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gefährlich.

Liebe.

....... Er kannte die Frauen, er fand die Eigenschaften einer jeden heraus und wußte diese schlau zu benutzen. Deshalb war er ihnen so

Ec war daran gewöhnt, daß die jungen Mädchen sich in ihn verliebten, er wußte er und dieser Be­wußtsein gab ihm in dem Verkehr mit ihnen eine außerordentliche bestechende Sicherheit.

Bei allem Leichtsinn, bei aller Wildheit seiner

' Charaktere, bei allen Ansprüchen, die er machte, I besaß er doch 'eire offene, frei sich gehen lassende

noch jetzt an ihrer Erziehung nachholen wird, war I Berger war der einzige Sohn de» rerchsten Kauft ich versäumt habe. Ich will er Dir gestehen, Paula, I mann« in der Stadt der einzige Erbe seiner daß er meine Absicht ist, Marie noch längere Zeit I Vaters. Sein Vermögen war für die Verhältnisse in der Residenz zu lassen. Ich mochte er ihr nicht I der Provinzialstadt ein bedeutende« und es wäre sagen, um ihr den Abschied nicht zu erschweren. Ist I auch groß genug gewesen, ihm in der Residenz ein sie erst einige Wochen dort, hat sie da« Leben und I glänzendes Leben zu gestatten. Der junge Berger die Zerstreuungen der großen Stadt erst kennen ge- I war Kaufmann wir sein Vater, indeß schien er es lernt, so wird sie sich weniger zurüäsehnen und mei- I nicht au« Neigung geworden zu sein, sondern nur nen Entschluß ruhiger ausnehmen. Ich habe mit I um das alte Geschäft sortzuführen und nicht in an- mir selbst gekämpft e« ist mir schwer geworden, I dere Hände übergehen zu lassen.

diesen Entschluß zu fassen, wenn ich Dir dadurch I Er war es, aus den Paulas Vater sie noch auf eine Gefährtin geraubt habe, weil Du hier allein I dem Sterbebette aufmerksam gemacht hatte. Berger bist ich mußte e« thun, Paula, nun füge auch I besaß in der That einen trefflichen Charakter. Du Dich darin." I Dafür war er freilich an äußeren Vorzügen nicht

Paula versicherte ihm, daß sie gern in dem I reich. Er war durchaus nicht hübsch zu nennen, ja Hause allein sein wolle, wo sie eine freundliche Aus- 1 er konnte fast für häßlich gelten. Nur wer ihn nähme und so viel Liebe gefunden habe. I länger und näher kannte, wer au« seinen Augen

Prell streckte ihr die Hand entgegen. Sie zitterte I fein Herz heraurlas, wer wußte, wie viele lresfl'.che leise. Dies war da« einzige Zeichen, wodurch seine I Eigenschaften er besaß, für den verdrängte der innere innere Aufregung sich verrieth. I Mensch gleichsam die äußere Erscheinung, er konnte

Ich vertrete ja Vaterstelle an Dir", sprach er. j ihn sogar hübsch finden.

Ich meine e« gut mit Dir, und deshalb habe stets Berger war in der ganzen Stadt beliebt. Er dasselbe Vertrauen r» mir, welches Du zu Deinem po$te nte Quf feinen Reichthum, ließ denselben nie Vater gehabt hast. Wenn Du Wünsche hast, Paula, I Quffancnber Weise hervortreten. Von all' den jungm sage sie offen, und wenn Du Dich allein fühlst auf Männern, mit denen er in gesellschaftlichem Verkehr Deinem Zimmer, komm' jeder Zeit hierher zu nur lebte, besaß kein Einziger Vermögen, allein er fügte auch ich fühle jetzt mehr wie früher das Be- sich ihnen stets, lebte nie besser wie sie.

dürfniß mich auszufprechen." I Paulas Vater hatte ihn ganz richtig erkannt.

Dann fprang er hastig auf und verließ das I Berger trug in sich die volle Gewähr, daß er feine Hau«, weil er noch einen Kranken besuchen müsse. I §rftu glücklich machen werde. Deshalb hatte er fein

Prell« Benehmen gegen Paula fand in der I Kind gebeten, ihn nicht zurückzuweisen, wenn er um ganzen Stadt die allgemeinste Billigung. Selbst I tLe H^d anhalten sollte.

diejenigen, welche ihm südlich« waren,.wußten an- I §)er junge Förster Hellmann war in bett meisten erlennen, daß er £ eJeS I Beziehungen fast das Gegentheil von Berger. Ohne

nicht mehr zu §un rm Stande war. Wie sein I vermögen trat er doch stets auf, als ob er zehnmal Kind hatte er sie in feinem Hause ausgenommen. I . ,» », toM» nch jm Zusammenleben mit

Die m hilft I Bekannten nicht diesen, sondern verlangte, daß

Vormundschaft«,Gerichte uirdergelegt und er selbst I R $$ ihm richten sollten. Er war leicht auft machte nicht den geringsten Anspruch daran. Alle I | B h «nd batte einen Eertineri Sinn, allein er Bedürfnisse Paulas ^stritt er, und sie durfte kaum I ^s§ß in seinem Aeußeren außerordentlich viel Ge- einen Wunsch äußern, so erfüllte er denselben. I roinnent)e6 »nd für junge Mädchen Verlockender. Er

sm WnnT irt8h» stflht blickte I war ein schöner Mann, groß und schlank gewachsen.

Mehr al« ein junger Mann in der Stadt bli te I gtßnc, eng anschließende Jägerrock hob seine

mit stiller Liebe auf Paula. Sie war | @gpaItoch vortheilhafter hervor.

^naeb?ickt^batte^^der^^ttiblt^sich^lmch^^sie iruch^att Dazu besaß er eine außerordentliche Gewandt, feffelt ^Es aiebt h GMter^durch^welche sich ein h-tt in allen gesellschaftlichen Formen und war im S!? h 0 MUS rtnneinnen süblt und e« I Stande, eine ganze Gesellschaft allein zu unterhalten.

Aua? weT die Macht bMen üb r Sinter ihm lag ein leichstnnig und etwas wild durch-

der er sich schwer wieder zu befreien vermag, und die diese Schlinge fester und fester ziehen, wie sie wollen. Paula besaß diese Macht, allein sie kannte dieselbe noch nicht, unbewußt übte sie dieselbe au«.

Von Allen, welche mit liebendem Auge auf Paula blickten, hatten wohl zwei die meiste Aussicht, ihre Hand zu gewinnen. Es war der junge Berger und der gleichfalls noch junge Förster Hellmann. Beide bewarben sich auf da« Eifrigste um Paula»