind Sie im Besitz von Visitenkarten?" n 1

Nein", erwiderte der Candidat, erstaunt über die sonderbaren Fragen,min, meine bescheidenen Mittel erlauben mir solchen Luxus nicht; aber viel­leicht zu Neujahr, wenn mir der liebe Gott das Leben schenkt, laffe ich mir 25 drucken."

(Schluß folgt.)

tiefen Seufzer.

Hat man Aussicht,

,.O, mit Gottes und ... .

cs sich ja machen. Vorläufig heißt es, Stunden, Stunden, so viele Stunden wie möglich geben und in christlicher Demuth hinnehmen, was mir armen, sündigen Menschen beschieden." '

Na, der Theologe verleugnet sich nicht bei Ihnen,Herr Thron", da» muß man sagen, übrigens Donnerwetter--"

Aber, aber, Herr Strobel nicht flu flu

Allerlei KedanKenspäyne.

Die Ehe ist die Seelenwanderung der Frauen, denn sie ! verwandelt dieselben in andere Geschöpfe, als sie früher waren, s Gute Entschlüsse gleichen stubensiechen Personen, denn beide müssen ausgesührt werden.

Niemand kann seiner eigenen Gesellschaft ausweichen, es sollte sich darum Jeder so gut wie möglich aufführen.

i Stolz kostet uns mehr, als Hunger, Durst und Külte.

Manche Menschen gleichen dem Thee: Ihre Kraft und : Triftigkeit kommen erst dann bei ihnen zum Vorschein, wenn : sie eine Zeit lang in heißen, Wasser gewesen sind.

i So lange der Mensch jung ist, will er auf Niemand hören, und wenn er alt ist, will Niemand auf ihn Horen, j Frauen und Waagen haben darin ein- merkwürdige ; Aehnlichkeit mit einander, daß die Zungen beider selten stille stehn. . ..

KlugeVorsicht. In Biscaya herrschte früher die Gewohnheit, daß Jeder so viel Holz hauen durfte, als er brauchte. Damit das Holz aber nicht so sehr abnehme, war die Sitte eingeführt, daß alle Haus­väter und erwachsenen Manner an einem bestimmten Tage an den Ort sich begaben, wo sie das Holz geschlagen hatten. Ein Jeder mußte daselbst zwei Bäume pflanzen, die er zu dem Ende ans feiner Baumschule mitbringen mußte. Waren die Baume gepflanzt, so tanzten sie vergnügt um einen nut Wein gefüllten Schlauch, leerten ihn aus und gingen vergnügt nach Hause.

Vermischtes.

Erfindungen, Neuerungen, Verbesse­rungen. Zwei neue Verwendungen der Photographie für die Wissenschaft sind aus letzterer Zeit zu melden. Es ist nämlich zunächst Professor Plügel und Dr. Tilanus gelungen, die Bakterien, welche das Leuchten der Seefische erzeugen, nach Kochs Weise in Reinkulturen zu züchten. Bringt man sie auf Glasplatten, so erscheinen diese im Dunkeln mit

gehabt hatte. GedavkenveÜ schritt er den Kärntner , Ring entlang, da hörte er sich plötzlich von einer : höchst bescheidenen Stimme angesprochen:

Herr Strobel!" kam es flüsternd von den Lip­pen eines großen, äußerst schlanken Jünglings, dessen strohgelbes, resp. semmelfarbiges langes Haar mit den hellen Vergißmrinnichteugen malerisch harmo- nirte. Der junge Mann trug wir wiflen nicht * warum keinen Ueberzieher, dafür aber einen ; Kneifer. Daß sein schwarzer Anzug schon etwas | stark abgeschabt war! große Geister sehen übir : so etwas hinweg und im Uebrigen, wen geht f denn das etwas an?" , ,, I

Ah, Sie stnd's Herr Thron? Na, freut mich, : Sie wieder einmal zu sehen. Was machen die -

Akhaktisn; A. Acheyda, Druck und Perlag der Brüh!'schm Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) m Gicßau

leuchtenden Punkten übersäet, und Professor von. Haren Nomon hat danach Photographien hergestellt. ; Auch hat man die Photographie in dem Jrrenhause, der Salpetrwre, in Paris verwendet, indem inter­essante Krankheitserscheinungen bei Irren, Hypnotisir- ten, Hysterischen rc. durch Momentbilder in fortlaufen­der Reihe festgelegt worden sind. Bekanntlich ist es jetzt gelungen, auch des Abeuds Augenblicksaufnahmen durch das sogenannte Blitzpulver der Firma Gadicke und Miethe anzufertigen. Es besteht im wesentlichen aus Magnesium und chlorsaurem Kali und hat die Eigenschaft, daß es in weniger als/io Sekunde verbrennt und eine dem Sonnenlichte fast gleiche Helligkeit hierbei entwickelt. Dadurch ist der bekannte Augenarzt Professor Cohn in Breslan auf den Ge­danken gekommen, die Pupille des Auges im Dmikeln zu photographieren. Die Pupille hat nämlich un Finstern einen bedeutend größeren Durchmesser, als bei Tageslicht, daher können Einzelheiten um so leichter erkannt werden. Eohns Aufnahmen gesun­der und kranker Augen, Staarerscheinungen re. geben bis ins Kleinste den Anblick wieder, welcher sonst nur in einzelnen Augenblicken durch den Augenspiegel möglich ist. Das Wesentliche bei diesem Verfahren war die glückliche Erwägung des Professor Cohn, das Blitzpulver verpuffe so schnell, daß erst nachher das Auge Zeit hat, sich zu schließen, nachdem dre photographische Aufnahme im Dunkeln bereits er­folgt ist. - CH- T. -

Ach ich danke, Herr Strobel, die b.findm sich ; Gottlob wohl," erwiderte der junge Mann mit einem s