mmöglich sei, schend. Aker
habe jetzt die och mehr — sa in's Wort. 18!" Teresa I D«r Messina starb, tzt kehrt Mi in
leinen Gasthof denselben reich iditta ist spar.
gehen?" >sboote."
Suiditta schon
inen Brief in schrieb ihr vor er alte Handel :e Antwort er* gelte und dc-ß wenn ich die e mich für die .kommen, um
e der Schreiber Bitten, doß Ihr fort bin. Ich ermo und wäh- was es hier
und ich werde i."
der statt Euch ro eifrig, „oder in, die zu dem c Euch schreiben, t und was die wie es Tomafo an sich in der - von dem jun- Id draußen sitzt, tb möchte gerne jm weiter geht." Mffrankenstück, ihm sagte: ß Ihr Euch für Jocopo, und ich i schicken. Ich i Braut und ich I"
f der Schreiber, n. Grüßt mir ; mich tobten, so d entfernte sich, und sagte einige Antwort. Dar
24?
?!taurige, theilnahmslose G sicht hätte ebenso aus Stein gehauen sein können, so ernst und baar olles menschlichen Interesses war cs.
„Ich werde ihn in fünfzig Jahren noch ebenso finden", murmel'e Palestro, zu seinem Boote hinab- steigend. „Er ist das Kapital, welches mir jährlich 2000 Frcs. Inter-sien einträgt. Teresa wird mich von seinem Befinden unterrichten. Und jetzt nach Neapel zu Guiditia.
Er stieg in sein Boot und ruderte rach Palermo zurück.
Eire Woche nach Palestrv's Abreise erhielt Teresa Bicini einen Brief von ihrem Verwandten, in welchem er ihr schrieb, daß er feine Gutditta in vierzehn Tagen heirathen werde und lud sie ein, zur Hochzeit zu kommen.
Diesen Brief zeigte Frau Bicini Fräulein Olla bei ihrem nächsten Besuchs und auf Ansuchen erbot sich das Mädchen, denselben zu beantworten.
(Fortsetzung folgt.)
Der Wroncandidat.
Eine heitere Geschichte aus Bulgariens jüngster Vergangenheit von H. Atony.
(Nachdruck verboten.)
Die drei Herren mit den sechs f, die Herren Stoiloff, Grekoff und fiele-ff, waren kaum in der fiaiserstadt „an der blauen Donau" angelangt und hatten kaum den aus Buda-Pest, eventuell auch noch aus ihrem thruren Bulgarien miigebrachten Staub durch den Herrn Hausknecht des Hütels Metropole von ihren Kleidern wegstriegeln losten, da erschien bereits in Pausen von fünf Minuten der Herr oberste „Schani" des Hüiels und überbrachte Visitenkarten in allen nur denkbaren Dimensionen und mit den diversesten Aufschriften. Gleichzeitig avisirte der Herr Oberkellner mit lauter Stimme den Namen b?6 betreffenden Herrn, der „nur a ganz klans Viertel- stünderl dir Herren aus Bulgarien sprechen möcht'." Aker die Herren aus Bulgarien, die kannten das Geschäft schon von neulich her, von Vuda-Pest avs, ließen sich bei ihrer Toilette nicht stören und jedes- mal, wenn svccessive der Herr Schani avisirte: „Dcr Herr Wand'l von der „Vorstadtzeitung", — der Herr Lusti vom „Extrablatt'l", — Herr Huber vom „Fremdenblatt", — Here Hofer vom „Neun Wiener Tageblatt", — Herr Nudelmey r von d-r „Ntuen Freien Preßl" — Herr Hahn vom „Kikeriki" ec. läßt bitten, nur a klans Viertelstünderl", — — erwidert;' Herr Sioiloff stets mit stoischer Ruhe: „Sar-dick rumili beglerbeg Niko polis silis tria, Russ esuk kasan kama tria ditza* — was beiläufig in's Wienerische übersetzt lauten mag: „Oes Bagagi über anandcr, wollt'« öe uns denn net zufrieden laflen? Kruzitürken Sackerlot! Euch könn' wer net krauchen — wir brauchen an Candidaien I"
Das war ein großer Strich durch die Hoffe ungen
und Erwartungen der Herren Interviews. Betrübt hörten sie die Botschaft, sahen stch lange las Hü el von Bußen an und sandten dann di« mitgebrachten Setzerlehrlinge, welche spornstreichs eventuell p r Fioker ober Comsortable den gehofften Bericht nach der betr. Redaction hätten schaffen sollen, — per pedes zurück. Sag' nur, hcut' giebr's no nix, — Lois'l hast v rsianden? . . . Bua ellendige!"
Es wor d»r Herr Berichterstatter dir X... Zeitung, deffen g'knickts Hoffnungen der arme Lois'l büßen mußte und die Worte: „Der Zankoff hat ganz recht gehabt", vor stch brummend, verließ Herr Hlawatzek das Terrain, um im nächsten Dreher'schen beim Pfiff Böslauer und an klau' Guilasz mit Ncck-rln die gute Laune wieder herzustellen.
Auf dem Wege dahin traf er einen College» vom „Ganz funkelnagelneuen Wiener Tage- und Nachtblatt", ber in rasender Eile anhergesaust kam.
„Na wohin denn, Spezi? Wolln's amend gar die bulgarische Drei - Männcr-Deputation interviewen ?"
„Na warum denn nit?"
„Na wifs-n's war? Blamiren's sich fchon lieber nit, der Portier vom Hüt-l, der wird schon saugrob, wenn noch einer kommt, s' wird Nemand vorg'lossiN."
„Ah, pop>rlapop, — das wär' nicht schlecht. Ja selbstredend, a lebe Zeitung wird nit vorg'lafsin — nein, nein, ich ro tt Sie durchaus nicht beleidigen, — aber wissen S', — a Weltblatt, wie unsers, für das «xistirt überhaupt kein Portier."
„Na, woll'n S' wetten, daß Sie — Sie großes, großes „Weltblatt" auch nit vorkommen?" eroberte Herr Hlawatzek im höchstgereizten Tone. „Woll'n S' wttten um fufzig Gulden? Ham' S' Courage?"
„Es ist gut", erwiderte Herr Strobel siegesbewußt, — die Wette ist angenommen, die Wette gilt!"
„Topp, Handschlag! Kavalbrrparole!"
„Topp! Natürlich!"
Die beiden Rivalen schieden. Der eine eilte zur Restauration, der andere zur Deputation.
„Sapperlot, dar ist aber foul. Also richtig, kein Mensch, keine Seele wird vorgelaffen. Sind da« Trotzköpfe diese Bulgaren! Nit a mal fünf Minuten lassen sie sich sprechen. Die schlafen wahrscheinlich oben, oder spielen Terok oder Sechsundsechzig. Ich wollt' ja weiter w'x wiffen, als „wer", „warum" und „wann", „weshalb", „weswegen" und „ob", „zu welchem Zweck", „ob nach Berlin", „ob zum Bismarck", „nach Petersburg" — „ob vielleicht auch einen kleinen Abstecher nach Sibirien", — „ob's auch mit guten Pelzen versehen sind" rc-, — wester wollt' ich ja gar nichts fragen. Ja, was is denn da zu machen? Ja, und dann auch noch 50 Gulden. Eure dummr Geschichte!" Diesen Monolog führte Herr Strobel, al», nachdem er alle Minen hatte springen laffen, er zi der Ueberzmgung j gelangt war, daß H.rr Hlawatzek halt doch recht


